• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Auswertung der Umfrage

„Wer sind eigentlich Evangelikale“?

Ich habe dies einmal anhand von 5 Positionen abgefragt, weil mich interessiert, wie meine Leser denken. Evangelikale Christen werden heutzutage im Gegensatz zu „normalen“ evangelischen Christen mit Fundamentalismus und Extremismus gleichgesetzt, nicht selten sogar mit islamischen Extremisten.

Dabei werden gerne die amerikanischen Evangelikalen mit ihrem Einfluss auf die amerikanische Politik und daraus dann wieder die Randfiguren mit extremen Positionen als Beispiel herangezogen. So gibt es z.B. Schwulenhasser und Abtreibungsgegner, die in ihren Aktionen unstrittig zu weit gehen. Aber stehen sie für die Masse der amerikanischen oder auch deutschen evangelikalen Christen?

Was macht Evangelikale eigentlich aus, welche Positionen vertreten sie?

Hier nun die Auswertung mit insgesamt 191 abgegebenen Stimmen:

Stimmen Prozent
1a. Sie nehmen die Bibel zu 100% wörtlich 19 39,58%
Total 48
1b. Sie glauben an die Bibel, sehen aber auch Auslegungsbedarf 29 60,42%
2a. Sie wollen Menschen – notfalls mit Gewalt – missionieren 3 8,82%
Total 34
2b. Sie erzählen von ihrem Glauben – ohne Gewalt 31 91,18%
3a. Sie lehnen die Evolutionstheorie & Wissenschaften zu 100% ab 5 14,71%
Total 34
3b. Sie lehnen das Zufallsprinzip ab, sind aber für Wissenschaft offen 29 85,29%
4a. Sie wollen Homosexuelle mit Zwang umpolen 7 19,44%
Total 36
4b. Sie sagen ihre Meinung über Homosexualität 29 80,56%
5a. Sie sind verbohrt und beratungsresistent 7 17,07%
Total 41
5b. Sie haben einen starken Glauben und stehen dafür ein 34 82,93%

Diese Umfrage ist sicherlich nicht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. 2 Dinge stechen heraus:

1. Evangelikale Christen wollen ihren Glauben nicht mit irgendeiner Form von Gewalt weitergeben (über 90%) und

2. „Sie nehmen die Bibel zu 100% wörtlich“ – mit fast 40%.

Zum ersten muss man nicht viel sagen. Es gibt so gut wie keine Christen, die ihren Glauben mit Gewalt verbreiten und Gewalt entspricht auch in keiner Weise dem christlichem Glauben, der sich auf die Bibel gründet.

Allerdings wird die Gesellschaft immer kritischer, was die Weitergabe von Glauben in Schulen und Kindergärten betrifft. Da werden auch gerne mal Baugenehmigungen nicht erteilt oder öffentliche Gelder zurückgehalten. Dies kommt überwiegend aus der linken Ecke. Da wird dann mit „fundamentalistischer“ Indoktrinierung argumentiert. Was Käse ist, denn wir sind keine – im negativen Sinne – Fundamentalisten.

Ist es fundamentalistisch, Kindern die Werte der Bibel beizubringen und ist es weniger fundamentalistisch, Kindern eine nicht bewiesene Evolutionstheorie ohne Gegenmodell oder die angebliche Unisexualität des Menschen beizubringen?

Um den zweiten Punkt gibt es immer wieder Streit. Was unterscheidet denn „normale“ evangelische Christen von evangelikalen? Die evangelischen Christen sind oft zu Kulturchristen geworden: Sie sind Mitglied in der Kirche, feiern die Feste, halten Traditionen hoch und tun gerade im sozialen Bereich viel Gutes. Sie glauben an einen Gott und lesen auch sicherlich in der Bibel. Die Maßstäbe für ihre Lebensführung aber bestimmen sie selbst. Das kirchliche Element ist ein Additiv, was sie zu guten Menschen machen soll.

Evangelikale Christen wollen die Bibel als Maßstab für ihr Leben und die Autorität Gottes ernst nehmen. Natürlich leben auch sie in einer bestimmten Kultur, die aber nicht die entscheidende Rolle in der Lebensführung spielen soll.

Bibel

Die Bibel ist also wichtig. Und nun stellt sich die Frage: Wie wichtig? Eins vorweg: Zu 100% wörtlich nimmt sie wohl kein Christ. Denn dann müssten heutzutage z.B. Frauen noch ein Kopftuch tragen (1. Kor. 11,6) oder Menschen würden sich die Augen herausreißen müssen (Matth. 5,29).

Daher muss man das, was in der Bibel steht, interpretieren und im Kontext verstehen. Hier gibt es den historischen, den literarischen, den theologischen und den innerbiblischen – und das Gesamtbild, das die Bibel liefert. Denn wir glauben an einen liebenden Gott, der Gutes für uns will.

Wenn man einen Brief eines sehr guten Freundes erhält und dort steht ein Satz, der nicht so eindeutig ist, dann sind wir – im Gegensatz zu anderen Leuten, die ihn nicht kennen – normalerweise in der Lage, diesen Satz trotzdem richtig zu interpretieren, weil wir ihn oder sie gut kennen.

So ist es mit der Bibel als dem Wort Gottes auch: Wir brauchen die persönliche Beziehung zu Gott, um zu verstehen, was gemeint ist. Wenn wir dann den Kontext beachten und als Pastoren Theologen haben, die es in guter wissenschaftlicher Weise gelernt haben, die Bibel auszulegen, dann kann es gut klappen.

2 Ergänzungen noch: Ich glaube nicht, dass ich im Besitz einer endgültigen Wahrheit bin. Die endgültige Wahrheit kennt nur Gott. Ich bin und werde mein Leben lang ein Suchender sein.

Mit Gott zu leben heißt, in einer Beziehung zu leben. Die Bibel ist daher weder ein heiliges noch ein Gesetzbuch, das zu 100% befolgt werden muss, damit ich in den Himmel komme. In den Himmel komme ich aufgrund meiner Entscheidung für Gott und der täglichen Sündenvergebung. Die Bibel gibt mir die Richtung vor, ein gutes und gottgefälliges Leben zu führen. Und weil ich Gott liebe, werde ich versuchen, mich daran eng zu halten.

Wissenschaft

Viele Christen sind Wissenschaftler. Wissenschaften sind etwas sehr Gutes und haben uns viel Gutes gebracht. Womit ich als Christ Probleme habe, ist eigentlich nur eine Sache: Der Anspruch – und den haben nicht alle Wissenschaftler – mancher Leute, die Wissenschaften und ihre Ergebnisse seien das Maß aller Dinge und dahinter gibt es keine Wahrheit.

Wie viele Theorien wurden in der Wissenschaft schon aufgestellt und so auch Jahrzehnte oder Jahrhunderte gelehrt, bis eine neue Theorie das alte umgeworfen hat. Da ist doch der Kern der Wissenschaft: Etwas ist nur solange gültig, bis etwas Neues es ungültig macht. Die Arbeitsweise unter Wissenschaftlern ist die, dass alles in Frage gestellt werden darf  (und auch wird), damit eine furchtbare Diskussion entsteht und man die Grenzen der eigenen Fähigkeiten durchbricht.

Viele Menschen halten aber gerne an temporären Ergebnissen der Wissenschaften fest, weil sie damit ihr bestehendes Weltbild festigen können.

Die Evolutionstheorie lehne ich als Christ nur in einem Punkt ab: Das Zufallsprinzip. Die Bibel ist kein wissenschaftliches Werk und kann mir daher keine genauen Informationen über die Entstehung der Erde und der Menschen geben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Gott am Anfang eine Art Urknall benutzt hat, um das Universum zu erschaffen. Oder dass Tiere sich aus anderen Tierarten entwickelt haben.

Das Zufallsprinzip lehnt aber jedes göttliche Eingreifen per se ab. Kleine Notiz am Rande: Die Sonne strahlt jede Sekunde eine Leistung von 3,7*10^26 W ab und das seit Tausenden/Millionen von Jahren. Woher kommt diese Energie? Ohne sie wäre unser Leben und alles andere Leben auf der Erde absolut unmöglich.

Natürlich gibt es auch andere Theorien (z.B. ID = Intelligent Design), denen es aber meistens an einer soliden wissenschaftlichen Grundlage mangelt. Aber die Idee, dass ein Schöpfer seine Finger im Spiel hatte, lässt sich nicht so einfach von der Hand weisen.

Letztendlich gilt: Ich glaube, dass Gott die Erde, mich und die anderen Menschen mit einer liebevollen Absicht erschaffen hat. Wie und wann er das getan hat, ist für mich und viele andere Christen eher zweitrangig.

Homosexualität

Ein schwieriges, weil sensibles Thema. Und darin sind wir Christen auch z.T. selber Schuld.

Eigentlich aber ist es relativ einfach: Wir glauben an die gute Schöpfungsordnung Gottes, die die Familie und Ehe zwischen Mann und Frau vorsieht. Homosexualität (im Gegensatz zu Homosexuellen!) wird in der Bibel abgelehnt (Rö. 1,27, 1.Kor. 6,9)

Wir glauben an die Bibel und deshalb sollte die Einstellung zur Homosexualität auch keine Frage unter Christen sein. In der Bibel steht aber auch, dass wir nicht lügen oder stehlen sollen. Und wir tun es manchmal trotzdem. Die Wertigkeit eines Fehlverhaltens ist vor Gott gleich. Die Unterschiede entstehen bei uns.

Was wir als Christen für uns aber nicht akzeptieren können, ist ein Lebensstil, der der Bibel widerspricht. Wenn ich also dauerhaft lüge und dann auch noch fordere, dies sei von anderen Christen als richtig anzuerkennen, ist das nicht ok. Wenn ich also homosexuell veranlagt bin und ich will ernsthaft als Christ leben, dann kann ich  meine Triebe nicht so ausleben als gäbe es die Bibel als Wort Gottes nicht.

Wir sehen aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe, unsere Werte nicht zu verschweigen und deshalb reden wir auch darüber. Und da kommen die Schwierigkeiten auf: Viele Homosexuelle sehen das als eine unzulässige Diskriminierung an und fordern die Christen, sie als Homosexuelle ohne Einschränkung anzuerkennen.

Hier liegt aber ein Missverständnis vor: Als Christen lehnen wir nicht die Homosexuellen ab, sondern die Homosexualität. Wir erkennen die Homosexuellen als vollwertige, von Gott – genauso wie allen anderen – geliebte Menschen an. Wir können aber den Lebensstil nicht als richtig definieren.

Das ist aber das, was manche Homosexuelle verlangen. Und uns dann als Rassisten beschimpfen, wenn wir es nicht tun. Soweit ich weiß, haben wir aber Religions- und Meinungsfreiheit in Deutschland. Und wenn wir es als Christen ertragen müssen, dass man uns oft verlacht und verspottet, dann sollten die Homosexuellen es auch aushalten können, dass es eine andere Meinung gibt als die ihre. Verlachen tun wir sie deshalb nicht.

Schlimm wird es dann, wenn Christen sagen: es gibt Homosexuelle, die ihren Lebensstil ändern wollen und wir können und wollen ihnen dabei helfen. Da wird dann von Gehirnwäsche und Indoktrinierung gesprochen und alle Verbände regen sich fürchterlich auf. Am Ende müssen dann christliche Veranstaltungen wie vor 2 Wochen in Marburg unter Polizeischutz durchgeführt werden, weil es die HS nicht nur nicht ertragen können, dass jemand eine andere Meinung hat, sondern auch radikal dagegen vorgehen. Sie werfen uns vor, wir würden einseitig Heterosexualität lehren und fordern. Ja, das tun wir. Aber 1. tun sie das genauso mit der Homosexualität und 2. seit wann gibt in unserem Land nur noch Platz für eine Position?

Zum Nachdenken: Sollte es nicht jedem Menschen möglich sein, seine Religion frei und ohne Druck zu wechseln? Wieso sollte das gleiche Recht nicht für jemanden gelten, der seine sexuelle Orientierung verändern möchte? Und wenn ihm dann ein christlicher Therapeut dabei hilft – was gibt es dagegen zu sagen?

Gehen wir auf die Straße und schanghaien Homosexuelle zwecks gewaltsamer Umpolung? Nein. Wir helfen den Menschen, die von selbst kommen.

Glaube und Toleranz

Öfters werden wir in eine fundamentalistische und extremistische Ecke gedrängt, weil wir feste Überzeugungen haben, zu denen wir stehen und nicht mit der Zeit mitgehen. Daraus entsteht ein Bild von sturen, wirklichkeitsfremden und beratungsresitenten Menschen, die bereit sind, für ihre Überzeugungen auch schlimmste Dinge zu tun.

Und ja: Es gibt solche Menschen, auch Christen. Vor nicht allzu langer Zeit erschoss ein Christ einen Abtreibungsarzt. Um es klar zu sagen: Das ist falsch und von der Bibel nicht abgedeckt. Solche Menschen handeln falsch.

Aber aus einem solchen Beispiel Rückschlüsse zu ziehen, ist ein Strohmann-Argument. Man nimmt sich die Extreme und schließt dann auf die Gesamtheit. Das funktioniert aber nicht, denn insgesamt vertreten Evangelikale ein solches Vorgehen in keinster Weise. Abtreibung wird abgelehnt, weil es Mord ist: Im Mutterbauch darf man es töten, 5 Minuten später ist es ein schützenswertes Leben. Hier hat die Gesellschaft einen für sie praktischen aber tödlichen Kompromiss geschlossen. Aber die Leute, die Abtreibungen vornehmen, sind trotzdem Gottes Geschöpfe und deshalb zu achten und zu respektieren.

Insofern ist unser Glaube intolerant gegenüber Haltungen, Einstellungen und Überzeugungen, die gegen die Bibel stehen – wobei es sich um eine passive Intoleranz handelt, denn demjenigen passiert (normalerweise) nichts. Die Menschen, die diese Meinungen vertreten, sollen jedoch Gottes Liebe durch uns sehen – was zugegebenermaßen nicht immer klappt.

Hier werden 2 Aufgaben wahrgenommen: Unser Glaube als Christen soll nicht durch faule Kompromisse aufgeweicht werden – das ist eine interne Angelegenheit.

Und dann wollen wir gesellschaftlich aktiv sein und mit unseren Überzeugungen nicht hinterm Berg halten. Denn natürlich sind wir der Überzeugung, dass die biblischen/göttlichen Werte das Beste für unsere Gesellschaft sind. Aber: Wir erkennen den Staat und die Gesellschaft, in denen wir leben, voll an und respektieren die Gesetze. Wir arbeiten also nicht gegen den Staat und die Gesellschaft, sondern innerhalb – mit den gegebenen Möglichkeiten.

Und da so unser Staatswesen funktioniert, dass im Streit der verschiedenen Meinungen und Überzeugungen ein Kompromiss gefunden wird, den man umsetzt, stimmen wir mit unseren Vorstellungen in den Chor ein.

Mission

Da schlagen die Wellen hoch und in letzter Zeit immer höher. „Mission geht gar nicht. Das gewaltsame Aufdrängen der eigenen Überzeugungen ist falsch.“ Richtig. Das will auch keiner (mehr). Auch hier gilt: Von Einzelbeispielen oder Fehlverhalten aus der Vergangenheit auf das Gesamte zu schließen, ist nicht korrekt.

Für uns Christen ist Mission etwas Wesentliches. Unser Glaube hält uns dazu an, nicht passiv zu sein, sondern aktiv – unter den richtigen Voraussetzungen. Wer dabei Mission noch mit Schwarzenmordenden Christen in Verbindung bringt, hat sicherlich ein Problem. Gemeint ist Mission als ein Vorleben des Glaubens, das überwiegend durch ein positives Vorbild und durch Predigt & Zeugnis funktioniert.

Aggressives, liebloses und gewaltsames – mit welcher Art von Gewalt auch immer – Überstülpen des Glaubens oder hemmungsloses und hinterhältiges Ausnutzen von Notsituationen ist damit nicht gemeint.

Vieles konzentriert sich heute auf die Kinder. Die allermeisten Ideologien und Religionen haben erkannt, wie effektiv es ist, Kinder von klein an im eigenen Sinne zu „füttern“. Das war aber schon immer so, dass Kinder die Kinder ihrer Eltern waren. Und jetzt entdecken manche, die mit ihren Ideologien auch „missionieren“ (das heißt bloß anders), dass die Christen für andere Werte stehen – und das stört sie natürlich. Denn ihre Werte sind natürlich modern und i.O., aber die christlichen sind es nicht.

Es wird sich nicht an der Mission an sich gestoßen – denn das tun viele – sondern (nicht nur, aber auch) an der christlichen.

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Schöpfung: England und Schweiz

England
Die biblische Schöpfungslehre wird fester Bestandteil des Lehrplans – zumindest im britischen Hampshire. Dort soll im Religionsunterricht künftig über das Für und Wider von Evolution, „Intelligent Design“ und Kreationismus diskutiert werden.

In Hamshire werden Schüler und Lehrer bald nicht mehr nur über die Evolutionstheorie, sondern auch über den Kreationismus und die Theorie des „Intelligent Design“ sprechen. Wie die britische Tageszeitung „Telegraph“ meldet, soll diese Änderung des Lehrplans 11- bis 14-jährige Schüler betreffen. Die alternativen Theorien sollen allerdings nur im Religionsunterricht Beachtung finden. Als wissenschaftliche Theorie finde der Kreationismus weiterhin keine Beachtung.

Akademiker wie Kirchenvertreter lobten die Neuerung, da sie die Schüler dazu motiviere, die unterschiedlichen Standpunkte über die Entstehung des Lebens abzuwägen.

„Die Spannungen zwischen Religion und Wissenschaft sollten nicht geleugnet werden“, heißt es laut einer neuen Richtlinie zur Unterrichtsgestaltung. Außerdem solle das Zeichnen von „Schwarz-Weiß-Bildern“ vermieden werden, da die verschiedenen Standpunkte wesentlich komplexer seien.

Eine Studie zeigte kürzlich, dass vier von fünf Briten nicht an die biblische Schöpfungsgeschichte glauben. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist der Meinung, die Evolutionstheorie widerlege Gott.

An Schöpfer und Evolution zugleich glauben?
Die Lehrer sollen künftig die Gründe dafür thematisieren, warum viele Menschen die Evolutionstheorie auch zu Zeiten Charles Darwins nicht akzeptierten. Weiterhin sollen sie ihre Schüler fragen, ob es ihrer Meinung nach möglich sei, an einen Schöpfer und die Evolution zu glauben. Diskutiert werden soll auch über die katholische Sicht der Schöpfung, nach der der Mensch durch natürliche Selektion entstanden ist, die Seele aber von Gott geschaffen wurde.

Anna McNair Scott, Vorsitzende des britischen „Standing Advisory Council for Religious Education“ (Koordinierungsstelle für religiöse Erziehung), sagte laut „Telegraph“:

„Es gibt in den Richtlinien keinen Anhaltspunkt dafür, das Kreationismus eine Wissenschaft ist und noch weniger dafür, dass er als solche unterrichtet werden sollte.“ Der neue Lehrplan solle lediglich die Diskussion fördern.

Andy McIntosh, Kodirektor der Darwin-kritischen Gruppierung „Truth in Science“ (Wahrheit in der Wissenschaft) erklärte:

„Es sollte eine offene und faire Diskussion über diese Punkte geben und wir sollten Schülern nicht nur eine Blickweise vermitteln. Es ist möglich, sich die Indizien anzusehen und zu einer anderen Auffassung als der evolutionären Position zu kommen. Tatsächlich würden viele wohl erkennen, dass die Indizien perfekt zu einer ‚Design‘-Position passen.“

Schweiz
Weniger erfolgreich sind bisher Schweizer Kreationisten. „Intelligent Design“ und Kreationismus sind im Nachbarland nicht fest im Lehrplan verankert. Um das zu ändern bereitet der Verein „ProGenesis“ derzeit eine Volksinitiative vor, die einen „wertneutralen Unterricht“ an den öffentlichen Schulen verlangt. Dazu soll neben der Evolution auch die göttliche Schöpfung gelehrt werden.

Gian Luca Carigiet, Präsident von „ProGenesis“, erklärte auch,

er wolle sich und seinen Verein nicht als Gegner der Evolution verstanden sehen. Ein Grund für die Initiative sei der „zunehmende soziale Druck“ auf Schüler, die an die Schöpfungslehre glaubten.

Laut einer Umfrage, die „ProGenesis“ auf seiner Homepage veröffentlicht, wünschen sich 75 Prozent der Schweizer eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht.

Für Anton Strittmatter, Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle beim Lehrerverband LCH, kommt es laut „Beobachter“ nicht in Frage, dass Kreationismus auf eine Stufe mit der Evolutionslehre gestellt wird:

„Schöpfungslehren sind religiöse Weltmythen, die als solche im Unterricht durchaus thematisiert werden sollen.“ Im Biologieunterricht etwa, hätten solche Theorien nichts verloren. Eine Einbindung schöpferischer Theorien in den Religionsunterricht, wie es nun in Hampshire möglich ist, schloss er nicht aus.

Die entscheidenen 2 Fragen bei der Entstehung des Lebens sind:

  1. Wie ist das Leben aus dem Nichts/aus nicht-lebendigem Matarial entstanden?
  2. Wie hat sich das Leben und die verschiedenen Arten dann weiterentwickelt zu dem, was wir heute haben?

In der zweiten gibt es wesentlich mehr Ansätze, da habe ich auch kein großes Problem. Da hat die Wissenschaft gute Möglichkeiten, Beweise und Indizien zu sammeln und wissenschaftlich zu arbeiten – sprich Theorie – Diskussion – Ergebnisse – wieder in Frage stellen – neue Theorie – usw.

Die 2. Frage ist auch für mich als Christ sekundär, denn der biblische Schöpfungsbericht ist sicherlich kein wissenschaftliches Dokument. Es kann so abgelaufen sein, aber es muss nicht. Die viel entscheidendere Frage ist nicht das „Wie war der Ablauf?“, sondern das „Wer steht hinter all dem?“.

Aber in der ersten Frage besteht immer noch eine große Leere seitens der Evolutionsvertreter, die Wissenschaft ist hier in den letzten Jahrzehnten kaum vorangekommen. Es kommt hier zu der wissenschaftlichen Diskussion auch eine religiöse und philosophische Ebene: Ist das Leben durch Zufall entstanden oder gibt es ein intelligentes Wesen, das das Leben geschaffen hat?

Und hier vermischen manche Wissenschaftler und Atheisten die Diskussion unzulässig. Sie wollen die Evolutionstheorie zum Beweis dafür benutzen, dass es keinen Gott gibt. Sie schließen einen Gott in der Suche nach der Wahrheit von vornherein aus.

Aber darf man das machen, wenn man so eine elementare Frage bewegt oder ist das ein Nachfolgen einer Ideologie, einer neuen Religion, in der ein Gott keinen Platz hat? Ich meine: Das darf man nicht! Wenn man (in der Wissenschaft) die Wahrheit sucht, kann man nicht eine Option aufgrund einer Ideologie ausschließen.

Und insofern ist es doch auch nur folgerichtig, dass an den Schulen in England zumindest im Religionsunterricht beide Seiten dargestellt werden, damit die Schüler sehen, dass die ET eine Theorie ist und es auch andere Möglichkeiten gibt.

Ich würde mir das für Deutschland auch wünschen.

„Dem Geheimnis des Lebens nahe“

1859 brachte Charles Darwin sein Buch „Die Entstehung der Arten“ heraus. Darin behauptet er, dass alles Leben auf der Erde das Ergebnis von ungerichteten natürlichen Vorgängen ist, nämlich von Zeit, Zufall und natürlicher Selektion. Seit Darwin haben sich Biologen darauf verlassen, dass die Entstehung des Lebens darauf zurückzuführen ist. Doch heute erlebt seine Theorie eine Herausforderung von bisher unbekanntem Ausmaß.

Der Film „Dem Geheimnis des Lebens nahe“ erzählt die Geschichte von Wissenschaftlern, die eine zwar umstrittene, aber dennoch überzeugende Theorie aufgestellt haben – die Theorie des „Intelligent Design„.

Teil 1 Teil 2 Teil 3
Teil 4 Teil 5 Teil 6

Definitionen:

Intelligent Design (ID) ist eine wissenschaftliche Theorie, bei der die Wissenschaftler glauben, dass das Leben auf der Erde durch die schöpferische Handlung eines oder mehrerer intelligenter handelnder Urheber entstand. Der Mathematiker und Theologe William Dembski, einer der führenden Vertreter von Intelligent Design, hat gesagt, die zentrale Behauptung sei, dass natürliche Systeme nicht hinreichend durch ungeleitete natürliche Vorgänge erklärt werden könnten, und dass sie Merkmale zeigten, die wir in jedem anderen Zusammenhang einer Intelligenz zuschreiben würden.

Diese Intelligenz muss nicht zwangsläufig Gott sein, wie wir ihn kennen. Die ID-Leute interpretieren die wissenschaftlichen Indizien und schließen nicht auf eine konkrete Intelligenz.

Kreationisten gehen weiter und sagen, dass der Gott der Bibel die Menschen geschaffen (Schöpfung) und gewollt hat. Dabei nehmen sie ebenfalls an, dass die Schöpfung im Prinzip so stattgefunden hat, wie sie in der Bibel im 1. Buch Mose beschrieben wird.

Ich habe aus dem Video ein paar Aussagen extrahiert:

Teil 5, 04:37 (Aussage des Biochemikers Francis Crick, Entdecker der Molekularstruktur der DNA):

„Biologen müssen sich immer vor Augen halten, dass das, was sie sehen, nicht geschaffen wurde, sondern sich entwickelt hat.“

Die Wissenschaft muss eine Suche nach Wahrheit sein [sic!]. Wir sollten nicht vorschnell urteilen und sagen, diese Erklärung gefällt mir nicht, also lass ich sie beiseite.

Wenn wir in der Natur auf ein Rätsel stoßen, sollten wir vielmehr jede mögliche Ursache in Erwägung ziehen, die eine Erklärung liefern könnte.

Ein Problem mit der Evolutionstheorie besteht … darin, dass sie willkürlich eine ganze Kategorie von Ursachen ausschließt, bevor die Indizien eine Chance bekommen, beachtet zu werden. Und die Ursache, die ausgeschlossen wird, ist die Intelligenz.

Seit Darwin – und auch deshalb, weil er es in seiner „Entstehung der Arten“ geschrieben hat – gibt es eine Definition von Wissenschaft, die ein mögliches Design als wissenschaftliche Erklärung ausschloss. Diese Konvention wird „methodischer Naturalismus“ genannt.

Will man wissenschaftlich sein, muss man sich beschränken und darf nur auf natürliche Ursachen als Erklärung zurückgreifen. Intelligenz als Ursache darf man nicht akzeptieren. Und das, obwohl es zu unserem ganz normalem Denken gehört, zu erkennen, wo Intelligenz am Werk ist.

Betrachtet man zum Beispiel Hieroglypheninschriften, die in ägyptischen Monumenten eingemeißelt wurden: Niemand würde die Formen und Anordnungen dieser Symbole natürlichen Ursachen wie Sandstürmen oder Erosion zuschreiben. Stattdessen erkennen wir in ihnen das Werk antiker Schreiber, intelligenter menschlicher Urheber.

Ebenso schlussfolgern wir, dass die geheimnisvollen Steinfiguren an der Küste der Osterinseln nicht durch das Wechselspiel von Wind und Wasser über lange Zeiträume geformt wurden. Natürlich ziehen wir ständig solche Rückschlüsse und wissen, dass sie richtig sind.

… Was sind die Merkmale, die uns das Erkennen von Intelligenz ermöglichen?

Menschen schließen immer dann auf Intelligenz, wenn sie etwas sehr Unwahrscheinlichem begegnen, dass aber mit einem wiedererkennbarem Muster übereinstimmt. (William Dembski, Mathematiker in seinem Buch „The design inference“)

… Kriterien zum Erkennen von Design: Geringe Wahrscheinlichkeit und Spezifikation.

Teil 6, 00:41: Tatsächlich gibt es im gesamten, uns bekannten Universum nichts, das mehr und effizienter Information speichern und übertragen kann als das DNA-Molekül.

03:40: Eine gesunde Wissenschaft ist eine, die die Wahrheit sucht und die Beweise für sich selbst sprechen lässt.

06:25 Während des 19. Jahrhunderts glaubten die Wissenschaftler, dass es 2 grundlegende Größen gab: Materie und Energie. Aber zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellen wir fest, dass es eine 3. fundamentale Größe gibt: Und das ist die Information.

Wissenschaft und Gesellschaft

Ein schöner, ironischer, aber trotzdem sehr wahrer Text über die Natur der Wissenschaften von Vince Ebert, Physiker und Komödiant.

Naturwissenschaftler haben in der heutigen Zeit ein eher schlechtes Image – fast vergleichbar mit Attentätern oder Amokläufern. Die Allgemeinheit findet den Job total spannend, gleichzeitig will aber keiner etwas mit denen zu tun haben, die ihn ausüben. Wenn ich auf einer Party erzähle, dass ich Vorlesungen in Kernphysik besucht habe, dann glauben die Leute sofort, ich würde in meinem Hobbykeller Plutonium anreichern. Das stimmt natürlich, aber was ist daran so schlimm?

Gründe für dieses Imageproblem gibt es viele. In Filmen oder in der Literatur wird der Wissenschaftler seit jeher als gefährlicher Psychopath dargestellt, der sich als Gott aufspielt: Dr. Faustus bei Goethe, Dr. Frankenstein bei Mary Shelly oder Dr. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik. Dabei ist wissenschaftlicher Fortschritt erst einmal nie gut oder schlecht. Es kommt immer auf die Anwendung an. Mit einem Laser kann man eine Pershingrakete steuern oder im CD-Player Roberto Blanco hören. Was ist schlimmer?

Bedauerlicherweise ignorieren viele Menschen, dass es gerade die Wissenschaften waren, die uns ein angenehmes Leben ermöglicht haben. Der Ottomotor, der Kühlschrank oder die Röntgenstrahlen haben unsere Lebensqualität immens verbessert. Ohne die Erfindung der Glühbirne müssten wir sogar heute noch bei Kerzenlicht fernsehen.
Wir alle sind Nutznießer von lebensrettenden Maßnahmen, die im letzten Jahrhundert von klugen Naturwissenschaftlern entwickelt wurden: sauberes Wasser, Impfungen, Antibiotika, Insulin, Hormone, schmerzstillende Mittel. Dadurch hat sich die Lebenserwartung in kürzester Zeit fast verdoppelt. Vor 100 Jahren gab es so wenig 70-Jährige, weil die meisten 70-Jährigen nicht über 40 wurden. Es gab keine künstlichen Hüftgelenke, keine Betablocker und keine lila Dauerwelle. Die Menschen waren katastrophal ernährt. Fast so schlecht wie heute die Supermodels.

Trotz dieser unglaublichen Erfolge haben Naturwissenschaftler in unserer Gesellschaft einen schlechten Ruf. Fortschritt und Technologie werden für die atomare Bedrohung verantwortlich gemacht, für Umweltverschmutzung, ja sogar für die allgemeine Entmenschlichung. Das ist genauso, als würde man Newton für Flugzeugabstürze verurteilen, nur weil er die Theorie der Schwerkraft entwickelt hat.

So haben wir es derzeit mit der paradoxen Situation zu tun, dass die Wissenschaft in den vergangenen Jahrzehnten praktisch alle Schlachten gewonnen, aber den Krieg trotzdem verloren hat. In der öffentlichen Wahrnehmung spielt die forschende Zunft eine immer unbedeutendere Nebenrolle. Unter den 100 einflussreichsten Intellektuellen in Deutschland sind gerade mal zwei Naturwissenschaftler. Die Diskussion über Leben und Tod, Gut und Böse, Arm und Reich wird in diesem Land hauptsächlich von Journalisten, Schriftstellern, Theaterleuten oder Theologen geführt. Personengruppen, die Ängste schüren und Dinge verteufeln, von denen sie oft nicht einmal im Ansatz verstehen, was diese bedeuten.

Wieso geht man wie selbstverständlich davon aus, dass Günter Grass genauso viel über die Globalisierung weiß, wie ein Ökonomieprofessor? Warum glaubt man, ein katholischer Abt könne zur Stammzellenforschung Profunderes beitragen als ein Molekularbiologe? Etwa, weil sich Mönche durch Zellteilung vermehren?
Noch niemals waren die Naturwissenschaften erfolgreicher, noch nie waren ihre Auswirkungen auf unser Leben gewaltiger, und doch sind die Ideen und Theorien vielen, selbst gebildeten Menschen, vollkommen fremd. Es ist erstaunlich, dass ein Großteil der Deutschen fälschlicherweise glaubt, durch den Verzehr von Gentomaten würden die eigenen Gene verändert werden. Oder dass künstlich erzeugte Radioaktivität grundsätzlich gefährlicher ist als natürliche. Einigen ist sogar schleierhaft, warum ein Föhn trotzdem geht, obwohl ein Knoten im Kabel ist.

Doch das eigentlich Frustrierende ist: Die meisten sehen das noch nicht mal als Problem. In intellektuellen Kreisen gilt es zwar als verpönt, nicht zu wissen, worin sich Faust I von Faust II unterscheidet, gleichzeitig brüstet man sich aber damit, keine Ahnung über den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu haben. Wenn Sie damit kokettieren, dass Sie Quantenmechanik für eine Fußmassage halten, gelten Sie im deutschen Bildungsbürgertum als cooler Typ.
Vor einigen Jahren schrieb der Literaturprofessor Dietrich Schwanitz in seinem Besteller Bildung: „Die naturwissenschaftlichen Kenntnisse werden zwar in der Schule gelehrt; sie tragen auch einiges zum Verständnis der Natur, aber wenig zum Verständnis der Kultur bei. Naturwissenschaftliche Kenntnisse müssen zwar nicht versteckt werden, aber zur Bildung gehören sie nicht.“

Eine – wie ich finde – sehr arrogante Haltung. Denn wer Naturwissenschaft betreibt, lernt nicht nur etwas über Formeln und Zahlen, sondern er lernt, wie die Welt funktioniert, wo Erkenntnisgrenzen sind und er lernt vor allem, was Wissenschaft bedeutet: skeptisch zu sein, kritische Fragen zu stellen, Autoritäten nicht blind zu vertrauen. Deswegen ist es auch kein Zufall, dass Wissenschaft und Demokratie zum gleichen Zeitpunkt entstanden sind: im alten Griechenland.
Die Werte der Naturwissenschaften und die der Demokratie gleichen sich und können in vielen Fällen nicht unterschieden werden. Beide bestehen auf vernünftiges Denken und Aufrichtigkeit. Beide sind an keine privilegierten Positionen gebunden, fördern den freien Austausch von Ideen, unkonventionellen Meinungen und lieben den leidenschaftlichen Diskurs.

Der Nobelpreisträger Richard Feynmann sagte dazu treffend: „Naturwissenschaft ist eine lange Geschichte, wie wir gelernt haben, uns nichts mehr vorzumachen.“ Noch vor 400 Jahren wurde jedes Unwetter und jede Krankheit, alles was irgendwie außerhalb der Normalität war, dem Hexenwerk zugeschrieben. Heute liefern Molekularbiologie und Meteorologie eine Erklärung für das, was noch vor wenigen Jahrhunderten ausgereicht hat, um Frauen zu verbrennen.

Das größte Geschenk der Wissenschaft besteht darin, dass sie uns etwas über den Gebrauch von geistiger Freiheit lehrt. Lernen, die richtigen Fragen zu stellen; zu überprüfen, welche Gründe verlässlich sind und sich bewusst sein, dass man vieles nur sehr unzulänglich weiß. Ist das etwa keine kulturelle Leistung, Herr Professor?

Anmerkung: Und jetzt lest den Text noch einmal in Bezug auf die Diskussion um die Evolutionstheorie und die Schöpung 🙂 … Oder wie stehen Sie dazu, Herr Kutschera?