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Vefolgung von Christen – eine Randerscheinung?

Nein.

Von 100 Menschen, die weltweit aufgrund ihrer Religion ermordet werden, sind 75 Christen. Daran hat Mario Mauro, OSZE-Beauftragter gegen Rassismus und Mitglied des Europaparlaments, beim katholischen Rimini-Meeting erinnert. Es sei ein regelrechter Krieg gegen Christen in über 50 Ländern der Welt im Gang, in denen es keine Religionsfreiheit gebe.

„An der Spitze der entsprechenden Liste steht Nordkorea. Ein atheistischer Staat, der alle Religionen verbietet. Allerdings: 35 der besagten 50 Länder sind islamisch. Das wirft ernste Fragen über den Stand des Dialogs zwischen uns und den mehrheitlich muslimischen Staaten auf. Die wichtigsten dieser Staaten sind Pakistan, Saudi Arabien, Afghanistan und Irak, wo ein echtes Blutbad im Gang ist, das die Flucht der Christen praktisch erzwingt und damit die Destabilisierung des gemarterten Landes weiter vorantreibt.“

Zwar sei auch das moderne Europa nicht frei von einer gewissen Christophobie, so Mauro. Er verweist auf diverse Gerichtsurteile in Ländern des alten Kontinents, etwa über die Entfernung von Kreuzen aus Klassenzimmern oder über Entlassungen von Christen, weil sie ein Jesusbild am Arbeitsplatz aufgestellt hatten. Allerdings seien die interreligiösen Konflikte außerhalb Europas von anderer Größenordnung.

„Die Politik spielt in jedem Fall mit. Mehr noch, wenn wir uns die Konflikte in der Welt ansehen, gibt es keinen einzigen, der nicht in irgendeiner Art mit der Religion zu tun hätte. Was bedeutet das? Das bedeutet, wenn ein fundamentalistischer Wind weht, also etwa Gott zum Vorwand für Machtgewinn missbraucht wird, dann spricht man von Religion, um Diskriminierungen zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite stehen jene, die aus dem einfachen Grund sterben, weil sie an Christus glauben.“

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) war, sagt Mauro, eine der ersten Einrichtungen überhaupt, die das Problem der Christenverfolgung wahrgenommen habe. Seit 2004 gebe es die Stelle des Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, mit besonderem Schwerpunkt Diskriminierung von Christen.

via Radio Vatikan

Und da sage noch einmal irgendein Islam-Funktionär, die Moslems seien die Juden von heute.

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