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Araber bevorzugen das Leben in Israel

Interessante Einblicke, die nicht dem Klischee entsprechen:

Yoram Ettinger, YNetNews.com, 1. April 2011

Die derzeitigen seismischen Entwicklungen in arabischen Ländern haben den Nahen Osten vom „Bildschirmschoner“ entfernt und den wahren Nahen Osten offen gelegt: schwerste Gewalt, Zersplitterung, Erziehung zu Hass und Verrat und wenig Vorhersagbarkeit, Gewissheit, Glaubwürdigkeit und Demokratie.

Der Zusammenbruch arabischer Regime spiegelt den Zusammenbruch oberflächlicher Annahmen, die die westlichen politischen Entscheidungen und Formung der öffentlichen Meinung unterstreichen. Der Aufruhr in arabischen Gesellschaften hebt die dramatische Kluft zwischen Israels Demokratie und seinen arabischen Nachbarn hervor. Fakt ist, dass die jüngsten Ereignisse in Tunesien, Ägypten, dem Jemen, Bahrain, Oman, Libyen, Syrien (und das ist noch nicht das Ende…) das Verlangen der arabischen Straße nach Freiheiten und Versorgungsleistungen der israelischen Demokratie verlangen.

Zum Beispiel haben hochrangige PLO- und Hamas-Offizielle und ihre Verwandten israelische Personalausweise beantragt, so wie die drei Schwestern von Ismail Haniyeh, dem Chef der Hamas [im Gazastreifen]. Sie heirateten israelische Araber und zogen aus dem Gazastreifen nach Tel Sheva im israelischen Negev. Zwei sind bereits verwitwet, ziehen es aber vor im jüdischen Staat zu bleiben; der Sohn der dritten Schwester dient in der israelischen Verteidigungskräften.

Akrameh Sabri, der höchste muslimische Religionsführer in Ostjerusalem, der antisemitische und proterroristische Predigten abliefert, behält seinen israelischen Ausweis ebenso wie Hanan Ashrawi von der PLO, Mohammed Aub-Tir von der Hamas, die Ehefrau von Jibril Rajoub usw. Von 1993 bis 2003 heirateten rund 150.000 nicht israelische Araber, zumeist aus Judäa und Samaria, israelische Araber und erhielten israelische Ausweise. Zusätzlich ziehen jede Menge illegale arabische Ausländer israelische – oder palästinensische – Wohnorte. Eine beträchtliche Welle an Netto-Einwanderung – jährlich 30.000 Araber aus Judäa, Samaria und dem Gazastreifen – seit 1950 wurde 1968 als Ergebnis des gewonnenen Zugangs zu Israels Infrastrukturen für Arbeitsplätze, Medizin und Bildung sowie des israelischen Aufbaus solcher Infrastruktur in diesen Regionen beträchtlich reduziert. Der Pegel der jährlichen arabischen Einwanderung nahm während der Spitzenjahre der Aliyah (jüdischen Einwanderung nach Israel) ab, da die Araber stark im Bau der Absorptionsinfrastruktur beschäftigt waren.

Israelische Araber stellen sich vehement gegen jede Lösung – wie einem Landtausch zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie – die aus ihnen palästinensische Staatsbürger macht, was ihnen die israelische Staatsbürgerschaft verwehren würde.

Jerusalems Araber treffen eine deutliche Wahl

Eine beträchtliche Anzahl Jerusalemer Araber zieht es vor, unter Israels Souveränität zu bleiben, besagt eine Meinungsumfrage des Palestinian Center for Public Opinion vom 12. Januar 2011; das Center wird von Nabil Kuklai aus Beit Skahur geführt. Die Umfrage wurde vom Pechter Middle East Polls aus Princeton und dem Council on Foreign Relations aus New York in Auftrag gegeben.

Seit 1967 die die Araber Jerusalems – innerhalb der israelischen Stadtgrenzen – permanente Einwohner Israels und haben israelische Ausweise. Daher arbeiten und reisen sie frei in ganz Israel und profitieren von Israels Gesundheitssystem, Rentenplänen, Sozial-, Arbeitslosen-, Arbeitsunfähigkeitsversicherung und Kindergeld; und sie können bei Jerusalems Kommunalwahlen wählen.

Die von Palästinensern in arabischen Vierteln weit entfernt von jeder jüdischer Präsenz durchgeführte Umfrage vom Januar 2011 besagt, dass 40% der Jerusalemer Araber in ein Gebiet innerhalb Israels umziehen würden, sollte ihr derzeitiges Viertel an die PA übergeben werden. Nur 27% würden in die PA umziehen, sollte ihr Viertel ein international anerkannter Teil Israels werden. Darüber hinaus nehmen 39% an, dass die meisten Menschen in ihrem Viertel die israelische Staatsbürgerschaft vorziehen und nur 31% nehmen an, dass die meisten Menschen ihres Viertels der palästinensischen Staatsbürgerschaft den Vorzug geben würden. 35% ziehen es vor israelische Staatsbürger zu sein, aber nur 30% bevorzugen die palästinensische Staatsbürgerschaft.

Man kann annehmen, dass, wenn die Meinungsforscher den kulturellen „Angstfaktor“ – Angst vor palästinensisch-terroristischer Vergeltung – hinzugenommen hätten, die Zahl der Araber Jerusalems, die die israelische Staatsbürgerschaft vorziehen, höher gewesen wäre.

Was wissen die Araber Jerusalems, Judäas, Samarias und des Gazastreifens über Mahmud Abbas‘ PA, das westliche Entscheidungsträger und Meinungsbilder nicht wissen?! Wann werden westliche Entscheidungsträger und Meinungsbilder den Abbas-„Screensaver“ beseitigen und den wahren Abbas zur Rede stellen?!

hattip heplev

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