• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

    Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
    Friedrich Hebbel

  • Stop the bomb

  • Neueste Kommentare

    Beheben Antworten Au… zu Die Juden im Koran
    Monty zu Hass oder Liebe – alle R…
    C.Meyer zu Zitate von Golda Meir
    Wem gehört das Land… zu Israel Ende des 19. Jahrh…
    MOHAMMAD zu Die Juden im Koran
  • alle Artikel

  • Archive

  • Kategorien

  • Twitter Updates

  • Blog Statistik

    • 204,033 Besucher

Wenn man es allen Recht machen will …

… dann darf jeder Grütze erzählen und keiner widerspricht.

Katholische Synode fordert Ende der Israelischen „Besetzung“ arabischer Gebiete
Eine katholische Synode, die in den Vatikan einberufen worden war, um sich mit der zunehmenden Verfolgung von Christen im Nahen Osten zu beschäftigen, endete am Sonnabend mit einer gemeinsamen Erklärung, in deren Mittelpunkt die Forderung an Israel stand, seine „Besetzung“ arabischer Gebiete zu beenden. Im Abschlussdokument der zweiwöchigen Konferenz weist die Bischofssynode darauf hin, dass Israel den biblischen Gedanken eines verheißenen Landes oder eines auserwählten Volkes nicht verwenden kann, um neue „Siedlungen“ in Jerusalem oder territoriale Ansprüche zu rechtfertigen. In dem Dokument werden die „Besetzung“ arabischer Gebiete, der Bau des israelischen Sicherheitszaunes, militärische Kontrollposten, die Inhaftierung von Terroristen (im Dokument als „politische Gefangene“ bezeichnet) und die allgemeine Störung des Lebens der palästinensischen Araber als einige der Hauptgründe genannt, die zur Auswanderung palästinensischer Christen und zu muslimischen Angriffen auf den jüdischen Staat geführt hätten.

Cyril Salim Bustros, der im Libanon geborene Erzbischof der griechisch-katholischen Eparchie  „Unsere Liebe Frau der Verkündigung“ in Boston, Massachusetts, verlas das Abschlussdokument. In seinen Erläuterungen sagte er: „Die Heiligen Schriften können nicht verwendet werden, um die Rückkehr der Juden nach Israel und die Vertreibung der Palästinenser zu rechtfertigen, um die Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel zu rechtfertigen.“ Er verschärfte seine Aussage, indem er erklärte, die ursprünglichen Verheißungen Gottes an das Volk Israel wären „durch Christus aufgehoben. Es gibt kein erwähltes Volk mehr.“

Zahlreiche jüdische Gruppen haben Papst Benedikt XVI aufgefordert, die Aussage von Erzbischof Cyril Salim Bustros zu verurteilen. „Dieser politische Schachzug, unter dem Deckmantel der Theologie, beleidigt nicht nur jeden Juden, sondern steht in krassem Gegensatz zu den Aussagen und dem Handeln von Papst Johannes Paul II und Papst Johannes XVI, die beide Israel besuchten und ihre Solidarität mit dem Volk dieses Landes zum Ausdruck gebracht haben“, klagten die beiden Rabbiner Marvin Hier und Abraham Cooper, Leiter und Gründer und stellvertretender Leiter des Simon Wiesenthal Centers, die bei beiden Päpsten Audienzen hatten.

Mordechai Levi, der israelische Botschafter im Vatikan, kritisierte Bustros Bemerkungen auf das Schärfste und wies auf den Schaden hin, den sie für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und der Kirche bedeuten. Ein Sprecher des Vatikans erklärte später, dass das Abschlussdokument der Synode die offizielle Position der Kirche darstelle und nicht Bustros erklärende Bemerkungen. Er wies jedoch Bustros Aussagen nicht direkt zurück, obwohl diese den jüngsten Erklärungen des Vatikans zu widersprechen scheinen, dass Gottes Verheißungen für die Juden weiterhin gültig sind.

Im Leitartikel der Jerusalem Post heißt es: „Diese Bischöfe haben die Synode für ihre Ziele missbraucht, indem sie am Samstag eine Erklärung veröffentlicht haben, die die Leiden der in muslimischen Ländern lebenden Katholiken ignorierte und einzig und allein die „Besetzung“ durch Israel als besonders verdammungswürdig herausstellte.“

via Israel Report vom 29.10.10

Die katholische Kirche hat meistens noch mehr Standfestigkeit in ihren Standpunkten als die evangelische. Aber was den Antisemitismus angeht,  da bekleckern sie sich wahrlich nicht mit Ruhm. Keiner in der kK hat den Mut, den offensichtlichen Vorurteilen und Einseitigkeiten des Libanesen zu widersprechen. Das ist feige. Das ist widerlich.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: