• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

    Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
    Friedrich Hebbel

  • Stop the bomb

  • Neueste Kommentare

    strafjustiz bei Christenverfolgung in Zahlen,…
    Kopfgeld bei Semitismus
    Lepid Optera bei Israel Ende des 19. Jahrh…
    Bertrand bei Israel ist ein Schurkenst…
    Johannes bei Israel ist ein Schurkenst…
  • alle Artikel

  • Archive

  • Kategorien

  • Twitter Updates

  • Blog Statistik

    • 229.526 Besucher
  • Werbeanzeigen

Israel – Umfragewerte

Attitudes toward Israel are widely negative. Twenty-four countries give an unfavourable evaluation, while only two evaluate Israel positively, and two are divided. In the 28-country average, 50 per cent rate Israel‘s influence negatively and 19 per cent rate it positively.

Even so, the average of countries polled in both 2009 and 2010 became slightly less negative; unfavourable ratings have dropped by four points.

Views improved but remained negative in several countries. Unfavourable ratings have dropped in

  • Australia by 20 points (now 47%, down from 67%), in
  • Canada by 14 points (now 38%, down from 52%), in
  • China by 12 points (now 40%, down from 52%), in
  • Japan by 11 points (now 52%, down from 63%), in
  • Portugal by 22 points (now 46%, down from 68%), in
  • Spain by 11 points (now 60%, down from 71%)
  • The USA has remained one of the two countries offering a positive rating overall, although this has dropped seven points (now 40%, down from 47%). It is joined by
  • Kenya, where a drop in negative ratings by seven points (now 34%, from 41%) has caused it to lean slightly positive (39% positive).
  • Russia continues to be quite divided (29% positive, 30% negative).

Majority-Muslim countries continue to have negative views about Israel‘s influence. All five of these countries surveyed have negative majorities:

  • Egypt (92%),
  • Turkey (77%),
  • Indonesia (56%),
  • Pakistan (53%), and
  • Azerbaijan (51%).

via bbc.co.uk

Gegenüber der letzten Umfrage von 2008 haben sich die Zahlen leicht verbessert. Der im Text erwähnte Rückgang in manchen Ländern ist sicherlich auf den Gazakrieg letztes Jahr zurückzuführen.

Und jetzt kann man ja mal überlegen, warum diese Werte in den Ländern so sind, wie sie sind. In den muslimischen Ländern wird gegen Juden gehetzt. Antisemitische Artikel und Karikaturen sind Standard in diesen Ländern.

Und auch die Presse in den westlichen Ländern hat manchmal keine Hemmungen, Lügen und Halbwahrheiten über Israel zu verbreiten. Ein beliebtes Muster geht so:

Eine Geschichte entsteht irgendwo. Riesen-Geschrei, alle Zeitungen berichten, wie schrecklich und inhuman Israel sich wieder einmal verhalte. Tage oder Wochen später kommt die ganze Wahrheit ans Licht. Fazit: War eigentlich anders und Israel hat nichts falsch gemacht. Die Richtungsstellung wird, wenn überhaupt, auf  Seite 27 rechts unten abgedruckt. Geschehen z.B. im Fall des Haaretz-Artikels über den Spionage-Skandal in Israel.

SPON hatte in Person der immer objektiv schreibenden Ulrike Putz (hüstel) über den Fall berichtet. Richtigstellung? Fehlanzeige.

Man braucht nicht viel Hirn, um sich vorzustellen, welche Fakten und Eindrücke über Israel bei den Lesern hängenbleiben. Und aus diesen Eindrücken speisen sich dann auch die Umfragewerte. Welcher normaler Mensch, der kein persönliches Interesse an Israel hat, macht sich denn die Mühe, solche Artikel gegenzurecherchieren?  Kaum einer. Es reicht die Tagesschau und der Neustädter Anzeiger, der eine dpa-Meldung unkommentiert abdruckt.

Deshalb haben diese Umfragen keinen Wert, wenn es um die Frage geht, wie schlecht oder gut Israel wirklich ist. Sie sind nur ein Spiegelbild für die lokalen Medien und die meinungsbildenden Eliten des Landes.

Werbeanzeigen

Ehemaliger Muslim in Äthiopien: „Bitte betet für mich“

Seit über vier Monaten sitzt Bashir Musa Ahmed aus Äthiopien – ein ehemaliger Muslim – im Gefängnis. „Arglistig“ soll der Christ an Muslime Bibeln verteilt und den Islam missachtet haben.

Am 23. Mai wurde der 39-Jährige in Jijiga, der Hauptstadt der ostäthiopischen Somali Region Zone Five festgenommen. Formell wurde er bislang nicht angeklagt. Polizisten beschuldigen ihn, Bibeln in Somali an Muslime verteilt zu haben, die aussahen wie Korane. Ahmed habe damit Muslime täuschen wollen und den Islam missachtet. Doch diese Bibelart sei in Äthiopien, so berichten einheimische Christen, vielerorts erhältlich. Viele somalische Christen im In- und Ausland hätten solch eine Bibel. Der frühere Islam-Gelehrte ist in der Region als mutiger Prediger des Evangeliums bekannt. Immer wieder stieß er Glaubensgespräche zwischen führenden Christen und Muslimen an. Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtete, haben Ahmeds Verwandte und Angehörige seines Stammes die Verhaftung veranlasst. Damit soll er abgehalten werden, das Christentum in der Somali Region zu verbreiten. Fünf Millionen überwiegend muslimische Einwohner – hauptsächlich somalischer Herkunft – leben dort.

Ahmed: „Betet für mich“

Im Gefängnis hat Ahmed an Gewicht verloren und er braucht Kleidung. Doch es gehe ihm gut und er sei dankbar für diejenigen, die ihn besuchen und für seine Freilassung eintreten. „Ich weiß, dass ich nach Gottes Zeitplan in Freiheit komme“, sagte Ahmed. „Betet weiter für mich. Ich weiß, dass es der Wille Gottes für mich ist, in dieser Zeit hier zu sein.“

Die Religion zu wechseln, ist in Äthiopien nicht verboten. Von den 83 Millionen Einwohnern sind 53 Millionen Christen. Die Mehrheit gehört der äthiopisch-orthodoxen Kirche an. 34 Prozent der Bevölkerung sind Muslime.

via Opendoors Newsletter