• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

    Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
    Friedrich Hebbel

  • Stop the bomb

  • Neueste Kommentare

    strafjustiz bei Christenverfolgung in Zahlen,…
    Kopfgeld bei Semitismus
    Lepid Optera bei Israel Ende des 19. Jahrh…
    Bertrand bei Israel ist ein Schurkenst…
    Johannes bei Israel ist ein Schurkenst…
  • alle Artikel

  • Archive

  • Kategorien

  • Twitter Updates

  • Blog Statistik

    • 229.528 Besucher
  • Werbeanzeigen

Fatah, PLO und die Wahrheit

Wer braucht diese Bestätigung eigentlich noch? Ach ja, fast alle: Die Fatah stellt fest, dass sie nie das Recht auf „bewaffneten Widerstand“ aufgegeben hat.
In der Logik des Nahen Ostens ist es ja so, dass Yassir Arafat damals einen Brief an Yitzhak Rabin schrieb, in dem er auf jegliche Gewalttätigkeiten verzichtete; aber das machte er als PLO-Führer, nicht als Fatah-Mitglied und zukünftiger PA-Chef.
Also konnten alle das machen, was sie immer wollten: Juden morden.

via heplev

So ist es leider.

Werbeanzeigen

Die Palästinenser wollen nicht viel …

… sie wollen alles.

Friedensgespräche im Jahr 2008 zwischen Olmert und Abbas. Dies ist Abbas Version von dem, was ihm angeboten wurde:

In unserer Sitzung am Mittwoch, so räumte Abbas ein, habe Olmert ihm  eine Karte vorgelegt, auf der ein palästinensischer Staat mit 97 Prozent der  West-Bank zu sehen war – auch wenn er sich beschwerte, dass der israelische Führer sich weigerte, ihm eine Kopie des Plans zu überlassen. Er bestätigte, dass Olmert „das  Prinzip“ des „Rechts auf Rückkehr“ der palästinensischen Flüchtlinge anerkannte – etwas, was kein israelischer Ministerpräsident je getan hatte – und bot an, Tausende in Israel umzusiedeln.

Olmerts Friedensangebot war großzügiger für die Palästinenser als das von Bush oder Bill Clinton; es ist fast unmöglich, sich vorzustellen, dass Obama oder irgendeine israelische Regierung noch weiter gehen würden.

Und das war seine Reaktion:

Abbas lehnte das Angebot ab. „Da waren große Lücken“, sagte er.
aus der Washington Post – Hattip von beer7

Die Fatah-Wahlen

Vieles wurde bereits geschrieben. Hier noch ein paar Gedanken aus dem Israel-Report von heute:

Wenn die neu gewählten Repräsentanten eine Vergangenheit als korrupte Führer haben, die systematisch ihre Macht dazu missbrauchten, ihre politischen Gegner einzuschüchtern, zu foltern und auch zu ermorden, dann sollten die Alarmglocken schrillen. Tirawi, Rajoub und Dahlan gehören zu dieser Kategorie. Wenn die neue Führung abschließend ein politisches Programm ratifiziert, das hoch provokant ist und sich gegen den Friedensprozess richtet, dann können wir schlussfolgern, dass die Wahlen nicht das Ergebnis gebracht haben, das sich der Westen erhofft hatte.

Das Programm, das auf der Fatah-Konferenz beschlossen wurde, sagt im ersten Absatz aus, dass ein vollständiger Stopp des Siedlungsbaus, „besonders in Jerusalem,“ und ein Stopp der „Judaisierung“ der Stadt Grundbedingungen seien, um die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen. Das Programm fordert

  • das Recht auf vollständige Rückkehr,
  • beharrt auf einem festen Zeitplan für die Umsetzung,
  • fordert Israels vollständigen Rückzug aus Judäa und Samaria (Westjordanland),
  • lehnt ein Aufschieben der Verhandlungen über den endgültigen Status ab (Jerusalem, Grenzen, Flüchtlinge) und
  • „verweigert in jeder Hinsicht die Anerkennung Israels als jüdischen Staat.“

Ist das eine gemäßigte Sprache? Und wenn man sich als Extremist präsentieren muss, um Stimmen zu gewinnen, was sagt das über die Wähler aus?

Es ist schon amüsant zu nennen, dass das neue Fatah-Programm eine internationale Friedenskonferenz fordert, durch die „unsere Rechte stabilisiert“ und „unsere Ziele erreicht“ werden sollen. Das Ergebnis einer möglichen Friedenskonferenz steht für die Fatah also schon fest. Die internationale Gemeinschaft soll dieses Ergebnis nur noch abnicken. Diese Forderungen offenbaren eine diktatorische Gesinnung seitens der Fatah.

Der Gedanke einer „Judaisierung“ Jerusalems verdient besondere Aufmerksamkeit. Kann irgendetwas jüdischer oder „judaisierter“ sein als Jerusalem? Jerusalem ist die Stadt der hebräischen Propheten, der Könige Israels und Judas, der jüdischen Nation und der jüdischen Seele. Die Fatah und die Autonomiebehörde können versuchen, die Fakten zu verbergen, umzuschreiben oder zu verdrehen. Aber jedes Mal, wenn Araber in Ost-Jerusalem graben, um ihre (oftmals illegalen) Häuser zu errichten, bezeugen die Steine die jüdische Vergangenheit. Jerusalem ist eine archäologische Stätte, die beweist, dass, historisch gesprochen, die Stadt bereits so umfassend wie nur möglich „judaisiert“ ist. Und es sollte nicht vergessen werden, dass Jerusalem die vereinte Hauptstadt des modernen Staates Israel ist.

nakba

(Der israelische) Bildungsminister Gideon Saar von der Likud-Partei verteidigte am Mittwoch in der Knesset seine Absichten, die Schulbücher zurückzuziehen, in denen die Gründung Israels als „nakba“ (arabisch für „Katatrophe“) bezeichnet wird. Diese Schulbücher wurden 2007 auf Initiative des ehemaligen Bildungsministers Yuli Tamir für arabisch-israelische Schüler aufgelegt. Ahmed Tibi, arabisches Mitglied der Knesset, hatte Saar wegen seiner Initiative attackiert und Erklärungen verlangt.

In seiner Antwort führte Saar aus:

“In keinem Land dieser Welt bezeichnet der Lehrplan die Gründung des Landes als eine ‚Katastrophe’ … Es ist ein Unterschied, ob man besondere, stattgefundene Tragödien – seien es die der jüdischen oder die der arabischen Bevölkerung -, als Katastrophen bezeichnet oder ob man die Gründung des Staates als Katastrophe bezeichnet.“

Der Bildungsminister erinnerte dann die Knesset, dass es die Araber waren, die sich 1947 weigerten, die UN-Resolution anzunehmen und einen Krieg gegen den entstehenden jüdischen Staat begannen und damit für die „Katastrophe“ der Flüchtlinge die Schuld tragen.

Die “nakba-Kontroverse” mag wie ein harmloser Streit über Worte aussehen. Der Gebrauch bestimmter Worte und Erzählungen entfacht jedoch Stimmungen, erzeugt Weltsichten und begründet Kulturen. Es stimmt, dass einige israelische Araber eine eindeutig negative Einstellung zur Gründung Israels haben. (Aber es scheint, dass die Mehrheit der israelischen Araber glücklich ist, in der einzig echten Demokratie des Nahen Ostens zu leben.) Wenn man jedoch einige problematische Teilaspekte der Geschichte betont und dabei das große Bild aus den Augen verliert, kann das nur den Extremismus anheizen. In diesem Fall streben die Extremisten nach der Zerstörung des Staates Israel. Es ist klar, dass solche Aktivitäten – und erst recht nicht die unfundierten –  vom Staat nicht gutgeheißen werden können

Interessanterweise fand diese Kontroverse in der gleichen Woche statt, in der ein führendes Mitglied der Fatah es kategorisch ablehnte, dass die Organisation Israel anerkannt oder den „bewaffneten Kampf“ (eine Beschönigung für „Terrorismus“) aufgegeben habe. Rafik Natsheh, Mitglied im Zentralkomitee der Fatah, das vom Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, geleitet wird, sagte:

„Die Fatah erkennt Israels Existenzrecht nicht an und wir haben auch nie andere gebeten, das zu tun.“

In diesen Kreisen ist die nakba-Erzählung ein bestimmendes Element, das dazu dient, ihren Kampf zu rechtfertigen.

Was hat das miteinander zu tun? Ahmed Tibi und andere arabische Mitglieder der Knesset haben regelmäßig Kontakt zu Beamten der PA und drücken oft ihre Unterstützung für die PA aus. Israelische Araber haben zunehmend ihre Sympathie für die Pläne der PA ausgedrückt und sind zunehmend in Terrorismus gegen Israel verstrickt. Die nakba-Kontroverse muss in diesem größeren Zusammenhang gesehen werden, damit man sie wirklich versteht.

via Israel-Report 24.07.09

Polizisten, die auszogen, zu töten

Kennen Sie das Gefühl: Man bietet jemandem seine Hilfe an und derjenige missbraucht sie und wendet sich sogar gegen Sie?

Das ist ätzend. Vertrauen wird zerstört und Ratlosigkeit droht sich breit zu machen.

Nun, die Amerikaner und Europäer glauben immer noch, dass man den Palästinensern helfen kann, ohne sie vorher zu bestimmten Zugeständnissen und deren Umsetzung zu zwingen. Wohin das führt, zeigt folgender Bericht.

Von Aaron Klein, Jerusalemer Bürochef von World Net Daily (WND)

Ein ehemaliger Beamter der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat damit geprahlt, dass Mitglieder seiner Gruppe der offiziellen Sicherheitskräfte für die Durchführung der „größten und wichtigsten“ Terrorangriffe auf Israelis verantwortlich sind.

Die Erklärung wird eine Woche, nachdem Israel den Transfer von 1.000 US-amerikanischen und europäischen Sturmgewehre  an dieselben Sicherheitskräfte genehmigt hat, veröffentlicht. PA-Milizen erhalten regelmäßig amerikanische Waffen, finanzielle Unterstützung und Weiterbildung.

In einem Interview im öffentlichen PA-Fernsehen – übersetzt von Palestinian Media Watch – , verteidigte der ehemalige Minister der PA für Häftlinge, Ashraf al-Ajrami, seine Gruppe der Sicherheitskräfte gegen Vorwürfe aus der rivalisierenden Hamas Terror-Organisation. Al-Ajrami trat als Minister in diesem Jahr zurück. Er ist in der PA-Politik immer noch aktiv und Mitglied der Fatah-Partei des PA-Präsidenten Mahmoud Abbas.

„Jetzt sprechen sie [Hamas] [abfällig] über die [PA-Sicherheitskräfte und nennen sie] ‚Dayton Forces‘ „,

begann al-Arjami und bezog sich dabei auf Keith Dayton, den US-Sicherheits-Koordinator in den palästinensischen Gebieten, der alle amerikanischen Ausbildungsmaßnahmen der PA-Sicherheitskräfte überwacht.

al-Arjami fährt fort:

„Diese [Sicherheits-] Kräfte zahlen den hohen Preis der zweiten Intifada, sowohl als „shahids“ [Märtyrer] als auch als politische Gefangene. Die größte Anzahl der Gefangenen (gefasst durch Israel) stammt von den Sicherheitskräften. Sie sind es, die die Waffen trugen und die größten und wichtigsten Operationen gegen die israelische Besatzung ausführten.“

Al-Arjami rühmte weiterhin mehrere „berühmte“ Angriffe, die von den PA-Sicherheitskräften ausgeführt wurden, einschließlich der tödlichen Schüsse gegen jüdische Zivilisten und Soldaten.

Terroristen sind gleichzeitig auch Polizeibeamte

Seit den späten 90er Jahren unterhält die USA Ausbildungslager für PA-Milizen. Die USA hat auch Hunderte Millionen Dollar für finanzielle Unterstützung und Waffen ausgegeben, um die PA-Milizen aufzubauen.

Die USA betreibt derzeit Ausbildungslager für die PA-Polizei und andere Milizen, wie Truppe 17 und den PA-Geheimdienst PSS der Stadt Jericho im Westjordanland und auch US-geführte Lager im jordanischen Dorf Giftlik.

General Keith Dayton, der US-Sicherheits-Koordinator in den palästinensischen Gebieten, hat im vergangenen Jahr ein erweitertes Programm für die palästinensische Polizei gestartet, in dem 500 bis 600 Kadetten auf einmal in in amerikanischen Lagern ausgebildet werden.

Viele Mitglieder der Terrororganisation Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden dienen offen auch in Top-Positionen in den verschiedenen PA-Milizen. Die Brigaden, der erklärt militärische Flügel der Fatah-Organisation von Abbas, ist verantwortlich für zahlreiche Selbstmordattentate, Schießereien und Raketenangriffe auf Zentren der jüdischen Zivilbevölkerung. Die meisten Mitglieder der Brigaden erhielten eine amerikanische oder europäische Ausbildung als Mitglieder der PA-Sicherheitskräfte.

Während die US-Politik der Auffassung ist, dass Abbas moderat sei, werden die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden vom US-Außenministerium als Terrororganisation eingestuft.

Abbas ernannte zuvor den hochrangigen Führer der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, Mahmoud Damra, als Kommandanten der Truppe 17 der palästinensischen Sicherheitskräfte. Damra, der von Israel im November 2006 festgenommen wurde, stand auf der Liste der meist gesuchten Terroristen des jüdischen Staates. In seiner Funktion als Kommandant der Truppe 17 koordinierte Damra regelmäßig Sicherheitsfragen mit den USA.

Ein großer Teil der höheren Führung der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden in der wichtigen Westjordanland-Hochburg der Fatah Nablus hat an US-betriebenen Ausbildungen teilgenommen, einschließlich Senakreh Ala, dem ehemaligen Leiter der Brigaden in Nablus und Senakrehs Stellvertreter, Nasser Abu Aziz. Sowohl Aziz als auch Senakreh wurden im Juni 2007 von Israel freigelassen – unter der Bedingung, dass sie die Waffen niederlegen und von terroristischen Aktivitäten ablassen. Der Chef der Al-Aksa-Brigaden in Ramallah, Abu Yousef, ist auch gleichzeitig der Senior-Chef der von den USA unterstützten Truppe 17.

Im November 2007 verhaftete Israel  zwei palästinensische Polizisten, die diesen Monat beschuldigt worden waren, dass sie den israelischen Zivilisten Ido Zoldan im nördlichen Westjordanland niedergeschossen haben. Unmittelbar nach dem tödlichen Anschlag riefen die Führer der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden WND an, um die Verantwortung für den Angriff zu übernehmen.

Israel konnte zwei der Zoldan- Mörder – Abdullah Braham und Jafar Braham – fassen, die PA-Polizisten und Mitglieder der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden waren. Ein dritter Terrorist, Fadi Jamaa, ebenfalls ein PA-Polizist, wurde später von palästinensischen Sicherheitskräften festgenommen.

Terrorist: „US-Ausbildung half uns, Juden zu töten“

Abu Yousuf, ein hoher Offizier der Truppe 17  – Abbas‘ Präsidentengarde in Ramallah – , beschrieb WND, wie ihm seine US-Ausbildung half, Israelis töten.

„Ich glaube nicht, dass die Operationen des palästinensischen Widerstands  ohne diese [amerikanischen] Trainings so erfolgreich gewesen wären, in denen wir mehr als 1.000 Israelis seit dem Jahr 2000 getötet und die Israelis im Gaza-Streifen besiegt haben“,

sagte Yousuf.

Yousuf erhielt seine US-Ausbildung 1999 in Jericho als Mitglied des PSS. Er ist Leiter der Brigaden in Ramallah, wo er beschuldigt wird, an anti-israelischem Terror beteiligt zu sein – einschließlich der jüngsten Schießereien, Angriffe auf die israelischen Streitkräfte, die in der Stadt operieren und ein Angriff in Nord-Samaria im Dezember 2000, bei dem Benyamin Kahane, Vorsitzender der ultranationalistischen Kahane Chai Organisation, ums Leben kam.

Nach dem Mord an Kahane wurde Yousuf vom verstorbenen Führer der PLO, Jasser Arafat, Zuflucht in Ramallah gewährt, um auf seinem Gebiet zu leben, weithin bekannt als die Muqata. Yousuf lebt immer noch dort.

Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert begnadigte letztes Jahr Berichten zufolge Yousuf zusammen mit 178 anderen Brigade-Führern als eine Geste an Abbas, als er noch im Amt war.

Während eines Exklusiv-Interview für das Buch „Schwatzen mit Terroristen“ sagte Yousuf,  dass seine amerikanische Ausbildung hilfreich war, um Juden zu töten:

„Alle Methoden und Techniken, die wir bei dieser Ausbildung lernten, haben wir gegen die Israelis angewendet“, sagte er.

„Wir haben aus dem Hinterhalt auf israelische Siedler und Soldaten geschossen. Wir sind in Siedlungen und Lager und Posten der israelischen Armee eingebrochen. Wir sammelten Informationen über die Bewegungen der Soldaten und Siedler. Wir sammelten Informationen für den besten Zeitpunkt, um unsere Selbstmordattentäter nach Israel einzuschleusen. Wir haben Waffen und Sprengstoffe hergestellt und natürlich war die Ausbildung, die wir von den Amerikanern und den Europäern bekommen haben, eine große Hilfe für den Widerstand.“

Yousuf beschrieb seine US-Ausbildung:

„Ich selbst erhielt eine amerikanische Ausbildung in Jericho. Gemeinsam mit meinen Kameraden vom PSS erhielt ich eine Ausbildung für Geheimdienstmethoden und militärische Trainings. Im Teil für den Geheimdienst haben wir gelernt, Informationen über verdächtige Personen zu sammeln und sie zu verfolgen, wie man Organisationen infiltriert und in Zellen von Gruppen eindringt, an denen wir arbeiteten, wie man Angriffe verhindert und wie man sich an Orte anschleicht.

„Auf der militärischen Ebene haben wir Schulungen über den Einsatz von Waffen erhalten, alle Arten von Waffen und Sprengstoff“, sagte Yousuf. Wir haben Schulungen für Scharfschützen und für die Arbeit von Spezialeinheiten erhalten – vor allem als Teil des so genannten Kampfes gegen den Terror. Wir haben gelernt, wie eine Belagerung funktioniert, wie man in Orte einbricht, wo sich unsere Feinde einschlossen haben und wie man Protestbewegungen, Demonstrationen und andere Aktivitäten der Opposition unterdrückt.

„Wir haben auch gelernt, Spione zu enttarnen, die Israel versuchte, in unseren Zellen einzuschleusen“, sagte er.

Yousuf betonte, dass er „nicht über die US-Ausbildung spricht, um die Amerikaner oder Israelis zu irritieren und zu provozieren.“

„Ich sage Ihnen nur die Wahrheit“, sagte er. „Wir haben alles gegen Israel angewendet, was wir von den Amerikanern gelernt haben.“

Für alle Israelkritiker langsam zum Mitschreiben …

GAZA, 08. Juli

Die Palästinenser werden Israel nicht als einen ausschließlich jüdischen Staat anerkennen.

Das betonte Halil al-Haya, einer der Hamas-Führer am Dienstag.

Damit erwiderte er die jüngsten Äußerungen des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu, der die Gründung eines palästinensischen Staates von einer Anerkennung Israels als eines „Staats des israelischen Volkes“ abhängig gemacht hatte.

„Das palästinensische Volk wird der Arroganz der Zionisten, die unser Land ausgeplündert, unsere Heiligstätten verwüstet und uns unserer Rechte beraubt haben, weiterhin die Stirn bieten“, betonte er.

Er rief die palästinensischen Gruppierungen auf, „sich um die Widerstandskräfte zur Befreiung der palästinensischen Gebiete vom Joch der zionistischen Besatzung zusammenzuschließen“.

Zuvor hatte auch Mahmud Abbas, Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde und der im Westjordanland regierenden Fatah-Bewegung, die Forderung abgelehnt, ein monoethnisches Israel anzuerkennen.

Im Unterschied zu Fatah, die auf eine Lösung des Konflikts mit Israel mittels Verhandlungen eingestellt ist, verweigert die Hamas die Anerkennung des Existenzrechts für Israel.

Wir haben es ja schon oft gehört. Hier nur eine Wiederholung, die dadurch auch nicht wenig wahr wird: Die Palästinenser werden Israel als jüdischen Staat nicht anerkennen.
Andere Aussagen werden durch Wiederholungen nicht wahrer: Land geplündert, Heilige Stätten verwüstet, Rechte beraubt.

  • Land beraubt: Siehe hier.
  • Heilige Stätten verwüstet: Äh … welche genau? Ich erinnere mich nur, dass in Ostjerusalem unter jordanischer Herrschaft viele jüdisch-heilige Stätten zerstört wurden. Meines Wissens stehen Felsendom und al-Aqsa-Moschee noch.
  • Rechte beraubt: Na ja, wer sich wie ein Straftäter benimmt, brauch‘ sich nicht zu wundern, wenn er seine Strafe bekommt und dabei auch seine Rechte eingeschränkt werden. Ansonsten haben die Palis eine Menge Rechte – sie nutzen sie bloß kaum. Sie haben z.B. das Recht und auch die Möglichkeit, die Flüchtlingslager innerhalb ihrer eigenen Verwaltung aufzulösen und die Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Tun sie aber nicht.

Hamas: „Kein Unterschied zwischen PA-Polizei und Besatzungstruppen“

Die Hamas will in Zukunft mit den palästinensischen Sicherheitskräften im Westjordanland so umgehen wie mit israelischen Soldaten. Das teilte ein Sprecher des bewaffneten Flügels der Gruppierung am Donnerstag mit. Anlass war eine Razzia in Kalkilija, bei der ein Polizist der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und zwei Hamas-Mitglieder getötet worden waren.

„Ab heute werden PA-Sicherheitskräfte im Westjordanland so behandelt wie Besatzungstruppen“, sagte Hamas-Sprecher Abu Ubeida vor Journalisten in Gaza. Alle Sicherheitsleute, die an der Operation in Kalkilija beteiligt waren, gälten beim bewaffneten Hamas-Flügel als gesuchte Personen. Der Palästinenser zählte sechs Vertreter der PA-Truppen auf, die sich im Visier der Gruppierung befänden. „Die ganze Welt“ werde diejenigen nicht schützen können, die sich am Vorfall von Kalkilija am Donnerstagmorgen beteiligt hätten.

Abu Ubeida machte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und den Premier im Westjordanland, Salam Fajjad, für den Tod der Hamas-Kämpfer verantwortlich. Dies berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“.

Unterdessen äußerte sich auch ein Vertreter des Islamischen Dschihad zu dem Blutvergießen. Die Gruppe betrachte „dieses Verbrechen als Beweis dafür, dass die Grundlage, auf der die PA-Sicherheitskräfte gegründet wurden, nationalen palästinensischen Interessen widersprechen“.

Bereits am Sonntag waren bei einer Razzia in Kalkilija drei Polizisten und drei Hamas-Anhänger ums Leben gekommen.

Ja ja, die Einheitsregierung kommt bestimmt bald, Hamas und Fatah liegen sich in Wirklichkeit in den Armen … Da wird die Fatah aber ganz schön abgewatscht:

Der Konflikt zwischen den beiden großen palästinensischen Bewegungen Fatah und Hamas sieht das Fatah-Mitglied Kaddoumi nicht als Problem der Palästinenser. Das zentrale Problem bleibe die israelische Besatzung. Abbas sei als Staatschef und Vorsitzender der PLO ein Ansprechpartner für Verhandlungen. Die palästinensische Einheitsregierung werde in zwei Monaten stehen, ist sich Kaddoumi sicher.