• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
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    Benjamin Disraeli

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Hass oder Liebe – alle Religionen sind gleich (schlimm)?

Schaut man sich die verschiedenen Religionen an, wird man immer Zeiten, Gruppierungen oder Ideologen finden, die extremen Mist hervorgebracht haben. Selbst der Dalai Lama ist nicht so friedfertig und gewaltfrei wie er im Westen gerne verkauft wird.

Wenn man aber eine Religion oder allgemeiner eine Gruppe bestimmter Menschen beurteilen will, reicht es nicht aus, die Randgruppen und Extreme zu betrachten, sondern man muss sich schon die Mühe machen, den Kern freizulegen: Was wollen diese Leute und wie wollen sie es erreichen? Was ist Weizen und was ist Streu?

Es ist leicht – wie ein Arbeitskollege neulich – zu sagen: Wenn erst mal die Religionen dieser Welt weg sind, dann kann diese Welt friedlich werden. Ein scheinbar so logisches Argument, sind doch viele Konflikte dieser Welt mit Religion verbunden.

Was dabei oft übersehen wird:

  • Es gab und gibt auch viele atheistische Konflikte mit Millionen von Toten (Stalin, Mao Tse-tung, Idi Amin, …)
  • Nicht alle Konflikte, die religiös aussehen, sind es auch – z.B. wird der Nordirland-Konflikt gerne als „Katholiken gegen Protestanten“ dargestellt – ist in Wahrheit weit mehr als das: Ein Jahrhunderte alter Konflikt zwischen Engländern und Iren
  • Der Ursprung der Konflikte ist nicht die Religion, sondern der Wunsch des Menschen, zu herrschen und andere zu unterdrücken. Die Religion heizt dieses Verlangen an und gibt ihm eine Rechtfertigung, die es sonst nicht erhalten würde. Aber der Ursprung ist das Herz des Menschen, das sich Gott nicht unterordnen will.

Ich will nicht auf anderen Gruppen rumhacken. Sondern will die Worte und Taten der Christen in Ägypten hervorheben, die seit Jahren verfolgt und drangsaliert, entführt und ermordet, diskriminiert und erniedrigt werden, die etwas können, was viele andere entweder nie gelernt oder verlernt haben: Vergebung.

Ein Kontaktmann von Open Doors in Ägypten sagt:

„Wir Christen in Ägypten müssen uns nun ganz auf das Vorbild unseres Herrn Jesus Christus fokussieren. Er zeigte keinen Hass gegenüber seinen Verfolgern. Jesus zeigte ihnen seine Liebe und bat um Vergebung für sie. In Zeiten der Verfolgung verspricht Jesus auch uns die Kraft zu geben, diesen Weg zu gehen. Für Ägypten ist es jetzt wichtiger als je zuvor, dass wir Christen Liebe üben.“

Kopten-Bischof Joannes Sakaria:

„Wir brauchen das Gebet von jedem, um unsere Probleme lösen zu können. Es ist die Zukunft für unsere Kinder, um die wir uns sorgen, damit Christen und Muslime Seite an Seite leben können.“

Kopten-Bischof Makaryos aus Minya sagt angesichts seiner frisch geschleiften Kirche:

”Lasst uns für die Muslimbrüder beten! Gott soll ihnen helfen, dass sie mit der Gewalt aufhören“!

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Koptische Christen halten am Sonntag morgen ihren Gottesdienst in der ausgebrannten Anba-Moussa-Kirche von Minya (270 Kilometer von Kairo).
Vor der Eingangstür liegen verbrannte Gebetsbücher, in der Kirche riecht es verkohlt.

Zitat eines Muslims in Ägypten:

„Ich danke Gott, dass ihr Christen nicht mit dem Geist des Hasses und der Vergeltung aufgewachsen seid, wie wir Muslime es sind. Wäre das nach all den Angriffen auf eure Kirchen, Häuser und Läden der Fall, so wäre von Ägypten jetzt nur noch Schutt und Asche übrig. Bewahrt euren Glauben, lebt eure Werte und erhebt eure Hände weiter zum Himmel. Eure Gebete sind die einzige Hoffnung, die Ägypten bleibt, um wieder auf die Füße zu kommen.“

Die Macht der Liebe und der Vergebung ist weit mehr als nur tolerant, politisch korrekt oder nett zu sein. Sie steht über dem, was der andere tut oder sagt. Und nur Menschen, die die Liebe Gottes erlebt haben, der freiwillig einen grausamen Tod erlitten hat, sind in der Lage, diese Liebe weiterzugeben – wie die Christen in Ägypten.

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Eine Antwort

  1. „Es gab und gibt auch viele atheistische Konflikte mit Millionen von Toten (Stalin, Mao Tse-tung, Idi Amin, …)“ Es ist noch nie jemand in den Krieg gezogen und hat geschrien „Es gibt keinen Gott“. Diese Konflikte als atheistisch hinzustellen ist einfach faktisch falsch. Sie wurden nicht im Auftrag des Atheismus geführt. Auch haben Stalin, Hitler und Konsorten eine christliche Kindheit genossen, was geschichtlich betrachtet offenbar folgern lässt, dass eine religiöse indoktrinierung fast ein Muss ist, um einen Tyrannen zu erschaffen.

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