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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

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    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
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Christen im Norden Nigerias brutal ermordet

BildSeit Jahren tobt ein erbitterter  Religionskrieg im Norden Nigerias. Darunter leiden müssen vor allem die armen Bauern, deren Häuser und Ställe niedergebrannt werden.  Foto: AFP

Mutmaßliche Islamisten haben in Nigeria einen brutalen Feldzug gestartet. Laut Augenzeugen fielen die Männer in Chibok ein, brannten Kirchen und Häuser nieder und massakrierten die Bewohner. Seit Jahren kämpfen Rebellen im Norden Nigerias gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats.

Mutmaßliche Islamisten haben in Nigeria erneut Christen auf brutale Weise getötet. Bei einem Angriff in der Stadt Chibok im Norden des Landes schnitten Angreifer zehn Menschen die Kehlen durch, wie Gemeindevertreter und Augenzeugen sagten. Zuvor hatten mutmaßliche Kämpfer der radikalislamischen Sekte Boko Haram bereits drei christliche Kirchen und mehrere staatliche Einrichtungen an der Grenze zu Kamerun niedergebrannt.

Die mutmaßlich islamistischen Angreifer seien unter Allah Akbar-Rufen (Gott ist groß) in mehrere Häuser gestürmt und hätten die Bewohner massakriert, sagte einer der Gemeindevertreter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer hätten ihre Opfer „wie Schafe“ abgeschlachtet.
In dem Stadtteil Chibok, wo sich das Massaker demnach ereignete, leben mehrheitlich Christen. „Wer sonst als Mitglieder der (islamistischen Sekte) Boko Haram würde in Häuser gehen und die Kehlen von zehn Menschen aufschlitzen“, sagte ein anderer Vertreter. Zunächst bekannt sich niemand zu der Attacke. Chibok liegt rund 70 Kilometer von der Boko-Haram-Hochburg Maiduguri entfernt.

Ein Einwohner des Viertels Myan, Ezekiel Damina berichtete, die Häuser der Opfer seien „mit großer Genauigkeit“ ausgewählt worden. Anschließend seien die Häuser in Brand gesetzt worden. Die Angreifer hätten alles verwüstet.

Einwanderungsbehörde und Zoll angegriffen

Bereits am Morgen hatten etwa 50 Kämpfer christliche und staatliche Einrichtungen in der Stadt Gamboru Ngala im Nordosten angegriffen, sagten Einwohner der Nachrichtenagentur AFP. Ziel der Attacken waren demnach die Einwanderungsbehörde, der Zoll und die Geheimpolizei. Ob in den Kirchen zum Zeitpunkt der Angriffe Menschen versammelt gewesen seien, konnte zunächst niemand sagen. Polizei und Armee in der etwa 140 Kilometer nördlich von Maiduguri gelegenen Stadt waren nicht erreichbar.

„Auf meinem Weg aus der Stadt heraus habe ich die Leichen von zwei Polizisten gesehen“, sagte ein Bewohner Gamboru Ngalas. Ein zweiter Einwohner bestätigte dies und sagte, eine der Leichen habe am Straßenrand gelegen und die zweite in einem Polizeiwagen gesessen. Die Straßen der Stadt seien nach dem Angriff menschenleer gewesen, viele Menschen in Nachbardörfer oder über die Grenze nach Kamerun geflohen. Auch zu diesen Angriffen bekannte sich zunächst niemand.
Im muslimisch geprägten Norden Nigerias kämpfen Boko-Haram-Rebellen seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Die Gruppe wird für zahlreiche Anschläge auf Behörden, Polizei und Kirchen verantwortlich gemacht. Erst am vergangenen Sonntag waren in der nordnigerianischen Stadt Jaji bei zwei Selbstmordanschlägen auf eine Kirche mehrere Menschen getötet worden. (afp)

Quelle (FR 02.12.12): http://www.fr-online.de/politik/massaker-in-nigeria-christen-im-norden-nigerias-brutal-ermordet,1472596,21019818.html

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„Schwerter über den Köpfen“

Informieren, beten, handeln: Ein neuer Sammelband über Christenverfolgung weltweit lädt dazu ein, sich mit dem komplexen Thema vertraut zu machen. „Sorrow and Blood“ („Leid und Blut“) beschreibt auf umfangreiche Weise die Situation von Christen in Bedrängnis.

Foto: William Carey Library

Der komplett in Englisch gehaltene Band sammelt Beiträge von 62 Autoren aus 23 Ländern. Er bietet zunächst einen allgemeinen Überblick zur Thematik und erläutert anschließend, was die Bibel zum Leid der Christen zu sagen hat. Im umfangsreichsten Abschnitt folgen Einzelstudien zu Personen und Ländern. Das Buch schließt mit einer Hilfestellung, wie Christen der Verfolgung begegnen können sowie mit Hinweisen zu ergänzenden Informationen.

Es ist ein ambitioniertes Projekt, das sich die Herausgeber, die drei zentralen Kommissionen der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), vorgenommen haben. Die Kommissionen für Mission, für Religionsfreiheit und die Theologische Kommission haben einen Band vorgelegt, der eine große Bandbreite abdeckt, mit der Beschreibung von Einzelschicksalen berührt, das Phänomen der Christenverfolgung theologisch bedenkt und auch die Selbstkritik nicht vergisst.

Christenverfolgung ohne Parallele

Derzeit sei die Verfolgung von Christen „ohne Gleichen“, betont der Band und nennt die Ermordung von Christen in Nigeria oder deren Vertreibung aus dem Irak als Beispiele. Global gesehen seien drei Viertel aller Menschen, die ihre Religion nicht frei ausüben können, Christen – etwa 200 Millionen in absoluten Zahlen. Zugleich gibt Thomas Schirrmacher, der Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, zu bedenken, dass zahlenmäßige Erfassungen schwierig sind. Im Bürgerkrieg von Ruanda etwa seien ohne Zweifel auch Christen gestorben. Fraglich sei jedoch, ob sie wegen ihres Glaubens umgekommen sind.

In ähnlicher Weise werden in dem Band einige grundlegende Fragen zum Thema angesprochen, etwa was ein „Märtyrer“ oder was „Verfolgung“ eigentlich ist. Diese Diskussion richtet sich vor allem an Experten und ist mitunter trocken. Das Buch kommt dem interessierten Laien jedoch mit Fragen am Ende eines Kapitels entgegen, mit deren Hilfe er das Gelesene selbst oder in der Gruppe bedenken kann.

Spannungsreiche Beiträge

Bemerkenswert ist der Band vor allem deswegen, weil die Beiträge untereinander spannungsreich sind. So schlägt der Kanadier Glenn Penner vor, Leiden als „normativ“ für das christliche Dasein anzusehen. Er begründet dies mit der Auflehnung der Welt gegen Gott. Diese Analyse mag richtig sein, ist jedoch auch vage. Problematisch ist, dass er vorschlägt, nicht so sehr nach dem Warum der Christenverfolgung zu fragen.

Genau dies leistet jedoch der selbstkritische Beitrag von Beram Kumar aus Malaysia. Er macht klar, dass Christenverfolgung auch deshalb entstehen kann, weil Christen oft unsensibel vorgehen. So „locken“ sie etwa Kinder mit Süßigkeiten und Spielen zu christlichen Veranstaltungen, während die Eltern wegen ihrer Armut dem nichts entgegenhalten können. Es gehe nicht darum, Kindermission aufzugeben, aber die Vorgehensweise zu überprüfen, betont Kumar.

Auch ein überblicksmäßiger Beitrag nennt zehn Hauptgründe, warum Christen (heutzutage) überhaupt bedrängt werden. Die Christenverfolgung nimmt demnach schlicht auch deshalb zu, weil es weltweit immer mehr Christen gibt. Ein anderer Grund sei wiederum, dass das Christentum von vielen mit dem „verhassten Westen“ gleichgesetzt wird. Interessanterweise findet sich unter den genannten Gründen kein spezifisch theologischer Einwand gegen das Christentum – meist geht es um Zahlen, Politik oder verzerrte Wahrnehmungen vom Christentum.

Der Band bietet auch eindrückliche Beispiele von Einzelpersonen, die das Leid der Christen illustriert. So musste ein nicht namentlich genannter Ägypter mit seiner Familie das Land verlassen, nachdem er zum Christentum übergetreten war. In seiner Heimat hat er nach einem Gerichtsurteil gemäß der Scharia alle Bürgerrechte verloren. Seine Ehe wäre annulliert worden, seine Kinder ihm genommen. Das zeigt, dass Nachfolgern Jesu, vor allem in islamisch geprägten Ländern, „ein Schwert über den Köpfen hängt“.

Auf diese Weise schildert das Buch die mitunter dramatische Situation von Christen und äußert sich zugleich zu dahinterstehenden Fragen wie Menschenrechte. Zugleich machen die Beiträge Mut zum christlichen Bekenntnis trotz des Leids, dass in manchen Weltgegenden damit verbunden ist. Die Leserschaft lädt es ein, bei Möglichkeit zu handeln oder, was ebenso wichtig ist, für die Betroffenen zu beten. (pro)

Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/buecher.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6100

Der Vertrag des Omar

Dieser „Vertrag des Omar“ – auf den in Wikipedia z.B. nur indirekt Bezug genommen und auf einen englischen Text verwiesen wird – ist gültiges Vorbild der gesamten islamischen Welt. Wer sich – so unglaublich es sein mag – wundert, weshalb in Staaten wie Saudi-Arabien keinerlei Kirchen oder Synagogen existieren, der findet hier eine der wichtigsten Antworten.
Dank an „Kopten ohne Grenzen“, bei denen ich das abgekupfert habe, dass sie es (inklusive Zusammenhang) einstellten! Dort wird übrigens so kommentiert:

Ein Jahrtausend später hatte sich nicht viel verändert. 1888 schrieb ein tunesischer Jude: „Dem Juden ist es in diesem Land verboten, dieselbe Kleidung wie ein Muslim zu tragen. Er darf keinen roten Fes tragen. Man sieht ihn, wie er seinen ganzen Körper vor einem muslimischen Kind auf den Boden beugt, um dem Kind das traditionelle muslimische Recht zu gewähren, ihn (den Nicht-Muslim) ins Gesicht zu schlagen – eine Geste, die für den Geschlagenen schlimme Folgen haben kann. Auch der Verfasser dieser Zeilen hat solche Schläge erlitten. Die Verletzungen kümmern die Schlagenden überhaupt nicht, denn dies ist ihre Sitte seit undenklichen Zeiten“.

Die Perfidie des Paktes: Er war so formuliert, als ob Christen Omar darum bitten, sich ihm zu unterwerfen. Das ganze hatte die Form eines Vordrucks, von Christen jederzeit zu unterschreiben, sowie die Minderheit der Mohammedaner wieder eine Mehrheit der Christen unterworfen hatte.

Der Pakt aus dem Jahr 637:

Als Omar Ibn Alkhattab, möge Allah ihn segnen, den Christen von Syrien Frieden anbot, schrieben wir ihm:

Im Namen Allahs, des Gnädigen und Allerbarmers. Dies ist ein Brief an den Diener Allahs Omar, Befehlshaber der Gläubigen, von den Christen der Stadt. Als du gegen uns zogest, baten wir dich um Schutz für uns, unsere Nachkommen, unseren Besitz und die Mitglieder unserer Gemeinschaft. Im Gegenzug verpflichteten wir uns zu folgendem:

  1. Wir werden (von Muslimen heute stets als „sie sollen“ übersetzt) in unseren Städten und Nachbarschaften keine neuen Klöster, Kirchen, Konvente oder Mönchsklausen bauen.
  2. Wir werden weder tagsüber noch nachts diejenigen reparieren, die verfallen oder die in den Vierteln der Muslime liegen.
  3. Wir werden stets unsere Tore für Passanten und Reisende geöffnet halten.
  4. Wir werden allen Muslimen, die unseren Weg kreuzen, für drei Tage Kost und Logis gewähren.
  5. Wir werden in unseren Kirchen oder Häusern keine Spione (Gegner des Islam) beherbergen oder sie vor den Muslimen verstecken.
  6. Wir werden unseren Kindern nicht den Koran beibringen.
  7. Wir werden unsere Religion nicht öffentlich bezeugen und niemanden zu ihr bekehren.
  8. Wir werden niemanden von uns daran hindern, zum Islam überzutreten, so er es möchte.
  9. Wir werden Muslimen Respekt erweisen, und wir werden uns von unseren Stühlen erheben, wann immer sie wünschen, darauf zu sitzen.
  10. Wir werden nicht versuchen, Muslimen zu ähneln, indem wir uns ihrer Kleidung anpassen, etwa der Kappe, dem Kopftuch, den Schuhen oder der Haartracht.
  11. Wir werden nicht so reden wie sie („Salam Alaikum“) und wir werden nicht ihre (arabischen) Vornamen übernehmen.
  12. Wir werden nicht auf Sätteln reiten, keine Schwerter gürten und keine einzige Waffe mit uns führen.
  13. Wir werden keine arabischen Inschriften auf unseren Siegeln verwenden.
  14. Wir werden keine vergorenen Getränke verkaufen.
  15. Wir werden uns die vordere Kopfhälfte rasieren.
  16. Wir werden unsere eigenen Kleider tragen, egal wo wir sind. Als Zeichen werden wir uns den Gürtel (Zunar) umbinden.
  17. Wir werden keine Kreuze auf unseren Kirchen zeigen oder Kreuze und unsere heiligen Bücher in den Straßen der Muslims oder auf ihren Märkten.
  18. Wir werden die Klappern (statt Glocken benutzte Geräusche) in unseren Kirchen fast lautlos schlagen, um die Menschen zum Gebet zu versammeln.
  19. Wir werden unsere Predigten nicht laut halten, wenn ein Muslim anwesend ist.
  20. Bei den Begräbnissen unserer Toten werden wir nicht laut singen und keine brennenden Kerzen durch die Straßen oder Marktplätze der Muslime tragen.
  21. Wir werden unsere Toten nicht in der Nähe der Muslime begraben.
  22. Wir werden keine Häuser bauen, die höher als die der Muslime sind.

Sollen wir (Christen) diese Versprechen, für die wir einstehen, in irgendeiner Weise verletzen, verlieren wir den vertraglich vereinbarten Schutz (dhimma) und dürfen für den Vertrauensbruch und den Verrat bestraft werden.

Omar Ibn Alkhattab entgegnete: Unterzeichnet, was sie versprechen, aber fügt zwei Klauseln hinzu und sorgt dafür, dass sie zusätzlich befolgt werden. Sie lauten:

  1. Sie (die Christen) werden niemanden kaufen, der Sklave eines Muslims ist.
  2. Wer absichtlich seine Hand gegen einen Muslim erhebt, verliert den Schutz dieses Paktes.

Kalif Almutawakil bestimmte 850 und 854, dass Christen und Juden hölzerne Teufelsbilder an ihren Häusern befestigen müssen, ihre Gräber einebnen müssen, gelbe Kleidung tragen, ihre Bediensteten mit zwei gelben Flicken an der Kleidung kennzeichnen müssen und lediglich Maultiere und Esel mit Holzsätteln reiten dürfen, an deren Sätteln zwei granatapfelgroße rote Bälle hängen mussten.

von heplev

Dieser Vertrag scheint auch heute noch in großen Teilen gültig zu sein. Hier wird auch die politische Seite des Islams deutlich, da hier ein Zusammenleben reguliert, Gesellschaftsregeln aufgestellt werden.

Dies ist es, was ich mit vielen anderen ablehne. Nicht die Moslems selber – sie sind Menschen, von unserem Gott geschaffen und geliebt – , sondern den Allmachtsanspruch des Islam und seine Unfähigkeit, sich 1. zu reformieren und 2. mit anderen Religionen in Frieden und Respekt zusammenzuleben.

Realität der Christen in Ägypten

Anklage wegen Beleidigung des Islam

Ashraf Thabet, ein ehemaliger Muslim aus Ägypten, hat für seinen Glauben an Jesus Christus einen hohen Preis zahlen müssen. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und die gemeinsamen Kinder mitgenommen. Nun fürchtet der 45-Jährige aus dem oberägyptischen Port Said, für Jahre ins Gefängnis zu müssen. Denn er ist angeklagt, den Islam beleidigt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen Thabet bis zu fünf Jahren Gefängnis. Doch die Staatsanwaltschaft verzögert den Prozess. Jeden Tag muss der Christ damit rechnen, verhaftet zu werden. Auch erhält er Morddrohungen.

„Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt“, sagt er. „Doch man macht mir das Leben schwer.“

Geheimdienstverhöre und Schikane
Einst war Ashraf Thabet ein frommer Muslim, der nichts falsch machen wollte, erzählt er. Alle Pflichten eines Muslims wollte er einhalten. Beten, fasten, den Koran lesen. Sogar die Pilgerfahrt nach Mekka hat er gemacht.

„Doch ich habe keine geistliche Beziehung zu Gott gehabt.“

Er suchte auf christlichen Internetseiten nach Antworten. Durch einen Freund, einen koptischen Christen, erhielt er eine Bibel. Beim Lesen kam er immer mehr zu der Überzeugung, „dass dies die Worte Gottes“ seien und begann zu glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Mit seinen muslimischen Freunden diskutierte er eifrig über seinen neuen Glauben. Im Laufe der Zeit wurde der Ton schärfer, und jeder verteidigte die eigene Glaubensüberzeugung. Schließlich zeigten ihn seine Freunde bei islamischen Leitern an, die wiederum den ägyptischen Geheimdienst (SSI) informierten. Thabet wurde vom SSI vorgeladen. Man gab ihm klar zu verstehen, er solle Diskussionen dieser Art unterlassen. Ein Religionsbeamter versuchte gar, Thabet zur Rückkehr zum Islam zu bewegen. Ende März dieses Jahres wurden die Maßnahmen härter.

  • Der SSI ließ der Familie den Strom abstellen,
  • Beamte traten die Wohnungstür ein,
  • beschlagnahmten Thabets Computer, Bücher und CDs.
  • Dann steckten sie den Christen ins Gefängnis.

Erst nach 132 Tagen in Untersuchungshaft mit unzähligen Verhören informierte man ihn über den „Diffamierungsvorwurf“ gegen ihn.

Ehefrau zur Scheidung überredet
Inzwischen hatten führende muslimische Geistliche seine Frau beredet, sich von ihm scheiden zu lassen und seine 10-jährige Tochter und den 6-jährigen Sohn mitzunehmen. Sie hätten ihr das Geld für die Scheidung gegeben und auch gleich einen neuen Ehemann für sie gefunden, sagte Thabet. Auch habe man ihm Geld angeboten, damit er zum Islam zurückkehrt. Er erstattete Anzeige gegen die muslimischen Leiter wegen Bestechung. Doch die Polizei ignorierte ihn.

Bedrohte Freiheit
Am 1. August wurde Ashraf Thabet zwar aus dem Gefängnis entlassen, doch weil er wegen Beleidigung des Islam angeklagt ist, muss er

  • weiter um sein Leben fürchten. Eine weitere Folge ist, dass er
  • keine Arbeitsstelle bekommt.
  • Der Geheimdienst hat seinen Pass eingezogen und ihn weitere Male vorgeladen.
  • Da seine Ersparnisse aufgebraucht sind, musste er sich bereits Geld leihen.
  • Und wie ein Damoklesschwert schwebt über ihm die ständige Möglichkeit, erneut verhaftet zu werden.
  • Zudem erhält er Morddrohungen und wird beobachtet.
  • Aus Angst vor Übergriffen verlässt er kaum noch seine Wohnung.
Und dieses Beispiel ist keineswegs ein herausragend schlimmes, sondern steht stellvertretend für viele andere Beispiele und für den Umgang mit Christen – nicht nur seitens der Moslems, sondern auch des Staates – was sich oft vermischt.
Die Christen sind mit 70% aller Verfolgten die größte Gruppe auf der ganzen Welt. Gebärden tun sich aber andere so.

Vefolgung von Christen – eine Randerscheinung?

Nein.

Von 100 Menschen, die weltweit aufgrund ihrer Religion ermordet werden, sind 75 Christen. Daran hat Mario Mauro, OSZE-Beauftragter gegen Rassismus und Mitglied des Europaparlaments, beim katholischen Rimini-Meeting erinnert. Es sei ein regelrechter Krieg gegen Christen in über 50 Ländern der Welt im Gang, in denen es keine Religionsfreiheit gebe.

„An der Spitze der entsprechenden Liste steht Nordkorea. Ein atheistischer Staat, der alle Religionen verbietet. Allerdings: 35 der besagten 50 Länder sind islamisch. Das wirft ernste Fragen über den Stand des Dialogs zwischen uns und den mehrheitlich muslimischen Staaten auf. Die wichtigsten dieser Staaten sind Pakistan, Saudi Arabien, Afghanistan und Irak, wo ein echtes Blutbad im Gang ist, das die Flucht der Christen praktisch erzwingt und damit die Destabilisierung des gemarterten Landes weiter vorantreibt.“

Zwar sei auch das moderne Europa nicht frei von einer gewissen Christophobie, so Mauro. Er verweist auf diverse Gerichtsurteile in Ländern des alten Kontinents, etwa über die Entfernung von Kreuzen aus Klassenzimmern oder über Entlassungen von Christen, weil sie ein Jesusbild am Arbeitsplatz aufgestellt hatten. Allerdings seien die interreligiösen Konflikte außerhalb Europas von anderer Größenordnung.

„Die Politik spielt in jedem Fall mit. Mehr noch, wenn wir uns die Konflikte in der Welt ansehen, gibt es keinen einzigen, der nicht in irgendeiner Art mit der Religion zu tun hätte. Was bedeutet das? Das bedeutet, wenn ein fundamentalistischer Wind weht, also etwa Gott zum Vorwand für Machtgewinn missbraucht wird, dann spricht man von Religion, um Diskriminierungen zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite stehen jene, die aus dem einfachen Grund sterben, weil sie an Christus glauben.“

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) war, sagt Mauro, eine der ersten Einrichtungen überhaupt, die das Problem der Christenverfolgung wahrgenommen habe. Seit 2004 gebe es die Stelle des Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, mit besonderem Schwerpunkt Diskriminierung von Christen.

via Radio Vatikan

Und da sage noch einmal irgendein Islam-Funktionär, die Moslems seien die Juden von heute.

Zwangsislamisierung koptischer Mädchen

Oft vergessen und ausgeblendet: Das Leid der Christen in islamischen Ländern – hier in Ägypten:

Zwangsislamisierung koptischer Mädchen Die Kopten bilden die größte christliche Gemeinschaft des Nahen Ostens und die mit weitem Abstand größte religiöse Minderheit Ägyptens. Sie begreifen sich als die Ureinwohner Ägyptens. Seit der Eroberung Ägyptens im siebten Jahrhundert durch den muslimischen Feldherrn Amr Ibn Alass leiden sie unter einem erheblichen Druck, ihren Glauben und weite Teile ihrer Kultur, wie z. B. ihre Sprache aufzugeben. Bis heute sind sie starker Unterdrückung und D … Read More

via kopten ohne grenzen

Indonesien: Muslime rufen zum „Heiligen Krieg“

Islamische Extremisten haben in einem Wohngebiet nahe der Hauptstadt Jakarta den „Heiligen Krieg“ ausgerufen. Als Folge wurden mehrere Mitglieder einer lutherischen Kirchengemeinde angegriffen und zum Teil erheblich verletzt.

So wurde der Gemeindeälteste der Protestantisch-Christlichen Batak-Kirche im Bezirk Bekasi, Sintua Hasian, am 12. September auf dem Weg zum Gottesdienst von Männern mit Messern schwer verletzt. Als ihm Pastorin Luspida Simanjuntak zur Hilfe eilen wollte, erhielt sie Schläge mit einem Brett auf Kopf und Körper. Auch andere Gemeindemitglieder wurden nach Angaben der ökumenischen Nachrichtenagentur ENI verletzt. Die Männer flohen auf Motorrädern, während die Schwerverletzten ins Krankenhaus gebracht wurden. Neun Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Indonesiens Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono bedauerte die Übergriffe. Der Bischof der 4,2 Millionen Mitglieder zählenden und damit größten Kirche Indonesien, Bonar Napitupulu, sowie Generalsekretär Ramlan Hutahaen gehen von geplanten Angriffen aus. Die örtliche Polizei habe die Kirchengemeinde aufgefordert, keine Gottesdienste mehr abzuhalten.

Demonstration gegen staatliche Untätigkeit
Im Gebetsbrief der Kommission für Religionsfreiheit der Australischen Evangelischen Allianz erläutert die Expertin Elizabeth Kendal die Hintergründe. Danach ist Bekasi ein Stützpunkt muslimischer Extremisten. Ihre Führer verlangten, dass das Religionsgesetz, die Scharia, für alle Bewohner eingeführt werde. Insbesondere wollten sie den „Abfall vom Islam“ stoppen, den die Scharia mit dem Tode bedroht. Man müsse der „Christianisierung“ ein Ende setzen. Am 3. Juli hätten die islamischen Führer den „Heiligen Krieg“ ausgerufen und etwa 100 Mudschaheddin ausgebildet. Der rund 1.500 Mitglieder zählenden lutherischen Gemeinde werde seit 15 Jahren eine Baugenehmigung für ein Gemeindezentrum verweigert. Schließlich habe man den Mitgliedern sogar verboten, in ihren Häusern Gottesdienste abzuhalten. Am 31. Juli habe eine Gruppe begonnen, trotzdem Gottesdienste auf einem Grundstück der Kirche zu feiern. Zwar seien Polizisten zu ihrem Schutz anwesend, doch hätten am 8. August rund 300 militante Muslime die Barrikade durchbrochen und flüchtende Christen verprügelt. Am 15. August hätten etwa 1.200 Vertreter religiöser Minderheiten in Jakarta gegen die Untätigkeit der Behörden angesichts eskalierender muslimischer Gewalt demonstriert. Die Protestantisch-Christliche Batak-Kirche sei nur eine von vielen in West-Java, die verfolgt und diskriminiert würden. Von den 240 Millionen Einwohnern Indonesiens sind 80 Prozent Muslime. 16 Prozent Christen, zwei Prozent Hindus sowie jeweils ein Prozent Buddhisten und Angehörige von Stammesreligionen.

Jetzt mag mancher denken, was interessieren mich die Christen, was die Moslems, was Indonesien. Think again.

Denn was da abgeht und wie weit die Moslems dort gehen können und wie weit wir als „westliche“ Menschen / Christen das ignorieren – das hat einen Einfluss auf unsere Zukunft – ob nun Christ, Jude, Moslem, Agnostiker oder sonst was.

Erschreckend finde ich in diesem Zusammenhang das (Nicht-) Interesse unsere Führer und Medien. Über einen verrückten Pastor in Florida regt sich die halbe Welt auf, die Medien sind voll davon.

Aber so was hier,

  • wo es ja „nur“ Christen sind, die sterben oder verletzt werden,
  • wo es ja „weit weg“
  • in einer völlig anderen „Kultur“ ist,
  • wo „Dschihad“ mit „unserem“ Verständnis nicht zusammenpasst –

das interessiert nur wenige.