• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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„Es geht ums Überleben“

Die Ordensschwester Hatune Dogan kümmert sich um die Ärmsten der Armen – und schockiert bei der Lesung ihres Buches „Es geht ums Überleben“ in der hannoverschen Bernward-Buchhandlung mit brachialer Islamkritik.

Stille herrscht in der Bernward-Buchhandlung, als das Licht wieder angeht. Eigentlich gehört es zu den ungeschriebenen Gesetzen von Veranstaltungen, dass nach der Einspielung von Bildern geklatscht wird. Doch jetzt blicken viele Besucher nur schockiert auf die weiße Leinwand. Sie haben gerade Fotos von abgesäbelten Köpfen gesehen, von verstümmelten Mädchengesichtern und ein Video, auf dem fanatische Muslime einem „Ungläubigen“ die Kehle durchschneiden. Es sind nicht die Bilder, die man im Gepäck einer Ordensfrau erwartet. Doch Hatune Dogan ist beseelt davon, aufzurütteln.

„Es geht ums Überleben“ heißt ihr Buch (Herder Verlag, 16,95 Euro), in dem sie die Verfolgung irakischer Christen anprangert. Die 40-Jährige kann von Menschen berichten, die gefoltert wurden, um sie zum Islam zu bekehren. Von einer Frau, die mit ansehen musste, wie Muslime ihren Mann und ihre sechs Kinder enthaupteten. „In Bagdad wurde eine Christin mit 72 Schüssen ermordet, weil sie keinen Schleier tragen wollte“, sagt sie. Zehntausende irakische Christen sind inzwischen geflohen. Mit entschlossenem Gesicht, am Habit die Bundesverdienstmedaille, sitzt Schwester Hatune zwischen Laptop und Beamer – ein Medienprofi, wie einst Mutter Teresa. Nur weitaus streitbarer.

„Ich weiß, was Flucht, Verfolgung und Vergewaltigung sind“, sagt sie. Die syrisch-orthodoxe Christin musste als 14-Jährige aus ihrem Heimatdorf Zaz in Anatolien fliehen. „Als Christen hatten wir keine Rechte in der Türkei“, sagt sie. Als Kriminelle ihrem Vater mit Ermordung drohten, rettete sich ihre Familie nach Deutschland, wo sie heute in einem Kloster in Warburg lebt. Hier gründete sie Frauenvereine, um gegen patriarchalisches Denken in ihrer eigenen Konfession anzugehen. Und sie gründete die „Schwester-Hatune-Stiftung“ mit einem ganzen Netzwerk von Hilfsvereinen. Mit Gleichgesinnten baut sie Häuser für die Ärmsten in Indien oder versorgt Menschen mit Nahrung, die in Ägypten im Müll leben. Allein in Nepal, wo noch Krankheiten wie die Lepra grassieren, behandeln ihre Organisationen 8.000 Patienten pro Jahr. „Die Armut lässt mir keine Ruhe“, sagt sie. Das ist die eine Seite der Schwester Hatune.

Die andere Seite zeigt sie, wenn sie vor der Weltislamisierung warnt. Dann ist sie eher Heißsporn als Heilige, und sie scheut keine Verallgemeinerung. Nur zehn Prozent der Türken, schätzt sie, seien echte Demokraten. Ganz ohne Ironie erklärt sie, dass die Alphabetisierung die Lage im Orient nur verschärfe, weil Muslime dann den Koran mit seinen intoleranten Texten lesen könnten: „Ich habe nichts gegen Moslems, ich habe etwas gegen ihre Gesetze.“ Die Scharia bedrohe längst Europa: „Wer unsere Gesetze nicht annimmt, muss raus aus diesem Land“, fordert sie und erntet Zuspruch aus dem Publikum. Distanz zum selbst erlebten Leid schafft sie vor allem, indem sie dessen politisch-religiöse Ursachen sucht oder konstruiert, um dann mit aller Kraft gegen diese anzukämpfen. Wenn irgendwann ein Thilo-Sarrazin-Preis für pauschale Islamkritik verliehen wird – sie wäre eine ideale Aspirantin.

Zur ihrer Arbeit gehört auch eine bizarre Bilanz: „Ich habe 18 Morddrohungen in sieben Sprachen bekommen“, sagt sie. Im Irak riskiere sie ihr Leben, doch das sei Teil ihrer Aufgabe: „Jesus selbst ist mein Bodyguard – und die Wahrheit muss heraus.“ Manchmal ist es nicht leicht auszumachen, ob Schwester Hatune einen Kreuzzug verhindern oder führen will. Weil man denen, die man bekämpft, oft ein wenig ähnlich wird.

via HAZ.de

Folgenden Leserbrief habe ich der HAZ dazu geschrieben. Mal sehen, ob er veröffentlicht wird:
Der Artikel ist ja soweit sehr gut. Aber der Schluss ist ein Witz:

Wenn irgendwann ein Thilo-Sarrazin-Preis für pauschale Islamkritik verliehen wird – sie wäre eine ideale Aspirantin.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?? Es wird vorher beschrieben, was die Autorin für äußerst brutale Dinge erlebt hat.
Sie wird zitiert mit dem Satz:

„Ich habe nichts gegen Moslems, ich habe etwas gegen ihre Gesetze.“

Aber TROTZDEM wird ihr pauschale, gar brachiale Islamkritik unterstellt???

Und der letzte Satz ist schon bösartig:

Weil man denen, die man bekämpft, oft ein wenig ähnlich wird.

Das ist ein Hammer, ein echtes Beispiel für: Ich mache beide Augen zu, damit ich die böse Welt nicht sehe.

  • Sie musste brutalste Dinge, ausgeführt im Namen des Islam, erleben.
  • Sie hat eine Stiftung und ein Netzwerk von Hilfsorganisationen gegründet.
  • Sie schreibt ein Buch.

Aber sie wird den Islamisten, die brutale Verbrechen begangen haben, ähnlich! Ja logisch! Wie verbrettert muss man eigentlich sein, um so eine unlogische Grütze zu schreiben??

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2 Antworten

  1. […] Ich habe nichts gegen Moslems, ich habe etwas gegen ihre Gesetze. Schwester Hatune, HAZ, zitiert von Nach der Wahrheit graben, 19.09.10 […]

  2. Danke, ich habe den Schluss (2 Sätze!: „Thilos Preis“ & Islamistennähe) zweimal lesen müssen um mich zu verstehen was solche Sätze in so einem Artikel zu suchen haben! Auch Sarkassmus, wobei ich ein ganz großer Freund des schwarzen Humors bin, wäre hier definitiv unangebracht.

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