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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

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    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Antisemit – ja oder nein?

Lassen wir doch mal das überflüssige Argument – jeder, der Israel kritisiert, wird zum Antisemiten gestempelt – beiseite. Denn es stimmt einfach nicht. Man kann Israel, seine Regierung und Bewohner kritisieren und jeder, der israelische Medienwelt kennt, weiß auch, dass davon reichlich Gebrauch gemacht wird. Und auch in Deutschland wird Israel kritisiert (z.B. BK Merkel, AM Westerwelle), ohne dass gleich „Antisemitismus“ gebrüllt wird. Selbst Broder hat Israel schon mehrfach kritisiert

Es ist so wie bei jeder Kritik, die ausgeteilt wird: Ist sie fair und ausgewogen? Ist sie sachlich richtig und hält einer Überprüfung stand? Bedient oder verfestigt sie bestimmte Vorurteile? Ist sie ideologisch verzerrt? Das sind u.a. die Kriterien, die angelegt werden müssen.

Und da muss man bei Jakob Augstein festhalten: Seine Kritik ist nicht fair, nicht ausgewogen und ideologisch verzerrt. Und er kritisiert eben nicht Pakistan, Mauretanien oder Venezuela (warum eigentlich nicht?), sondern zu einem großen Teil Israel – den einzigen jüdischen und jüdisch-geprägten Staat dieser Welt.

Wer sich als Deutscher solcher Unschärfe bedient und so auf einen Staat fixiert ist, darf sich nicht wundern, wenn die Welle zurückkommt. Zumal Augstein auch keine Kritik seiner Artikel ernsthaft diskutiert.

Wenn man ihn deshalb als Antisemiten bezeichnet, ist das ein hartes Urteil. Aber es geht auch um viel. Wer von uns möchte denn, dass wieder eine Volksgruppe, ein Staat, eine Religionsgruppe als „Paria“ verachtet wird und damit das Potential von 1933 wieder aufblüht? Doch wohl (hoffentlich) die Wenigsten. Und deshalb muss diesem Treiben ein Riegel vorgeschoben werden.

Wer z.B. den Gazastreifen als ein „Lager“ – mit all den für uns Deutsche so vertrauten Assoziationen – bezeichnet, ohne einen einzigen Beweis dafür zu erbringen oder sich sachlich mit der Lage vor Ort auseinanderzusetzen, der überschreitet deutlich eine rote Linie. Und muss zurückgepfiffen werden.

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