• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Wann kämpfen Muslime

Da in der „muslimischen Welt“ das eigenständige Denken noch nicht erfunden wurde, lässt man Entscheidungen des Alltags gerne von anderen treffen. Meist von Islamgelehrten, die islamische Texte interpretieren und daraus Rechtsgutachten (Fatwas) ableiten und als verbindliches „Gesetz“ herausgeben.

Die geschieht durch Interpretation der Ahadith, die Überlieferungen zu Mohammeds Leben und des Korans. 1.400 Jahre nach Mohammeds Leben gilt dieser „Prophet“ mit all seinen neurotischen Eigenschaften noch immer als Anleitung für ein „perfektes“ Leben wonach die Muslime auch im 21. Jahrhundert streben (und sterben) sollten. Genug der Worte, anbei die Interpretation eines Scheichs, wann der Krieg gegen die Ungläubigen zu führen ist.

Die Kurzfassung der Fatwa: Dann, wenn eine Chance besteht, ihn zu gewinnen.

Fatwa zu der Frage, wann Muslime den Kampf für den Islam (arab. Djihad) aufnehmen sollen

Die politisch-militärischen Machtverhältnisse, die einen Sieg ermöglichen oder nicht, sind für diese Frage entscheidend

Von dem salafitischen Rechtsgutachter Scheich Abu l-Hassan as-Sulaimani

(Institut für Islamfragen, dh, 25.05.2010) „Einige muslimische Gelehrte beziehen sich auf Quellen [des Islam], die besagen, dass der Kampf in unserer Zeit keine Pflicht mehr sei, weil wir [Muslime] nicht in einer vorteilhaften [militärischen] Lage sind. Wenn wir nicht fähig sind [den Kampf zu führen, so die Argumentation], müssten wir uns an die Vorschriften aus der mekkanischen Zeit halten. Damals ist der Kampf [arab. Djihad] noch nicht als Pflicht vorgeschrieben gewesen. Allerdings ist es gleichzeitig eine Tatsache, dass wir keine der abrogierten Vorschriften [aus der mekkanischen Zeit] befolgen dürfen“ [damit wäre der Djihad dann doch eine Pflicht, da viele Gebote aus der Frühzeit des Islam in Mekka durch die in Medina geoffenbarten Verse als abrogiert/aufgehoben gelten.] …

Es wird behauptet, dass die Vorschriften zu Toleranz und Duldung gegenüber Ungläubigen und Polytheisten mit dem ‚Schwertvers‘ (Sure 9,5) ausgetilgt worden seien, diese [die Polytheisten und anderen Ungläubige] deshalb bekämpft werden müssen und dass die mekkanischen Vorschriften mit der Offenbarung der medinensischen Vorschriften [ebenfalls] aufgehoben worden seien.

Diese [veränderte Handlungsweise] gilt, wenn die Muslime die Oberhand haben [die politische oder/und militärische Hoheit] und wenn keine verderblichen Folgen befürchtet werden müssen. Wenn die Muslime schwach sind [politisch bzw. militärisch] – so wie die Lage derzeit ist – müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zur Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Diese [Anweisungen] beruhen auf zwei grundlegenden Fakten:

1. Allah beauftragt nur denjenigen, der in der Lage ist [den Auftrag auch auszuführen]. Die Beweise dafür wurden genannt. Die Muslime sind derzeit nicht in der Lage, gegen die anderen [Nichtmuslime] zu kämpfen.

2. Der Gelehrte des Islam, Ibn Taymiyya, erkannte diese Tatsache. Er erwähnte, dass sich ein Muslim in einer Situation der Schwäche gemäß der Texte zu verhalten hat, die zu  Toleranz, Vergebung und Geduld aufrufen. Wenn der Muslim jedoch in einer starken Position sei, müsse er sich gemäß der Texte verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen.

Ibn Taymiyya kommentierte den Koranvers:

‚Wahrlich, ihr sollt geprüft werden an eurem Vermögen und an euch selber, und wahrlich, ihr sollt viele verletzende Äußerungen von denen hören, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde und von denen, die Allah Gefährten [zur Seite] stellten [Polytheisten sind]. Wenn ihr jedoch geduldig und gottesfürchtig seid, [dann ist] dies wahrlich ein Zeichen von fester Entschlossenheit‘ (Sure 3,186).

Geduldig und gottesfürchtig gegenüber diesen zu sein, heißt nicht, dass diese nicht bekämpft werden müssten, wenn die Muslime in der Lage dazu sind. Ibn Taymiyya erklärte, dass dieser Koranvers und andere ähnliche Koranverse durch die Aussage Allahs abrogiert seien:

‚Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet‘ (Sure 9, 5), und:

‚Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.‘ (Sure 9,29).

Ibn Taymiyya erklärte, dass der Koranvers (Sure 3,186) für Muslime gilt, die in einer Position der Schwäche sind, die also nicht in der Lage sind, für Allah und Allahs Propheten [Muhammad] mit der Hand oder Zunge zu handeln. Der [Muslim] handelt [für Allah und Muhammad in dieser Situation nur] mit dem Herzen [nicht offen erkennbar].

Der Koranvers zur Erniedrigung derjenigen, die einen Vertrag [mit Muslimen] geschlossen haben (z. B. Sure 9,29) gilt für jeden Muslim, wenn er in einer Position der Stärke ist. Der [Muslim] muß für Allah und seinen Propheten [Muhammad] mit der Hand oder der Zunge handeln.

Muslime in der Endphase des Lebens des Propheten Muhammads haben sich gemäß dieser Koranverse verhalten. Das [oben beschriebene] Prinzip wurde weiter während der Zeit der Nachfolger Muhammads eingehalten und es gilt bis zum jüngsten Tag.

Ein Muslim, der sich in einem Land befindet, in dem er in einer Position der Schwäche ist, muss sich gegenüber Juden, Christen und Polytheisten tolerant und vergebend verhalten, wenn diese Allah und seinem Propheten gegenüber verletzende Äußerungen machen.

Ein Muslim, der sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss sich gemäß den Koranversen verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Dies gilt gegenüber denjenigen, die Allahs Religion [den Islam] angreifen. Die [Muslime] müssen sich ebenfalls gemäß des Koranverss (Sure 9,29) verhalten, der zum Kampf und der Erniedrigung von Juden und Christen aufruft.

Infolge dessen ist klar, dass man zwischen der Position der Stärke und der Schwäche unterscheiden muss. Die mekkanischen und medinensischen Abschnitte spielen an sich keine Rolle, sondern es ist nur entscheidend, ob es um eine Position der Stärke oder Schwäche geht, und ob [durch das Handeln] Vorteile oder Nachteile [für Muslime] entstehen …

Wenn [ein Muslim] sich in einer Position der Schwäche befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner schwachen Situation entsprechen. Wer sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner starken Situation entsprechen. Dieses Prinzip gilt für einen einzigen Menschen sowie für eine ganze Gruppe, abgesehen von der allgemeinen Lage der gesamten Gemeinschaft der Muslime.

via Institut für Islamfragen und ex-Muslime

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Eine Antwort

  1. Ein sehr wichtiger Artikel; lt. Michael Mannheimer nennt man diese Art der Anpassung des Koran-Systems an die Bedingungen und gleichzeit ( selbst-)betrügerische Verdeckung der absoluten und unfriedlichen Herrschaftsziele und Methoden das „Abrogationsprinzip des Koran“. Das gegenüber den bereitwilligen Schönredner(funktionäre)n und Takyya-Betreibenden zu verstehen ist natürlich ganz wichtig, aber : Es reicht zur Beurteilung des re-islamisierten Islam der heutigen Islamisten, Djihadisten und ISRAELfeinde nicht, denn seit 1919 ist etwas Neues und Wesentliches in den Islam hereingekommen und wurde quasi mit der Koranlehre vermengt: Der Weltverschwörungs-Glauben und -Propaganda nach den sogenannten „Protokollen der Weisen von Zion“, ein Fanatisierungs-Werkzeug, das die großen Niederlagen des Islam umdeuten und kompensieren half ( 1924 Ende des Kalifats, 1945/1949 Überleben und Sieg ISRAELs, 1967 totale Niederlage der islamischen Feinde ), umdeuten aber auch die großen Massaker seit dem 11.September, wie aktuell anlässlich das an den Kopten, zur Verschwörung zum Schaden „der Moslems“.

    Eine Bitte : Höre bitte auf, die Mohammedaner, Muselmanen oder Moslems „Muusliiiime“ zu nennen.. Denn das ist der Begriff , der mit der sie bzw. den ISlam verharmlosenden und fördernden Berederei einherging und eine klang-psychische Duftmarke zur Überwindung und Abstellung einer kritischen Distanz setzt; wie bei „Schatziii“ oder „Liiiebe“. Dabei ist das „i“ der psychisch stärkst wirkende Laut !
    Auf mich wirkt es wie meist gesprochen süßlich-einschmeichelnd, – „Muslima“, fast wie ein neumodischer Mädchenvorname, noch stärker !
    Lautpsychologisch ist es so, wenn das „i“ bzw „iie“ in die Länge gezogen und überbetont wird, schlägt die Wirkung ins Gegenteil um: Der Ekellaut und lautmalerisch auch für Sirenen !

    – Ich habe das vor allem im Radio verfolgt: Am Anfang, vielleicht vor 7 -9 Jahren waren es vielleicht 10 -20 % der Beiträge die den – ich glaub auch von den Moslemverbänden gewünschten – Begriff verwendeten, – undzwar meist die, die eine für „die Moslems“ im Sinne des Islam günstige Botschaft senden wollten. Früher, in den 90ern war es m.E. niemand,der so schrieb oder sprach. Dann wurden es bis heute mehr, vielleicht 90 %, weil selbst ein Teil der Islamkritiker ihn übernehmen. Berliner Islamfaschismusgegner und nannten das in etwas „vorauseilende Faschismusbegleitung“.

    – Ihr findet das vielleicht lächerlich, aber man spricht nicht zufällig vom „richtigen Ton treffen“; damit ist nicht einfach der wort-gesetzte Inhalt gemeint: Um Deutschland zu erobern übten die Nazis vor allem eins, Reden ! Und fanden, nach einiger Zeit mit zusätzlichen erweitert Variationen, genügend gesellschaftlichen RESONANZboden. Joachim -Ernst BERENDT, u.a. Jazzproduzent und Mitaufbauer des SWF, vertiefte universell und historisch das Wissen darum in seiner berühmten Radioserie „… – Die Welt ist Klang“ und wies auf die ( falsch) gewachsene Unterschätzung und das Verschütten des Hörens hin.

    Ich denke, daß der Sieg eines neuen totalitären „Irrationalismus“ oder Faschismus – abgesehen von strategischen Interessen einer öl-und gas-abhängigen Elite, von dem Lustversprechen gesellschaftlicher Rache, daran sich an der Unterwerfung seiner = anderer „moralisch“ beteiligen zu können, oder generell an der perversen Lust am Bösen — mit davon abhängt, wie gut er klingt bzw. wie gut man ihn klingen lässt.
    – Wer trotz oder auch ohne inhaltliche Kritik „Muslim“ sagt, hat etwas von der Islammacht übenommen und signalisiert es, – funkt halb- oder unbewußt etwas RESPEKTierend weiter, das er sachlich ablehnt , oder wozu sie anderenfalls noch unentschieden ist, aber schon zusammen mit Vielen in aller Munde führen !

    Und die Lautsprecher des Islam sind ( heute hier ) nicht krächzend-plärrende Muezzine, sondern im Rundfunk sonorig klingende Mazyieks, passende Moderatorinnen ( wie heute Schulte-Loh im Morgenecho WDR5) und exotisch klingende „Kultur“sendungen mit Türk- und Arabpop, Yussuf Islam, vielleicht auch Bushido.

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