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Linke basteln sich ein Weltbild

In der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin scheint der Streit um den Begriff Deutschenfeindlichkeit beigelegt. Der Vize-Chef der Gewerkschaft, Norbert Gundacker, sagte dem Tagesspiegel, wenn das höchste Beschlussorgan der Gewerkschaft den Begriff ablehne, werde auch er als stellvertretender Vorsitzender ihn möglichst nicht mehr verwenden. Er sei zuvor der Meinung gewesen, der Begriff bringe gut auf den Punkt, worum es geht. Die Diskussion würde weiter geführt, weil sie ein Problem an bestimmten Brennpunktschulen beschreibe.

„Aber wir wurden leider auch instrumentalisiert von Menschen, die politisch woanders stehen als die GEW“, sagte Gundacker.

Die GEW-Landesdelegiertenkonferenz hatte die Ablehnung des Begriffs in einem Beschluss von Anfang November damit begründet, dass „Deutschenfeindlichkeit“ von Rechtspopulisten als Kampfbegriff gegen das Wort Ausländerfeindlichkeit erfunden worden sei und die soziale Realität demagogisch verdrehe. Im selben Beschluss sprachen sich die Delegierten gegen einen „wachsenden antimuslimischen Rassismus“ aus.

via Tagesspiegel

Also noch mal langsam zum Mitschreiben:

„Wenn Schüler mit Migrationshintergrund ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund als deutsche Hure oder Kartoffelfresser bezeichnen, dann wird das aus meiner Sicht vom Begriff Deutschenfeindlichkeit erfasst.“

Es gibt ein Phänomen der Deutschenfeindlichkeit. Die GEW – politisch ideologisch natürlich über jeden Zweifel erhaben – hält den Begriff aber – obwohl er das Phänomen passend beschreibt – für nicht opportun, da er „von Rechtspopulisten als Kampfbegriff gegen das Wort Ausländerfeindlichkeit erfunden worden sei und die soziale Realität demagogisch verdrehe“. Stattdessen wird sich über einen „antimuslimischen Rassismus“ beklagt, der passt besser in Weltbild.

Es wird also eine Beschreibung der Wirklichkeit mit einem passenden Begriff verweigert – und damit auch den Opfern dieses Phänomens die Anerkennung – und stattdessen lieber auf den Deutschen draufgehauen, der einen antimuslimischen Rassismus zu verantworten habe.

Das ist klassische linke Ideologie: Es gibt ein klares Täter-Opfer-Schema, dass auf gar keinen Fall angetastet werden darf.

Der Immigrant ist per se das Opfer, schlecht behandelt und ausgegrenzt von der potentiell rassistischen, deutschen Gesellschaft.
Das deutsche Volk – immer unter dem latenten Generalverdacht, wieder zu Nazis zu werden – ist der Täter, der die Immigranten ablehnt und ihnen eine mögliche Integration verweigert. (Ich übertreibe vlt ein wenig, aber nicht viel.)

Alles, was in dieses Schema nicht hineinpasst, wird umgedeutet und unter einem schalen Vorwand – Rechtspopulisten würden den Begirff als Kampfbegriff  gegen „das eigentliche Problem“ verwenden – abgelehnt.

Manche Linke sind einfach nicht realitätstauglich.

 

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3 Antworten

  1. Die Regierung (welche? CDU/FDP? SPD/GRÜNE? Alle Regierungen?) alleine ist das sicherlich nicht, die mit den Ängsten der Menschen jongliert, da gibt es viele – in der Politik, die Medien, in der Wirtschaft, im sozialen Bereich, … – die wissen, wie man gezielt mit die Ängste (und das schlechte Gewissen) der Menschen ausnutzt, um sie in eine bestimmte Richtung zu lotsen.
    Dass Menschen versuchen, andere Menschen für ihre Sache zu überzeugen, ist ja prinzipiell nichts Verkehrtes. Nur wenn die Mittel Angst, Druck und Lügen – und Realitätsverweigerung – sind, dann wird’s kritisch. Und dass sind nun mal die Mittel, die Linke gerne anwenden.

    Es gibt schon Islamfeindlichkeit – und auch Deutschfeindlichkeit, sogar von Deutschen selber („Antideutsche“). Nur sind dass keine weit verbreiteten Phänomene, die in großen Teilen der Gesellschaft vorherrschen wie der Judenhass in der NS-Zeit (und deshalb verbietet sich auch jeder Vergleich von heutigen Moslems mit damaligen Juden, wie ihn manche anstellen).
    Die Medien greifen das aber gerne auf und plustern das auch auf. Und so entsteht manchmal der Eindruck eines weit verbreiteten Phänomens (Krise, Notlage, …), das gar nicht in der Breite existiert. Trotzdem sollten die Entwicklungen und ihr „Gewicht“ schon korrekt benannt werden, damit man abschätzen kann, wohin die Reise geht.

  2. Das Problem ist nicht die Migration oder irgendwelche Begriffe die Bezug auf unsere Soziale Landschaft nehmen, sondern eine Politik die
    diese Dinge ausnutzt um uns gezielt gegeneinander auszuspielen. Heutzutage wird alles was sich finden lässt in populistisches blabla umgewandelt, um einer breiten Masse das Bewusstsein einzupflanzen das von den eigentlichen Demagogen, nämlich unserer Regierung
    gewünscht wird. Wenn sich also jemand z.B. dafür interessiert meher Kontrolle über unser Gesellschaftsleben auszüben und seinen Einfluss darüber auszuweiten, wie macht er das wohl am besten?
    Man destabilisiert den Zusammenhalt der Bevölkerung indem man sie in konkurierende Gruppen einteilt und Lebensbedingungen immer weiter einschränkt. Dann verstärkt man durch Medien und Sprecher den Eindruck einer Krise bzw. Bedrohung. Da Menschen schon immer manipulierbar waren lässt sich durch solches populistisches Geschwätz eigentlich ziemlich leicht ein Mob verleiten die Scheiße zu glauben. Die meisten Menschen kennen die Welt im endeffekt auch nur aus den haushaltsüblichen Medien. Für Hitler hat bloß der Brand im Reichstag gereicht um die Notstandsgesetze geltend zu machen.
    Heutzutage werden uns auch genügend innere und äussere Feinde vorgegaukelt, um uns unter dem Aspekt der Sicherheit in unseren Bewegungen und Lebensweise nach dem Vorbild eines feudalen Kapitalismus (Sozialismus, Faschismus) (Alles derselbe Scheiß der auf einer Art Kollektivlüge basiert) einzuschränken. Um es hier mal Langsam auf den Punkt zu bringen, der Begriff Islamfeindlichkeit ist genauso unpassend wie Deutschenfeindlichkeit. Dieser Müll wird nur solange verwurstet bis sich daraus eine Zerrüttung unseres Zusammenlebens zwangsläufig ergibt.

    • „Aber wir wurden leider auch instrumentalisiert von Menschen, die politisch woanders stehen als die GEW“, sagte Gundacker.

      Zu dem was ich gesagt habe wollte ich nur diesen Part nochmal hervorheben.

      Mfg Hasso

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