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Realität der Christen in Ägypten

Anklage wegen Beleidigung des Islam

Ashraf Thabet, ein ehemaliger Muslim aus Ägypten, hat für seinen Glauben an Jesus Christus einen hohen Preis zahlen müssen. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und die gemeinsamen Kinder mitgenommen. Nun fürchtet der 45-Jährige aus dem oberägyptischen Port Said, für Jahre ins Gefängnis zu müssen. Denn er ist angeklagt, den Islam beleidigt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen Thabet bis zu fünf Jahren Gefängnis. Doch die Staatsanwaltschaft verzögert den Prozess. Jeden Tag muss der Christ damit rechnen, verhaftet zu werden. Auch erhält er Morddrohungen.

„Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt“, sagt er. „Doch man macht mir das Leben schwer.“

Geheimdienstverhöre und Schikane
Einst war Ashraf Thabet ein frommer Muslim, der nichts falsch machen wollte, erzählt er. Alle Pflichten eines Muslims wollte er einhalten. Beten, fasten, den Koran lesen. Sogar die Pilgerfahrt nach Mekka hat er gemacht.

„Doch ich habe keine geistliche Beziehung zu Gott gehabt.“

Er suchte auf christlichen Internetseiten nach Antworten. Durch einen Freund, einen koptischen Christen, erhielt er eine Bibel. Beim Lesen kam er immer mehr zu der Überzeugung, „dass dies die Worte Gottes“ seien und begann zu glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Mit seinen muslimischen Freunden diskutierte er eifrig über seinen neuen Glauben. Im Laufe der Zeit wurde der Ton schärfer, und jeder verteidigte die eigene Glaubensüberzeugung. Schließlich zeigten ihn seine Freunde bei islamischen Leitern an, die wiederum den ägyptischen Geheimdienst (SSI) informierten. Thabet wurde vom SSI vorgeladen. Man gab ihm klar zu verstehen, er solle Diskussionen dieser Art unterlassen. Ein Religionsbeamter versuchte gar, Thabet zur Rückkehr zum Islam zu bewegen. Ende März dieses Jahres wurden die Maßnahmen härter.

  • Der SSI ließ der Familie den Strom abstellen,
  • Beamte traten die Wohnungstür ein,
  • beschlagnahmten Thabets Computer, Bücher und CDs.
  • Dann steckten sie den Christen ins Gefängnis.

Erst nach 132 Tagen in Untersuchungshaft mit unzähligen Verhören informierte man ihn über den „Diffamierungsvorwurf“ gegen ihn.

Ehefrau zur Scheidung überredet
Inzwischen hatten führende muslimische Geistliche seine Frau beredet, sich von ihm scheiden zu lassen und seine 10-jährige Tochter und den 6-jährigen Sohn mitzunehmen. Sie hätten ihr das Geld für die Scheidung gegeben und auch gleich einen neuen Ehemann für sie gefunden, sagte Thabet. Auch habe man ihm Geld angeboten, damit er zum Islam zurückkehrt. Er erstattete Anzeige gegen die muslimischen Leiter wegen Bestechung. Doch die Polizei ignorierte ihn.

Bedrohte Freiheit
Am 1. August wurde Ashraf Thabet zwar aus dem Gefängnis entlassen, doch weil er wegen Beleidigung des Islam angeklagt ist, muss er

  • weiter um sein Leben fürchten. Eine weitere Folge ist, dass er
  • keine Arbeitsstelle bekommt.
  • Der Geheimdienst hat seinen Pass eingezogen und ihn weitere Male vorgeladen.
  • Da seine Ersparnisse aufgebraucht sind, musste er sich bereits Geld leihen.
  • Und wie ein Damoklesschwert schwebt über ihm die ständige Möglichkeit, erneut verhaftet zu werden.
  • Zudem erhält er Morddrohungen und wird beobachtet.
  • Aus Angst vor Übergriffen verlässt er kaum noch seine Wohnung.
Und dieses Beispiel ist keineswegs ein herausragend schlimmes, sondern steht stellvertretend für viele andere Beispiele und für den Umgang mit Christen – nicht nur seitens der Moslems, sondern auch des Staates – was sich oft vermischt.
Die Christen sind mit 70% aller Verfolgten die größte Gruppe auf der ganzen Welt. Gebärden tun sich aber andere so.
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