• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

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Venezuela – sollte man Chavez ernst nehmen?

Anfangs hatte Pablo, der Taxifahrer, große Hoffnungen in Chávez gesetzt. Er habe an den „cambio“, den Wechsel, ernsthaft geglaubt, sagt er. Ihm gefiel es, wie der 1999 erstmals gewählte Präsident, die alte Elite des Landes hinwegfegte. Dass er ankündigte, die grassierende Kriminalität und Korruption zu bekämpfen. Dass er versprach, den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ und „eine neue Gesellschaft“ zu gründen.

Heute nennt Pablo Chávez bloß noch „el loco“, den Verrückten. Seine Versprechungen hätten sich längst als „hohle Phrasen“ entpuppt. Pablo schreit diesen Satz förmlich. Tatsächlich ist die Korruption unter der neuen Parteielite ebenfalls horrend. Und die Straßenkriminalität in den vergangenen zehn Jahren nicht gesunken, sondern noch gewaltig gestiegen. Caracas hat sich zur No-go-Area entwickelt, zur gefährlichsten Stadt Südamerikas. Fast alle Venezolaner raten Touristen von einem Besuch in der Landeshauptstadt ab. Jedes Wochenende werden hier zwischen 90 und 150 Menschen umgebracht.

Tausende Morde seien politisch motiviert, sagt Pablo. Überall hört man ähnliche Anschuldigungen. „Chávez will die Opposition ausschalten“, sagen viele hinter vorgehaltener Hand. Als Beleg dafür dienen seine Angriffe auf kritische Medien, die er schließen ließ oder als „faschistisch“ und „putschistisch“ bekämpft.

Auch das Vorgehen gegen die politische Opposition trägt autoritäre Züge. Den missliebigen Bürgermeister von Caracas, Antonio Ledezma, entmachtete Chávez, indem er ihm das Budget kürzte und Kompetenzen entzog. Den früheren Verteidigungsminister Raúl Isaías Baduel, der sich kritisch von der Regierung abgesetzt hatte, nahm die Polizei in Gewahrsam. Offiziell wird beiden und weiteren führenden Oppositionspolitikern Korruption vorgeworfen. Aber das ist wohl nur ein Vorwand. Viele Regierungsgegner haben inzwischen das Land verlassen. Zehntausende flohen, weil sie in Venezuela keine Perspektive mehr sahen.

[…] Ein gängiger Spott in Venezuela ist, dass die Betriebe nach der Enteignung maximal noch drei bis sechs Monate funktionieren. Neue Manager werden eingesetzt, die alten, die sich auskannten, werden vertrieben. Am Ende weiß keiner mehr, wie er den Betrieb führen soll, die Produktion stockt. So war es auch bei den Energiewerken. Dort hatte die Regierung angeblich das Wahlverhalten der Mitarbeiter überprüft und alle Chávez-Gegner entlassen. Seither fällt in manchen Städten Venezuelas alle paar Stunden der Strom aus.

Manche der Vorwürfe klingen ungeheuerlich. Vermutlich stimmen sie auch nicht alle. Aber sie sind so weit verbreitet, dass man schnell feststellt: Jeder ist bereit, dem politischen Gegner das Schlimmste zuzutrauen.

Die weit verbreitete Unzufriedenheit verwundert nicht. Auf Maschinen der staatlichen Fluggesellschaft muss man zum Beispiel schon mal fünf Stunden warten, ohne irgendeine Information zu bekommen. Viele Häuser können nicht fertig gebaut werden, weil der Zement fehlt. Überall klagenMenschen, weil irgendetwas nicht funktioniert.

[…] Die chávistische Revolution hat eine andere Schicht nach oben gebracht: Menschen ohne Besitz, ohne Privilegien, ohne große Bildung, die früher keine Chance hatten, wurden Teile der neuen Elite – wenn sie sich der Ideologie von Chávez anschlossen. Raul Zelik, einer der besten Venezuela-Kenner in Deutschland, hat genaudies bei seinen Besuchen  am meisten fasziniert: dass die Bewegung tatsächlich „von unten“ getragen wird.

Aber auch sie, die Rothemden, unterstützen nicht alles vorbehaltlos, was die Regierung plant. Die Kriegsrhetorik gegen Kolumbien zum Beispiel besorgt auch viele von ihnen. Schon im August drohte Chávez dem Nachbarland, das auf seinem Territorium Militärbasen der USA akzeptieren will, mit militärischer Gewalt. Regelmäßig schürt er die Furcht vor einem „Angriff des Imperialismus“. Im Herbst reiste er nach China, Russland und Iran, um Panzer und ein paar „Raketchen“ zu kaufen, wie er es verniedlichend nannte. Und um sich über Atomtechnologie zu informieren. „Wir müssen fähig sein, unser Territorium bis zum letzten Millimeter zu verteidigen“, begründete er seine Einkaufstour. Notfalls werde man bei einem Angriff der USA die heimischen Ölfelder in die Luft sprengen.

Toto, den Anden-Führer, bekümmern solche martialischen Sprüche. „Mehr Diplomatie“ wäre gut, sagt er. Aber die ist von Chávez nicht zu erwarten, der vor laufender Kamera schon Israels Botschafter ausgewiesen hat und in seiner eigenen TV-Show gern Volkslieder singt und zotige Witze erzählt.

„Chávez spricht die Sprache der armen Bevölkerung“, sagt Toto. Das sei zwar gut, weil er besser als jeder Präsident zuvor ihre Probleme verstehe. Aber außenpolitisch sei er eine große Gefahr. „Hoffentlich nehmen die Ausländer ihn nicht zu ernst“, seufzt er.

Chavez nicht zu ernst nehmen. Wirklich nicht? So haben schon viele über spätere Diktatoren gedacht. Und ordentlich Lehrgeld gezahlt.

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Skandinavien: Gelbe Sterne auf den Rücken

Kopenhagen. Wenn sich Aron auf dem Heimweg von der Synagoge seinem Kopenhagener Wohnviertel nähert, nimmt er die Kippa ab. Auf Nørrebro, wo die Mehrheit der Bewohner muslimische Zuwanderer sind, muss niemand wissen, dass er Jude ist. Norwegische Schüler bekommen gelbe Sterne auf den Rücken geklebt, ohne dass Lehrer eingreifen. 2009 sind aus Malmö 30 jüdische Familien ausgewandert, weil ihnen die Schikanen zu viel wurden. In Skandinavien beklagen jüdische Gemeinden Übergriffe. Die Verantwortlichen ignorierten dies.

„Wenn jüdische Familien nach Israel auswandern wollen, ist das nicht Malmös Sache“, wiegelte Bürgermeister Ilmar Reepalu (Sozialdemokrat) ab und bestritt, dass in seiner Stadt Juden angegriffen würden.
Die Wirklichkeit, die Fredrik Sieradzki kennt, ist anders.

„Wir werden angepöbelt, wir werden physisch angegriffen.“ Es gebe keinen Zweifel, wer hinter der Gewalt stehe: „Personen, die aus den Nahen Osten kommen“.

Die Angriffe eskalierten im Vorjahr, als 200 jüdische Demonstranten während des Gaza-Krieges eine Kundgebung für Frieden und Mitleid mit den zivilen Opfern beider Seiten hielten und von einer viel größeren Gruppe palästinensischer Gegendemonstranten mit Steinen, Flaschen und Molotowcocktails vom Platz gehetzt wurden. Reepalu forderte daraufhin die jüdische Gemeinde auf, sie solle sich lieber von Israels Übergriffen distanzieren. Später wurde der jüdische Friedhof geschändet, Gemeindemitglieder von Maskierten überfallen, kleine Kinder beschimpft. Einem jüdischen Schüler drohten Mitschüler, man werde ihn „halal-schlachten“.

Im norwegischen Fernsehen berichteten Lehrer und Eltern, wie der Unterricht über den Holocaust boykottiert werde und Aussagen wie „Die Juden standen hinter dem 11. September“ unwidersprochen blieben. Als ein Schüler klagte, dass er mit dem Tod bedroht werde, weil er ein „Judenschwein“ sei, wies ihn der Lehrer mit dem Hinweis ab, dass so etwas allen passieren könne.

Unterrichtsministerin Kristin Halvorsen zeigte sich überrascht über das Ausmaß diesen „unakzeptablen“ Rassismus, weist aber Vorwürfe zurück, sie habe durch scharfe israel-kritische Aussagen solche Übergriffe legitimiert.

Die 86-jährige Judith Popinski, die Auschwitz überlebt hat, erzählt immer noch an schwedischen Schulen über ihre Erfahrungen. Doch dort, wo muslimische Schüler in der Überzahl sind, ist sie nicht mehr willkommen.

Ein Treffen von Malmös jüdischer Gemeinde mit Bürgermeister Reepalu hat diesem nun doch zu denken gegeben. „Das hassvolle Bild ist viel stärker als ich glaubte“, räumte er ein und will Initiativen ergreifen, die sichern, dass sich „alle in Malmö sicher fühlen.“

Wenn schon die eher linke FR schreibt, dass die Zustände so schlimm sind und so ignoriert werden …

WANN WACHEN DIE POLITIKER AUF?

Selbst wenn es keine Juden, sondern z.B. Chilenen oder Griechen wären: Kann man eine solche Situation in einer Stadt zulassen? Würden in Schweden lebende Griechen für die desaströse Finanzpolitik der griechischen Regierung verantwortlich gemacht werden? Kennt jemand einen solchen Griechen? Es wäre auch totaler Schwachsinn.

Wie schrieb schon Henryk M. Broder:

„Kritische Geister, die gestern noch mit Marx der Meinung waren, Religion sei Opium fürs Volk, fanden plötzlich, man müsse doch Rücksicht nehmen auf religiöse Empfindungen, vor allem, wenn sie von Gewaltakten begleitet werden“

Churchill

The truth is incontrovertible. Panic may resent it, ignorance may deride it, malice may distort it, but there it is.
Die Wahrheit ist unwiderlegbar. Die Panik mag sie verachten, die Dummheit mag sie verspotten, die Bösartigkeit mag sie beugen, aber sie ist immer noch da.
Aus einer Rede vor dem Unterhaus (1916)

Many forms of Government have been tried and will be tried in this world of sin and woe. No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time.
Viele Regierungsformen wurden und werden in dieser Welt, die voller Sünden und Jammer ist, ausprobiert. Niemand behauptet, dass die Demokratie perfekt oder allwissend wäre. Tatsächlich wurde bereits gesagt, dass die Demokratie die schlimmste Regierungsform ist abgesehen von all den anderen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden.
Rede vor dem Unterhaus (1947)

Socialism is the philosophy of failure, the creed of ignorance and the gospel of envy.
Der Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Glaubensbekenntnis der Unwissenheit und die Religion des Neides.
Rede vor der Scottish Unionist Conference (1948)

A fanatic is one who can’t change his mind and won’t change the subject
Ein Fanatiker ist jemand, der weder seine Meinung noch das Thema ändert.

Gefällt mir. Da hatten die Engländer noch einen Arsch in der Hose.

Merry X-Mas!

Wie Weihnachten 2009 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-Mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-Mann sein!

Da X-mas 2009 quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der X-Mas-Vorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.
Hinweis: Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für das diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet bereits am 29. November 2009 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte „To-Do-Liste“ und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, „X-mas“ als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head – Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.

Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competencies vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,69 ct/Minute Legion) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2009.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet „Let’s keep the candles burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“.
Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas Preparations für das Jahr 2009!

Die linken Helden

Mumia ist eine globale Marke. Es gibt sogar Teddybären mit seinem Konterfei. Er gilt für die globale Linke als Symbol, sein Foto mit dem strahlenden Lachen ist eine Ikone wie das Bild von Che Guevara, millionenfach gedruckt auf T-Shirts und Protestplakaten.

Er eignet sich als Galionsfigur für Protestbewegungen gegen die Todesstrafe, gegen Rassismus, gegen Unrecht im US-Justizsystem, gegen Globalisierung, gegen alles, was Linke weltweit an Amerika hassen. Ein politischer Gefangener, ein schwarzer Aktivist, der Amerikas Rassismus anprangerte und dem die Polizei deswegen einen Mord an einem Polizisten anhängte – diese Geschichte glauben viele. Die Wahrheit aber verschwindet hinter der Legende.

Vielleicht hat es sein ehemaliger Verteidiger Daniel Williams am besten ausgedrückt: Die Überzeugung von Mumias Unschuld sei für viele Menschen „eine Glaubensfrage“. Die Geschichte funktioniert deshalb so gut, weil sie so viele hässliche Wahrheiten über die USA bündelt.

Seltsam, dass mehrere Helden der Linken schwere Verbrecher und Mörder sind. Aber natürlich kommt nicht jeder dahergelaufene Verbrecher in den Genuss, ein Held zu sein, sie müssen schon besondere Bedingungen erfüllen – wie es übrigens auch die UN mit der Ernennung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales, des ehemaligen kubanischen Präsidenten Fidel Castro und dem ehemaligen Präsidenten Tansanias Julius Nyerere zu „World Heroes“ gerade wieder einmal bewiesen hat. (Also zumindest bei Fidel habe ich – was seinen Heldenstatus betrifft – meine starken Zweifel)

Mumia Abu-Jamal hat 1981 einen Polizisten ermordet. Die Beweislage ist eindeutig. Aber wie bereits o.g.:
Die Überzeugung von Mumias Unschuld sei für viele Menschen „eine Glaubensfrage“.
Die Geschichte funktioniert deshalb so gut, weil sie so viele hässliche Wahrheiten über die USA bündelt. …

Die Helden der Linken sind deshalb Helden, weil sie als Ikone für den Hass der Linken auf z.B. die USA oder Israel stehen. Ihre (Un)taten interessieren nur am Rande und werden dazu benutzt, angebliches Unrecht zu beschreien und damit die schon kritisierten Staaten oder Gruppen nochmals anzuklagen.

Innere Angelegenheiten

Kennen Sie den?
Eine Gruppe amerikanischer Touristen besichtigt die Moskauer Metro. Der russische Fremdenführer sagt, es handle sich um die älteste aber auch modernste U-Bahn der Welt, absolut sicher und zuverlässig, nirgendwo auf der Welt würden mehr Passagiere pro Stunde befördert, sogar die Luft in den Stationen sei besser als auf der Straße.

Die Amerikaner hören geduldig zu, schließlich hebt einer die Hand und fragt:
„Und wieso ist seit über einer halben Stunde kein Zug gekommen?“ –

Darauf der Fremdenführer:
„Und warum werden in den USA die Neger verfolgt?“

Schweden: Abtreibung wegen unerwünschten Geschlechts

Frau wollte keine dritte Tochter – Abtreibungstourismus aus Norwegen.

Stockholm (idea) – In Schweden dürfen ungeborene Kinder abgetrieben werden, wenn die Mutter nicht mit dem Geschlecht einverstanden ist. Das hat die Nationale Sozial- und Gesundheitsbehörde in Stockholm entschieden.

Eine Mutter von zwei Töchtern aus Eskilstuna (Südschweden) hatte zwei Abtreibungen vornehmen lassen, weil sie nicht noch eine dritte Tochter wollte. Als sie bei einer erneuten Schwangerschaft die Ärzte wieder darum bat, ihr das Geschlecht des Kindes mitzuteilen, fragten diese die Behörde um Rat. Antwort: Abtreibungen aufgrund des Geschlechts dürfen nicht verweigert werden. Andernfalls verstoße man gegen die geltende Rechtslage, die eine Abtreibung bis zur 18. Woche erlaubt. Laut einem Bericht des Schwedischen Tageblatts hat inzwischen ein Abtreibungstourismus zwischen Norwegen und Schweden eingesetzt: Da in Norwegen Abtreibungen nur bis zur zwölften Woche erlaubt sind, man das Geschlecht aber erst danach erfahren darf, reisten immer mehr Schwangere in das Nachbarland. Darunter seien besonders Frauen aus anderen Kulturen.

„Wenn eine Frau schon drei oder vier Mädchen hat und aus der Türkei (sic!) stammt, ist der Druck groß, einen Jungen zu bekommen“, zitiert das Blatt einen Abtreibungsarzt.

Jau. Und demnächst wird auch genetisch festgestellt, ob der Junge eine 1 in Mathe bekommt oder Fußballer in der 1.Liga werden kann. Und wenn nicht … Pech gehabt.