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Wilders – same procedure as last time?

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat scharfe Kritik an dem Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders in Berlin geübt. „Ratschläge von zwielichtigen Figuren aus den Niederlanden laufen unserem Bemühen zuwider, die Integration muslimischer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fördern“, erklärte die Ministerin.

Die Wahrnehmung, dass Muslime und ihre Religion für bedrohlich zu halten seien, werde durch Auftritte wie von Wilders „auf unerträgliche Weise befeuert“. Integration könne nur dort auf Dauer gelingen, wo Denken und Glauben des Anderen nicht nur geduldet, sondern auch respektiert würden, hieß es in der Erklärung.

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg rief zur Wachsamkeit vor Rechtspopulisten wie Wilders auf. Die Politik müsse bestehende Probleme in einer Gesellschaft offen ansprechen und aufgreifen. „Ich sage das mit Blick auf jene Scharlatane, die dieser Tage herumturnen“, sagte der CSU-Politiker mit ausdrücklichem Verweis auf Wilders.

„Diese Typen sind alle gleich, ob sie Le Pen heißen, Wilders heißen oder Haider heißen“, sagte Guttenberg in Anspielung auf die Rechtspopulisten aus Österreich und Frankreich.

Ist der Umgang mit Wilders genauso wie bei Sarrazin? Man verdreht und dämonisiert („Scharlatan“) so lange, bis die Menschen glauben, einen fiesen Rattenfänger erlebt zu haben anstatt sich mit den Thesen und Fakten auseinander zu setzen?

Anscheinend haben Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Herr Karl-Theodor zu Guttenberg die Rede Wilders nicht wirklich gelesen. Denn Wilders distanziert sich genau davon, was die gute Frau ihm vorwirft: Er geht eben nicht gegen die Muslime und deren Religion an, sondern gegen die politische Ideologie. Aber so hat man natürlich schnell Verbündete, wenn man Wilders Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstellt.

Und Wilders einen Scharlatan zu nennen und ihn einfach in einen Topf mit Haider und Le Pen zu werfen, ist natürlich auch eine ganz ausgefeilte und ernste Methode. Oder sie haben die Rede gelesen. Dann sind sie die Demagogen und Populisten – nicht Wilders.

Und was macht die WELT? Anstatt die Kommentare der Politiker kritisch zu hinterfragen und mit der Rede abzugleichen, kommt nur … gar nichts. Das nenne ich „seriösen Journalismus“.

via welt.de

In einem anderen Artikel schreibt ein sehr ängstlicher Journalist über Wilders („Geert Wilders …, der … nun alle Muslime in die Nordsee treiben wolle“):

So hat Wilders niedrigere Steuern, Rente mit 65, neue Straßen und mehr Polizisten angekündigt und will dafür „linke Haager Hobbys“ wie Sozialleistungen für Einwanderer, den öffentlichen Rundfunk, Entwicklungshilfe und horrende EU-Beiträge abschaffen. Vieles von dem, was Wilders fordert, findet sich auch bei den anderen Parteien wieder. Doch das besondere Talent des „Mozarts der Politik“, wie er von Anhängern bewundernd und von Gegnern spöttisch genannt wird, ist es wohl, klar zu benennen, was viele Niederländer denken.

Denn laut einer aktuellen Umfrage sind 57 Prozent der Niederländer für die neuen Verhältnisse. Die Umfrage ergab zudem, dass 70 bis 80 Prozent der Befragten Maßnahmen gegen Einwanderung aus nicht westlichen Ländern befürworten und Migranten zwingen wollen, sich voll in die Gesellschaft zu integrieren. Das umstrittene Burka-Verbot etwa wird danach von 71 Prozent der Niederländer unterstützt. Beinahe scheint es, als sei das Vorzeigeland der Multikulti-Anhänger von einem Tag auf den anderen im Meer versunken. Dass Hausbesetzungen in den Niederlanden seit Freitag illegal sind, mag da erschwerend hinzukommen.

Ein Politiker, der das denkt, was das Volk auch denkt und das auch noch umsetzen will? Wo kommen wir denn dahin? Ja, das versinkt das Vorzeigeland der Multikultis von einem Tag auf den anderen. Klar, die Leute denken auch erst so,  seitdem Wilders seinen Wahlerfolg hatte.

Und Hausbesetzungen sind illegal? Nein, so was aber auch!! Das ist ja ein ganz fieser Schachzug. Der böse Wilders! Ich möchte mal all die Leute erleben, die Hausbesetzungen in irgendeiner Weise gut finden, wenn es um ihr Eigentum geht.

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2 Antworten

  1. […] angesprochen werden, der sollte sich fragen lassen, wie das gehen soll, wenn Warnende wie Wilders dämonisiert werden („Scharlatane“ und gleich zu setzen mit LePen und Haider) und diese Dämonisierung […]

  2. Und der Bundespräsident hält eine Rede zur „Deutschen Einheit“ und alles, wasJournalisten dazu einfällt, ist, sie am Thema „Integration von Mluslimen“ zu messen….
    http://himmelunderde.wordpress.com/2010/10/03/so-kann-man-es-auch-sehen/

    Irgendwie seltsam, oder?

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