• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

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Selbstaufgabe

Mainz. Das SPD-geführte Rheinland-Pfalz plant laut Medienbericht eine islamfreundliche Unterrichtsgestaltung. So sollen im Sportunterricht die Klassen nach Geschlecht getrennt werden – und Klassenfahrten nicht während des Fastenmonats Ramadan stattfinden.

Das SPD-geführte rheinland-pfälzische Kultusministerium plant eine islamfreundliche Unterrichtsgestaltung an den Schulen des Landes. Das geht dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge aus einem Schreiben hervor, das derzeit an Lehrer verteilt wird. Die Richtlinien empfehlen

  • „die Organisation des Sexualkundeunterrichts in geschlechtshomogenen Gruppen“ und den
  • „Sport- und Schwimmunterricht ab der Pubertät nach Geschlechtern getrennt“ anzubieten.
  • Klassenfahrten sollten „möglichst nicht“ während des Fastenmonats Ramadan stattfinden.
  • Die Befindlichkeiten von Muslimen müssten auch bei der Planung von Praktika und Schulfesten berücksichtigt werden.
  • Fasten könne „zu einer Einschränkung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit der Schüler“ führen, mahnen die Verfasser.
  • Es sei heikel, wenn während des Ramadan zahlreiche Klassenarbeiten geschrieben werden müssten. Deshalb sollten „flexible Lösungen“ gefunden werden.

Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Philologenverbandes, Malte Blümke, kritisierte das Vorhaben als

„anti-aufklärerisch und anti-emanzipativ“. „Die Tradition gemeinsamen Lernens wird aufgegeben.“

Ein Schonmonat für Muslime sei nicht praktikabel. Mit Schulen, Lehrerverbänden, Personalräten und Schulträgern sei der Vorstoß nicht diskutiert worden. Der Philologenverband fordert von Kultusministerin Doris Ahnen (SPD), das Faltblatt „sofort zurückzuziehen“. Der Präsident des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, nannte den Flyer eine

„Anleitung, wie ich Konflikte an der Schule im Sinne meiner Klientel schüren kann“. Dies sie „kein Integrations-, sondern ein Segregationspapier“.

via der westen.de

Hier wird mit „Befindlichheiten“ argumentiert – und dafür hebeln wir Teile unseres Bildungssystems aus und geben unsere gesellschaftlichen Werte auf? Das ist vorauseilender Gehorsam, das ist Selbstaufgabe, das ist nur traurig.

SPD, Grüne und Linke setzen auf den Islam. Sie werden sich wundern.

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Der Vertrag des Omar

Dieser „Vertrag des Omar“ – auf den in Wikipedia z.B. nur indirekt Bezug genommen und auf einen englischen Text verwiesen wird – ist gültiges Vorbild der gesamten islamischen Welt. Wer sich – so unglaublich es sein mag – wundert, weshalb in Staaten wie Saudi-Arabien keinerlei Kirchen oder Synagogen existieren, der findet hier eine der wichtigsten Antworten.
Dank an „Kopten ohne Grenzen“, bei denen ich das abgekupfert habe, dass sie es (inklusive Zusammenhang) einstellten! Dort wird übrigens so kommentiert:

Ein Jahrtausend später hatte sich nicht viel verändert. 1888 schrieb ein tunesischer Jude: „Dem Juden ist es in diesem Land verboten, dieselbe Kleidung wie ein Muslim zu tragen. Er darf keinen roten Fes tragen. Man sieht ihn, wie er seinen ganzen Körper vor einem muslimischen Kind auf den Boden beugt, um dem Kind das traditionelle muslimische Recht zu gewähren, ihn (den Nicht-Muslim) ins Gesicht zu schlagen – eine Geste, die für den Geschlagenen schlimme Folgen haben kann. Auch der Verfasser dieser Zeilen hat solche Schläge erlitten. Die Verletzungen kümmern die Schlagenden überhaupt nicht, denn dies ist ihre Sitte seit undenklichen Zeiten“.

Die Perfidie des Paktes: Er war so formuliert, als ob Christen Omar darum bitten, sich ihm zu unterwerfen. Das ganze hatte die Form eines Vordrucks, von Christen jederzeit zu unterschreiben, sowie die Minderheit der Mohammedaner wieder eine Mehrheit der Christen unterworfen hatte.

Der Pakt aus dem Jahr 637:

Als Omar Ibn Alkhattab, möge Allah ihn segnen, den Christen von Syrien Frieden anbot, schrieben wir ihm:

Im Namen Allahs, des Gnädigen und Allerbarmers. Dies ist ein Brief an den Diener Allahs Omar, Befehlshaber der Gläubigen, von den Christen der Stadt. Als du gegen uns zogest, baten wir dich um Schutz für uns, unsere Nachkommen, unseren Besitz und die Mitglieder unserer Gemeinschaft. Im Gegenzug verpflichteten wir uns zu folgendem:

  1. Wir werden (von Muslimen heute stets als „sie sollen“ übersetzt) in unseren Städten und Nachbarschaften keine neuen Klöster, Kirchen, Konvente oder Mönchsklausen bauen.
  2. Wir werden weder tagsüber noch nachts diejenigen reparieren, die verfallen oder die in den Vierteln der Muslime liegen.
  3. Wir werden stets unsere Tore für Passanten und Reisende geöffnet halten.
  4. Wir werden allen Muslimen, die unseren Weg kreuzen, für drei Tage Kost und Logis gewähren.
  5. Wir werden in unseren Kirchen oder Häusern keine Spione (Gegner des Islam) beherbergen oder sie vor den Muslimen verstecken.
  6. Wir werden unseren Kindern nicht den Koran beibringen.
  7. Wir werden unsere Religion nicht öffentlich bezeugen und niemanden zu ihr bekehren.
  8. Wir werden niemanden von uns daran hindern, zum Islam überzutreten, so er es möchte.
  9. Wir werden Muslimen Respekt erweisen, und wir werden uns von unseren Stühlen erheben, wann immer sie wünschen, darauf zu sitzen.
  10. Wir werden nicht versuchen, Muslimen zu ähneln, indem wir uns ihrer Kleidung anpassen, etwa der Kappe, dem Kopftuch, den Schuhen oder der Haartracht.
  11. Wir werden nicht so reden wie sie („Salam Alaikum“) und wir werden nicht ihre (arabischen) Vornamen übernehmen.
  12. Wir werden nicht auf Sätteln reiten, keine Schwerter gürten und keine einzige Waffe mit uns führen.
  13. Wir werden keine arabischen Inschriften auf unseren Siegeln verwenden.
  14. Wir werden keine vergorenen Getränke verkaufen.
  15. Wir werden uns die vordere Kopfhälfte rasieren.
  16. Wir werden unsere eigenen Kleider tragen, egal wo wir sind. Als Zeichen werden wir uns den Gürtel (Zunar) umbinden.
  17. Wir werden keine Kreuze auf unseren Kirchen zeigen oder Kreuze und unsere heiligen Bücher in den Straßen der Muslims oder auf ihren Märkten.
  18. Wir werden die Klappern (statt Glocken benutzte Geräusche) in unseren Kirchen fast lautlos schlagen, um die Menschen zum Gebet zu versammeln.
  19. Wir werden unsere Predigten nicht laut halten, wenn ein Muslim anwesend ist.
  20. Bei den Begräbnissen unserer Toten werden wir nicht laut singen und keine brennenden Kerzen durch die Straßen oder Marktplätze der Muslime tragen.
  21. Wir werden unsere Toten nicht in der Nähe der Muslime begraben.
  22. Wir werden keine Häuser bauen, die höher als die der Muslime sind.

Sollen wir (Christen) diese Versprechen, für die wir einstehen, in irgendeiner Weise verletzen, verlieren wir den vertraglich vereinbarten Schutz (dhimma) und dürfen für den Vertrauensbruch und den Verrat bestraft werden.

Omar Ibn Alkhattab entgegnete: Unterzeichnet, was sie versprechen, aber fügt zwei Klauseln hinzu und sorgt dafür, dass sie zusätzlich befolgt werden. Sie lauten:

  1. Sie (die Christen) werden niemanden kaufen, der Sklave eines Muslims ist.
  2. Wer absichtlich seine Hand gegen einen Muslim erhebt, verliert den Schutz dieses Paktes.

Kalif Almutawakil bestimmte 850 und 854, dass Christen und Juden hölzerne Teufelsbilder an ihren Häusern befestigen müssen, ihre Gräber einebnen müssen, gelbe Kleidung tragen, ihre Bediensteten mit zwei gelben Flicken an der Kleidung kennzeichnen müssen und lediglich Maultiere und Esel mit Holzsätteln reiten dürfen, an deren Sätteln zwei granatapfelgroße rote Bälle hängen mussten.

von heplev

Dieser Vertrag scheint auch heute noch in großen Teilen gültig zu sein. Hier wird auch die politische Seite des Islams deutlich, da hier ein Zusammenleben reguliert, Gesellschaftsregeln aufgestellt werden.

Dies ist es, was ich mit vielen anderen ablehne. Nicht die Moslems selber – sie sind Menschen, von unserem Gott geschaffen und geliebt – , sondern den Allmachtsanspruch des Islam und seine Unfähigkeit, sich 1. zu reformieren und 2. mit anderen Religionen in Frieden und Respekt zusammenzuleben.

Mohammeds Weg vom Götzenanbeter zum Propheten

Die WELT hatte den Artikel online – hat ihn aber – warum auch immer – wieder gelöscht:

Als junger Mann betete Mohammed arabische Götzen an. Dann erschien ihm Allah und er änderte sein Leben. Sein Wandel gibt bis heute Rätsel auf.

Mohammed wurde wahrscheinlich Ende August 570 in Mekka geboren. Früh verwaist, wuchs er zunächst bei Beduinen in der Wüste heran. Dann nahmen ihn Verwandte in Mekka auf und er arbeitete als Kameltreiber, zog mit Karawanen durch das Gebiet zwischen Syrien und dem Jemen.

Im Jahre 595 lernte der völlig mittellose Mohammed die reiche Witwe Chadidja kennen. Schnell wurde er „Geschäftsführer“ und Liebhaber der wesentlich älteren Dame. Damit begann sein sozialer Aufstieg.

Chadidja wollte das Verhältnis zu ihrem jungen Galan legitimieren, doch ihr Vater sah in Mohammed nur einen dreisten Erbschleicher und verweigerte seine Zustimmung zur Heirat. Nun folgte „eine Groteske im altarabischen Stil“, so Mohammed-Biograf Essad Bey.

Chadidjas dem Alkohol zugeneigter Vater wurde in Vollrausch versetzt und ihm dann sein Plazet abgeschwatzt. Als er wieder nüchtern war, schwur er seinem unwillkommenen Schwiegersohn Blutrache, starb aber bald darauf.

Mit Chadidjas Vermögen tätigte Mohammed glänzende Geschäfte und zählte bald zu den Honoratioren von Mekka. Diese Kaufmannsrepublik bildete damals ein erstaunlich tolerantes Gemeinwesen.

Es gab zwar ein zentrales Heiligtum, die „Kaaba“, ein viereckiges Gebäude, in dem ein angeblich von Abraham eingelassener Stein ruhte. Rings um diese Kaaba standen mehr als 350 Statuen und Symbole von Göttern, Götzen und Heiligen. In Mekka durfte jeder nach seinem Glauben selig werden.

Auch Mohammed betete arabische Götzen an. Doch ab 610/11 traten in seiner Persönlichkeit Veränderungen auf. Sie waren so gravierend, dass man bis heute über die Ursachen rätselt.

„Oft sah man ihn mit eingefallenen Wangen und fiebernden Augen ziellos im Land umherirren“, heißt es in einem alten Bericht. „Seine Kleider waren zerrissen, seine Haare ungepflegt, tagelang rührte er keine Speise an.“

Auf dem Hira-Berg im Osten Mekkas suchten Mohammed Visionen heim. Er behauptete, Steine und Felsen würden ihn mit Geheule bedrohen, bekam hysterische Anfälle und saß oft angstzitternd in Felsenhöhlen. Zu seiner Frau Chadidja sagte er: „Ich weiß nicht, ob mich ein guter Geist oder ein Dämon verfolgt.“

In seiner Verzweiflung wollte er Selbstmord begehen. Doch als er dabei war, sich von einem Felsen zu stürzen, sprach ein Wesen namens Allah zu ihm und sagte, er sei auserwählt „als Verkünder der Wahrheit meines Wortes“.

Mohammed begann nun in Mekka zu missionieren, zunächst im engsten Familienkreis. Als ersten bekehrte er seinen Neffen Ali, ein Kind von zehn Jahren, dann Ehefrau Chadidja. Es folgte Abu Bekr, ein Geschäftspartner, laut Chroniken „ein Witzbold und gewandter Erzähler von schlüpfrigen Geschichten“.

Nach zwei Jahren hatte er ganze acht Personen vom Islam überzeugt. Dann trieb es Mohammed in die Öffentlichkeit. Er hielt wütende Predigten, bedrohte Wahrsager und Zauberer im Hof der Kaaba.

Mohammeds Auftreten schien selbst im toleranten Mekka störend. Man hatte ihm angeboten: „Stell die Statue Deines Gottes in die Kaaba und bete ihn an, soviel Du willst. Wir werden Dich nicht stören.“

Doch Mohammed lehnte ab. Da es in Mekka keine Gefängnisse gab, empfahl man ihm quasi die Ausreise. Ab 613 begab sich der neue Prophet für drei Jahre zu Beduinenstämmen. Er erzählte, der Erzengel Gabriel habe ihn aufgefordert: „Verkünde Deinen Glauben in der ganzen Welt!“

Die Wüstensöhne zeigten sich freundlich, aber nicht sonderlich beeindruckt. Erst nachdem der Erzengel Mohammed nach und nach einen ganzen Glaubenskanon, den „Koran“, diktiert hatte, gewann der Islam Anhänger. In Mekka freilich wurde der Prophet nach jeder Predigt ausgepfiffen und verspottet.

Im Sommer 622 zog Mohammed schließlich in die Stadt Yathrib, wo sein islamischer Glaube Anklang gefunden hatte. Bald nannte man den Ort „Medinat en-Nebi“ (Stadt des Propheten) oder Medina. Hier rief Mohammed zum „Heiligen Kampf“ (Dschihad) gegen die Mekkaner auf.

Dieser Kampf bestand zunächst aus blutigen Raubüberfällen auf Karawanen. Von dem Beutegut bekam Mohammed regelmäßig ein Fünftel als Privatbesitz. Die Mekkaner mussten diesem Treiben Einhalt gebieten, zogen 624 mit einem nur 900 Mann starken Heer gen Medina und erlitten bei Badr eine Niederlage.

Sie waren Mohammeds totaler Kriegführung nicht gewachsen. Der Prophet hatte unter anderem befohlen, im Feindesland die nach dem Gesetz der Wüste geheiligten Brunnen zu vergiften oder zu verschütten.

Im März 625 hatten die Mekkaner dazugelernt und besiegten Mohammeds Truppen beim Berg Ohod. In Medina wurde daraufhin eine Terrorherrschaft etabliert. Jeder Mann, der nicht zum Islam konvertieren mochte, wurde hingerichtet, seine Familie in die Sklaverei verkauft.

627 mussten sämtliche Juden Medinas sterben. Mohammed gebärdete sich „wie ein erbarmungsloser Rächer, ein blutdürstiger Despot.“ Sein Privatleben nahm skandalöse Züge an. Nach Chadidjas Tod im Jahre 619 heiratete er insgesamt 14 Frauen, die „Mütter der Rechtgläubigen“ genannt wurden. In der Öffentlichkeit mussten sie einen Schleier tragen, was später zur allgemeinen islamischen Sitte wurde.

Für Aufsehen sorgte 621 die Hochzeit des über 50-jährigen Mohammed mit der erst neun Jahre alten Aischa, die als Mitgift ihr Spielzeug in die Ehe einbrachte. Eigentlich hatte er Aischa schon als Sechsjährige heiraten wollen, was der Vater unter Hinweis auf ihre „Zeit der Reife“ gerade noch verhindern konnte.

Trotz seines exzessiven Frauenkonsums bekam Mohammed nie einen Sohn. Seine ungeklärte Nachfolge sollte schließlich in eine Spaltung des Islam zwischen Sunniten und Schiiten münden.

Durch seine suggestive Beredsamkeit und vor allem das Versprechen auf ein Paradies nach dem Tode für alle rechtgläubigen Männer gewann Mohammed immer mehr Anhänger. 630 kapitulierte Mekka nahezu kampflos vor seinen Truppen.

Der Prophet erwies sich als großmütiger Sieger, er schonte Leben und Eigentum des Feindes. Nur in Religionsfragen blieb er intolerant. Die 350 Götterbilder wurden zerstört, wer nicht zum Islam übertrat, musste mit der Todesstrafe rechnen.

Als Mohammed sein Ende nahen fühlte, zog er aus dem ihm verhassten Mekka wieder nach Medina. Hier starb er am 8. Juni 632. Einer seiner letzten Befehle lautete: „Vertreibt alle Ungläubigen aus Arabien!“

via Cache

Islamophobie?

Eine Fatwa:

Frage: “ Wie ist die Zeugenaussage eines Nichtmuslims vor Gericht zu bewerten?“

Antwort: „Das Zeugnis eines Nichtsmuslims darf vor Gericht nicht akzeptiert werden, solange es muslimische Zeugen gibt, deren Zeugnisse ausreichen. Solange Muslime Zeugenaussagen tätigen können, darf die Zeugenaussage eines Nichtmuslims nicht angenommen werden. Erst wenn keine muslimische Zeugenaussage möglich ist, darf man Nichtmuslime bei Gericht aussagen lassen. Dies entspricht dem islamischen Gesetz nach dem Prinzip ‚Notwendigkeit erfordert die Erlaubung des Verbotenen‘.“

Quelle: www.alarabiya.net/articles/2010/10/07/121508.html

Institut für Islamfragen, dh, 24.11.2010)

UN-Menschenrechtsrat

Eine kleine Übersicht, mit was sich der UN-Menschenrechtsrat so beschäftigt:

Seit Juni 2006 – der „Neugründung“ – gab es folgende Aktivitäten:

  • Eine einzelne „dringende Debatte“ — Thema war Israel;
  • Neun „außerordentliche Sitzungen“, in denen einzelne Länder kritisiert wurden—  sechs davon betrafen Israel (und eine andere, in der Sri Lanka gelobt wurde, nachdem es 20.000 Zivilisten getötet hatte);
  • Etwa 40 Resolutionen, die Länder kritisierten — 35 davon betrafen Israel;
  • Fünf „Untersuchungskommissionen“ — alle beschäftigten sich mit Israel, bei allen wurde der Schuldspruch schon vorher verkündigt.

UNwatch hat noch mehr Informationen zu diesem Thema. So objektiv und wahrheitsliebend ist die UNO. Oder auch nicht.

Und noch ein Quiz:

In einer Welt der ausgewogenen Berichterstattung sollte es leicht sein, diese Fragen zu beantworten. Testen Sie sich selbst:

  • In welchem Teil der Welt hat diesen Sommer ein als Besatzer wahrgenommener Staat mehr als 80 Zivilisten getötet?
  • Bedeutender: In welchem Teil der Welt sind rund 200.000 (zweihunderttausend!) Zivilisten aus ihren Häusern vertrieben worden, wobei es Tausende Opfer gab?

via abseits vom mainstream – heplev

Zehn Fragen an den Islam

Sicher kann man eine Religion nicht – oder jedenfalls nicht allein – daran messen, was ihre Anhänger tun. Religion kann falsch verstanden oder missbraucht werden. Außerdem gibt es in jeder Religion verschiedene Strömungen, die sich teilweise widersprechen oder gar bekämpfen. „Den Islam“ gibt es nicht, schallt einem bei jeder Gelegenheit entgegen.

Lassen wir das einfach mal so stehen und kümmern uns auch nicht weiter darum, dass „die Muslime“ sich als weltweite Glaubensgemeinschaft (umma) verstehen und die Verbandsmuslime in Deutschland (ZMD, DITIB, VIKZ, Islamrat) bei jeder Gelegenheit „die Muslime“ ins Feld führen (die beleidigt sind, diskriminiert werden usw.). Nehmen wir stattdessen die unbestrittene Tatsache, dass Koran und Sunna des Propheten Mohammed die Grundlagen des Islam bilden. Dann stellen sich für den Islam in Deutschland und Europa folgende Fragen:

Frage eins: Demokratie?

Nach Nr. 8 der Islamischen Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland vom 20. Februar 2002 ist „der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich“. Die Trennung von Religion und Staat (din wa daula) ist diesem Islam fremd. Religion ist keineswegs „Privatsache“, sondern durchdringt alle Bereiche des Lebens. „Im Westen ist die Religion nur ein Teil des Lebens. Im Islam ist das Leben nur ein Teil der Religion“, wie Ayatollah Chomeini (Khomeini) es – keineswegs nur mit Blick auf den schiitischen Islam – formuliert hat.

„Ich sage es Euch Muslimen in aller Offenheit, dass die säkulare Demokratie in jeder Hinsicht im Widerspruch zu Eurer Religion und zu Eurem Glauben steht. Der Islam, an den Ihr glaubt und wonach Ihr Euch Muslime nennt, unterscheidet sich von diesem hässlichen System total. Selbst in Bagatellangelegenheiten kann es keine Übereinstimmung zwischen Islam und Demokratie geben, weil sie sich diametral widersprechen“.

„Der Koordinierungsrat bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“, heißt es in § 1 Absatz 4 der Geschäftsordnung des Koordinierungsrats der Muslime in Deutschland vom 28. März 2007, der folgende Absatz lautet dann aber „Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlage des Koordinierungsrates“. In der „sozialen Ordnung“ des Islam stehen Gottes Gebote über den menschlichen Geboten. Wie ist diese Ordnung mit der von Menschen für Menschen geschaffenen demokratischen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland und den anderen europäischen Ländern vereinbar?

Die Antwort gibt der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayyub Axel Köhler, selbst:

„In den klassischen islamischen Verfassungen ist von Demokratie, so wie sie in den modernen westlichen Staaten ausgeprägt ist, nichts zu spüren. Die klassischen islamischen Staatstheorien lehnen das Prinzip der Volkssouveränität ab. Die Abneigung gegenüber dem demokratisch-parlamentarischen System hat im Islam also eine begründete Tradition. Der islamische Herrscher sollte am besten mittels Wahl bestimmt werden, erkannten schon die Staatsrechtler des goldenen islamischen Mittelalters. Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“

Hat Hamed Abdel-Samad also Recht, wenn er feststellt: „Die weltliche Seite des Islam und die Demokratie vertragen sich wie Spinat und Tiramisu“? Ist die Demokratie nur wie eine Straßenbahn, in die man einsteigt, bis man am Ziel sei, um sie dann wieder zu verlassen?
Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor. Oder?

Frage zwei: Menschenrechte?

„Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte“ lautet Nr. 3 der Islamischen Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland vom 20. Februar 2002. Wenn aber die Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 niedergelegt sind, (wenigstens im „Kernbestand“) auch im Islam anerkannt werden, warum haben dann der Islamrat für Europa am 19. September 1981 „Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam“ („hergeleitet aus dem edlen Koran und der reinen Sunna des Propheten“) und die Staaten der Organisation der Islamischen Konferenz am 5. August 1990 „Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ verabschiedet?

Letztere bestimmt in

Artikel 24: „Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.“

Und weiter in

Artikel 25: „Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“.

Niemand kann zwei Herren dienen, schreibt der frühere Direktor des Heidelberger Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Prof. em. Dr. Karl Doehring, in einem ausführlichen Gastbeitrag für die FAZ.
Wie schafft der Islam in Deutschland und Europa diesen Spagat?

Frage drei: Rechtsstaat?

Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem alle staatliche Gewalt durch Gesetze begründet und begrenzt wird. Oder wie es Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes formuliert: „Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden“. Wie die politische Ordnung nach den Vorstellungen des Islam auszusehen hat, zeigt die Islamische Musterverfassung, die 1978 von den Rechtsgelehrten der Al-Azhar-Universität herausgegeben wurde.

  • § 28 Gerechtigkeit und Gleichheit [s. u. § 47] bilden die Grundlage der Herrschaft.
  • § 43 Alle Rechte gelten im Rahmen der höheren Ziele der Scharia.
  • § 44 Der Staat hat einen Imam, dem auch bei abweichender Meinung Gehorsam zusteht. …
  • § 47 Er muss Muslim sein, männlich, volljährig, im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte und Kenntnisse in der Scharia aufweisen.
  • § 61 Die Richter sprechen gemäß der Scharia Recht.

Gesetze in einem Rechtsstaat nach westlichem Verständnis sind stets von Menschen gemacht, sie werden von den gewählten Volksvertretern in den Parlamenten beschlossen. Das islamische Recht, die Scharia, wird aus dem Koran und der Sunna abgeleitet, ist also göttlichen Ursprungs. Wie lassen sich diese beiden Standpunkte vereinbaren?

Frage vier: Gleichberechtigung?

„Die Frau ist dem Mann an Würde gleich“ heißt es in Artikel 6 Absatz a der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Von Gleichberechtigung im Sinne von Artikel 7 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ist nicht die Rede. Auch Artikel 1 Absatz a sagt lediglich: „Alle Menschen sind gleich an Würde, Pflichten und Verantwortung; und das ohne Ansehen von Rasse, Hautfarbe, Sprache, Geschlecht, Religion, politischer Einstellung, sozialem Status oder anderen Gründen“. Von Rechten ist in der Bestimmung nicht die Rede.
In der Islamischen Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland kommt das Wort „Frau“ nur einmal vor, nämlich im Zusammenhang mit dem aktiven und passiven Wahlrecht der Frau (Nr. 11). Den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ (Artikel 3 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz), und zwar auf der Erde und nicht erst im Himmel, sucht man vergeblich.

Auch die unbegrenzte sexuelle Verfügbarkeit der Frau für den Mann ist mit der Gleichberechtigung im Sinne des Grundgesetzes nicht vereinbar: „Eure Frauen sind euer Saatfeld. So geht zu eurem Saatfeld, wie ihr wollt“ (Sure 2, 223). Und was passiert, wenn die Frauen sich diese Behandlung nicht gefallen lassen und dagegen aufbegehren? „Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, ermahnt sie. Und wenn sie nicht vernünftig werden, lasst sie allein in ihren Betten. Und hören sie trotzdem nicht auf, so schlagt sie. Und wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede“ (Sure 4, 34). Also gehorchen muss die Frau ihrem Mann auf jeden Fall, der sich im Übrigen mit vier Frauen umgeben darf, wenn er sich das leisten kann (Sure 4, 3). Was hat das alles mit Gleichberechtigung zu tun?

Das Preußische Allgemeine Landrecht (ALR) von 1794 gab dem Ehemann ebenfalls das „Recht der mäßigen Züchtigung“ seiner Ehefrau. Es wurde allerdings bereits 1812 abgeschafft. In Bayern hat diese Entwicklung etwas länger gedauert. Nach dem bayerischen Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis von 1758 hatte der Mann in der Ehe ebenfalls das Recht, die Ehefrau „nötigenfalls mit Mäßigkeit“ zu züchtigen, um seine Stellung und Rechte durchzusetzen. Dieses wurde seit Erlass des BGB von 1896 von den Gerichten nicht mehr angewendet, aber erst 1947 offiziell aufgehoben.

Apropos schlagen. Das elterliche Züchtigungsrecht wurde im Jahr 2000 durch Änderung des BGB abgeschafft. Dessen § 1631 Absatz 2 lautet seitdem: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Schläge sind daher als Körperverletzung nach § 223 Strafgesetzbuch strafbar.
Gleichwohl heißt es in dem Buch „Al-Salah. Das Gebet im Islam“ (auf Seite 21): „Das fünfmalige Gebet ist Pflicht für jeden erwachsenen Muslim, ob Mann oder Frau, der Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Kinder sollen vom siebten Lebensjahr an von den Eltern durch Ermahnungen zum Gebet angehalten werden, vom zehnten Lebensjahr an auch notfalls, wenn es gar nicht anders geht, durch Schläge.“
Wie passt dies alles zusammen mit der Aussage in Nr. 10 der Islamischen Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland vom 20. Februar 2002, das Islamische Recht verpflichte Muslime in der Diaspora, sich „grundsätzlich“ an die lokale Rechtsordnung zu halten? Steckt die Antwort vielleicht in dem Wort „grundsätzlich“?

Frage fünf: Religionsfreiheit (im Islam und für den Islam)?

„Der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.“ heißt es in Nr. 11 der Islamischen Charta des ZMD. Daher akzeptieren die im Zentralrat vertretenen Muslime „auch das Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben“. Sure 2, 256 scheint diese Haltung zu bestätigen: „Es gibt keinen Zwang in der Religion“ (la ikraha fi`d-din). Aber ganz abgesehen davon, dass es für diesen Satz mindestens ein halbes Dutzend Interpretationen gibt: Warum hat Mohammed dann gesagt: „Das Blut eines Muslims zu vergießen ist nicht erlaubt, außer in drei Fällen: Leben für Leben, ein verheirateter Mensch, der Zina [Ehebruch] begeht und jemand, der sich von seiner Religion dem Islam abwendet und sich von der Gemeinschaft abtrennt“? Außerdem wird folgende Aussage dem Gesandten Gottes zugeschrieben: „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Gott gibt und Muhammad der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islams, und Gott wird sie richten“ (Sahih al Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, II/9).
Wie passt diese Aussage mit der behaupteten Religionsfreiheit im Islam zusammen?

Frage sechs: Meinungsfreiheit?

„Jeder kann denken, glauben und zum Ausdruck bringen, was er denkt und glaubt, ohne dass ein anderer einschreitet oder ihn behindert, solange er innerhalb der allgemeinen Grenzen, die die Scharia vorschreibt, bleibt.“ So lautet Artikel 12 Absatz a der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam, die der Islamrat für Europa 1981 erlassen hat.

Islamkritik ist danach unzulässig. Sie bedroht sogar, laut Ali Bardakoğlu, Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten [Diyanet] in der Türkei, ernsthaft den Weltfrieden. Was hat das mit Meinungsfreiheit im Sinne von Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen zu tun? Es geht doch keineswegs darum, den Islam zu verunglimpfen oder Muslime zu beleidigen: „Die Religiösität vieler Muslime verdient Respekt. Die oftmals verteufelte Islamkritik ist jedoch, wenn sie wissenschaftlich abgesichert ist, die Gesamtentwicklung im Auge behält und sich nicht ausschließlich an punktuellen Defiziten orientiert, niemals respektlos“. Wenn der Islam ein Teil Deutschlands ist, wie ihm Thomas Schäuble in seiner Eigenschaft als Innenminister und Vorsitzender der Deutschen Islamkonferenz bescheinigt hat, warum bekennen sich Muslime dann nicht vorbehaltlos zur Meinungsfreiheit? „Immigranten müssen sich der hiesigen Ordnung anpassen, nicht umgekehrt. Wer sich damit nicht abfinden kann, sollte besser heute als morgen wieder gehen.“ Dieser Satz stammt nicht etwa von einem rechten Scharfmacher, sondern von dem holländischen Muslim marokkanischer Herkunft Ahmed Aboutaleb.

Frage sieben: Antisemitismus?

Mohammed hat gesagt: „Ihr werdet die Juden bekämpfen, bis einer von ihnen Zuflucht hinter einem Stein sucht. Und dieser Stein wird rufen: ‚Komm herbei! Dieser Jude hat sich hinter mir versteckt! Töte ihn!’“ (Sahih al Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, XXVIII/ 18). Dieser Satz steht auch in Artikel 7 Absatz 3 der Charta der Hamas vom 18. August 1988. Ist dieser Befehl nicht für jeden Muslim verbindlich, wenn der Koran gleichzeitig bestimmt: „Und wahrlich, der Gesandte Allahs ist ein schönes Vorbild für euch und für diejenigen, die auf Allah und den Jüngsten Tag hoffen und Allahs häufig gedenken“ (Sure 33, 21)? In dem gleichen Sinne ruft Punkt 11 des Geheimpapiers der Muslimbruderschaft vom 1. Dezember 1982 „Für eine weltweite Strategie in der islamischen Politik“ dazu auf, „ein Hassgefühl gegenüber den Juden [zu] nähren und jegliche Koexistenz [zu] verweigern“. Wird hier der Islam missbraucht oder folgen Hamas und Muslimbruderschaft nur dem Vorbild des Propheten?

Frage acht: Gewalt?

„Der Islam ist die Religion des Friedens“, „’Islam’ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe“, erklärt uns der Zentralrat der Muslime in Deutschland gleich in Nr. 1 seiner Islamischen Charta. Der staunende Nichtmuslim fragt sich allerdings, wie die zahlreichen Suren des Koran, in denen die Muslime zur Gewalt gegen die „Ungläubigen“ aufgerufen werden, zu verstehen sind.
„Die Strafe derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten kämpfen und Unruhen auf der Erde zu stiften trachten, soll sein, dass sie getötet oder gehängt werden oder dass ihnen Hände und Füße verschränkt abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das soll für sie eine Schmach in dieser Welt sein. Und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil“ (Sure 5, 33).

Dieser Vers stand auf dem Zettel, den der Mörder Theo van Goghs, Mohammed Bouyeri, seinem Opfer mit einem Messer an die Brust geheftet hatte. „In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen“, heißt es in Sure 8, 12, und: „So haut ein oberhalb ihres Nackens! Schlagt ihnen die Finger ab!“ Friedfertig klingt das ebenso wenig wie der Slogan muslimischer Demonstranten in London: „Behead those who insult islam“!

Und die Todesfatwa von Ayatollah Chomeini (Khomeini) gegen Salman Rushdie zeugt ebenfalls nicht von der Friedfertigkeit des Islam: „Ich informiere hiermit die stolzen Muslime der Welt, dass der Autor des Buches ‘Satanische Verse’, das gegen den Islam, den Propheten und den Koran gerichtet ist, sowie alle, die an seiner Publikation teilhaben, zum Tode verurteilt sind. Ich fordere alle Muslime auf, sie hinzurichten, wo immer sie sie auch finden.” Und das waren keineswegs nur leere Worte: 22 Menschen wurden aufgrund dieser Aufforderung ermordet.

Professor Scheich Omar Abdel Rahman (Sunnit) von der berühmten Al-Azhar Universität in Kairo zu Mark A. Gabriel (Pseudonym), einem später zum Christentum konvertierten Imam von Gizeh:

„Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure über die Kriegsbeute. Eine Sure über den Frieden gibt es nicht. Der Dschihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wer sie herausnimmt, der schneidet dem Islam das Haupt ab“.

Ayatollah Sadeq Chalchali (Khalkhali) (Schiit):

„Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet [Mohammed] tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali [der Schwiegersohn Mohammeds] tötete an einem einzigen Tage über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen“.

Kommt die Friedlichkeit des Islam vielleicht erst zum Tragen, wenn die ganze Welt im dar al-Islam [Haus des Islam] lebt, also islamisch geworden ist? Und wenn ja: welches Islam? Denn die Muslime gehen mit sich untereinander ja auch nicht gerade zimperlich um: Von den vier rechtgeleiteten Nachfolgern des Propheten Mohammed starb nur Abdallah Abu Bakr, der erste Kalif, eines natürlichen Todes, bei vielen Anschlägen muslimischer Selbstmordattentäter sind Glaubensbrüder und –schwestern unter den Toten (Afghanistan, Irak, Pakistan usw.) und unter den 2752 Opfern des Anschlags auf das World Trade Center am 11. September 2001 waren ebenfalls Muslime (von bis zu 300 ist die Rede).

Frage neun: Integration?

„O die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Nazarener zu Freunden. Sie sind einander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist fürwahr einer von ihnen“ (Sure 5, 51). „O die ihr glaubt! Nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen! (Sure 4, 144) „Wahrlich, die schlimmsten der Geschöpfe vor Allah, die auf der Erde laufen, sind jene, die ungläubig sind“ (Sure 8, 51). In anderer Übersetzung: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen.“ Und darauf basierend die Empfehlung von Yusuf Al-Qaradawi an die muslimischen Immigranten, sich nach dem Vorbild der Juden in Ghettos zusammenzufinden: „Versucht inmitten der umfassenden Gesellschaft Eure eigene kleine Gesellschaft zu bilden, andernfalls löst ihr euch auf wie Salz im Wasser“.
Sind das nicht Aufrufe zur Integrations-Verweigerung, die ein nicht unbeachtlicher Teil der Muslime in Deutschland – bewusst oder unbewusst – befolgt?

Frage zehn: aufgeklärter Islam/Euro-Islam?

„Lasst uns nicht im Stich – Gönnt uns einen Voltaire“ ruft Ayaan Hirsi Ali ihrer europäischen Leserschaft zu. Und Salman Rushdie schließt sich mit der Forderung an: „Wir brauchen eine islamische Reformation“, an deren Ende, so muss man wohl ergänzen, ein aufgeklärter Islam steht oder, wie der deutsch-syrische Politikwissenschaftler und Muslim Bassam Tibi ihn nennt, der „Euro-Islam“. Und der Politikwissenschaftler und Muslim Hamed Abdel-Samad erklärt:

„Für mich hat nur ein ‚Islam Light’ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität.“

Auch in der Politik trifft man auf die Erkenntnis, dass es ohne eine Änderung des Islam wohl nicht zu einem harmonischen Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland und Europa kommen wird: „Wir [sic!] müssen hinbekommen, dass die Menschen sich in einem modernen säkularen Staat entwickeln können, ohne ständig das Gefühl zu haben, vermeintliche oder tatsächliche religiöse Tabus zu brechen.“ Und wie das gehen soll weiß Volker Bouffier, der neue hessische Ministerpräsident, von dem diese Aussage stammt, auch gleich: „Als Lösung sehe ich nur einen aufgeklärten Islam“. Ob er sich der Tragweite dieser Aussage bewusst ist?
Sie bedeutet nämlich nichts Geringeres als: „Die Doktrin, wonach der Koran von Gott diktiert und der Glaube deshalb nicht veränderbar sei, muss ersetzt werden. Muslime müssen zu der Überzeugung kommen, dass es Menschen waren, die die Heilige Schrift verfasst haben“ wie Ayaan Hirsi Ali klar erkannt hat.

Wird die weltweite umma oder wenigstens die Gemeinschaft der Muslime in Deutschland und Europa dazu bereit und in der Lage sein? Der Botschaftsrat und Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), Sadi Arslan, hat schon abgewinkt. In einem Gespräch mit der türkischen Zeitung HÜRRIYET hat er einen Euro-Islam abgelehnt.

„Die Quellen des Islams sind der Koran und die Sunna des Propheten“, sagte Arslan. Oder wie Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan es ausgedrückt hat: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich“.

Werden die Muslime in Deutschland und Europa es schaffen, ihre religiösen Quellen und ihre Geschichte kritisch aufzuarbeiten, den Koran nicht länger als das „unerschaffene“ und „ewig gültige“ Wort Gottes, sondern als Menschenwerk zu begreifen und die Trennung zwischen Religion und Staat zu vollziehen, ihren Machtanspruch aufzugeben, indem sie den Islam als „Privatsache“ verstehen und ihren Glauben auf seine spirituelle Seite zu reduzieren?

{Von Rainer Grell, Jg. 1941, Jurist; war 35 Jahre im Innenministerium Baden-Württemberg tätig, zuletzt als Referatsleiter u.a. für Staatsangehörigkeitsrecht; Verfasser des „Muslim-Tests“. Seit Juni 2006 im Ruhestand. – http://www.achgut.com}

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