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    Benjamin Disraeli

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    Friedrich Hebbel

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Antisemitismus – wer sagt, was das ist?

Wie weit der Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft angekommen ist, zeigt folgender Ausschnitt aus einem Bericht der „jungle world“ über die Piraten:

Da wird u.a. über Otla Pinnow berichtet: „… Islamwissenschaftlerin und Mutter einer erwachsenen Tochter, die wegen Thilo Sarrazin aus der SPD ausgetreten war, … seit April [2012] bei der Piratenpartei …“

„Sie verglich dabei Gaza nicht nur mit einem Konzentrationslager, sie erklärte auch, wer Jude sei, hätten nicht Juden zu bestimmen, sondern die Gesetze des deutschen Staates. In einem Aufsatz über den Nationalsozialismus hatte Pinnow zudem im vorletzten Absatz geschrieben, auch »das Judentum« lasse sich »ohne weiteres nationalsozialistisch interpretieren«. Immerhin sei »der Zionismus (…) schließlich in der gleichen braunen ›K&K‹-Ursuppe entstanden, wie auch der Nationalsozialismus« und somit sei ein »zionistischer Nationalsozialismus« genauso naheliegend wie, »dass Zionisten die Behauptungen der Nazis, sie strebten nach Weltherrschaft, schlicht und einfach adaptieren und das nun tatsächlich, mit Begründung einer angeblichen rassischen Überlegenheit, auch tun«.“

Also, noch mal zusammengefasst, was diese Dame laut dem Artikel alles von sich gibt:

  • Gaza ist ein Konzentrationslager.
  • Wer Jude ist, bestimmen nicht die Juden, sondern die Gesetze des deutschen Staates.
  • Das Judentum lässt sich nationalsozialistisch interpretieren.
  • Der Zionismus ist in der gleichen braunen Suppe entstanden wie der Nationalsozialismus.
  • Die Zionisten streben die Weltherrschaft an.
  • Sie begründen dies mit einer angeblichen rassischen Überlegenheit.

Dass diese Frau diese Bemerkungen von sich gibt – geschenkt. Solche Meinungen sind heutzutage – gerade auch aus der moslemischen Richtung  – keine Ausnahme. Dass sie es als Mitglied einer Partei tut, die sich eigentlich klar gegen den Antisemitismus ausgesprochen hat, macht das Ganze schon etwas besorgniserregender.

Wirklich problematisch sind aber die Reaktionen des Kölner Kreisverbands (Köln mal wieder):

„Seither sind die Kölner Mitglieder völlig zerstritten. Die einen sehen sich als Opfer linker Umtriebe »der Berliner Antifanten«, andere wollen mit »Otla-Verteidigern« nicht länger in einem Kreisverband sein.“

Daniel Schwerd,  Landtagsabgeordneter der Piraten mit jüdischen Wurzeln, trat als Kölner Vorsitzender zurück. »Ich habe versucht, diese Aufgabe so lange es ging zu erfüllen, aber es geht nicht mehr«.

Christiane Salms vom Kölner Kreisverband der Piratenpartei wirft Schwerd unterdessen via Twitter »Besessenheit« vor, weil dieser das Thema auf Landesebene eingebracht hatte. Viele andere äußern sich ähnlich und sprechen von »Narzissmus«.

Diese Reaktionen lassen sich eigentlich nur dadurch erklären, dass die Aussagen der Otla Pinnow nicht als antisemitisch begriffen werden. Wie sagte Dieter Dehm (Partei Die Linke) so schön:

“Der Antisemitismus wurde das, was er wirklich ist: Eine massenmordende Bestie. Und deswegen dürfen wir nicht zulassen, dass man den Begriff des Antisemitismus für Alles und Jeden inflationiert. Antisemitismus, das ist Massenmord! Und es gibt überhaupt keinen Anlass, wenn mein Kollege und Freund Rolf Becker hier spricht, wenn von irgendeiner Seite dazwischengepöbelt wird Antisemitismus. Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”

Unter dem Massenmord macht es Herr Dehm nicht. Folgerichtig ist alles unter dem Massenmord kein Antisemitismus. Das alles klingt sehr nach Pippi Langstrumpf:

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach‘ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ….

Wir definieren den Antisemitismus so, wie er uns gefällt: Nazi-Antisemitismus ist böse, Karikaturen wie in der Sunday Times und Aussagen des ägyptischen Präsidenten Mursi sind nur Israel-Kritik.

Deutsche (im Ausland auch als „Besserwisser“ bekannt) sind doch sonst so auf die Wissenschaft und genaue Definitionen erpicht. Da kann man sich doch einmal die EU-Definition des Antisemitismus anschauen und sachlich abgleichen, worum es sich handelt, bevor man die Luftblase im Gehirn rauslässt.

Vergleichen wir also die Aussagen der Frau Pinnow mit den Fakten und der EU-Definition:

  • „Gaza ist ein KZ“.

Schauen wir dazu auf die Kindersterblichkeit – ein guter Indikator für die Gesundheit und medizinische Versorgung eines Landes – im Gazastreifen: Dort liegt der Gazastreifen 2009 auf dem 114. Platz (der 1. Platz hat die höchste Kindersterblichkeit) – noch vor Ländern wie Brasilien, Rumänien, Iran, der Türkei und unter dem Welt-Durchschnittswert.

Das Bevölkerungswachstum im Gazastreifen liegt in den letzten Jahren zwischen 3 und 4%  – und zwar nach oben! In einem KZ sollte man erwarten, dass der Trend andersherum verläuft – und zwar wesentlich stärker.

Diese Aussage der Frau Pinnow ist in 1. Linie falsch und eine bewusste Lüge. Und damit auch antisemitisch, weil die Juden mit dieser Falschaussage den Nazis gleichgestellt werden.

  • „Wer Jude ist, bestimmen nicht die Juden, sondern die Gesetze des deutschen Staates“.

Auch das ist eine bewusste Falschaussage. Natürlich hat jedes Volk das Recht, selber zu bestimmen, wer Teil ihres Volkes ist und wer nicht. Sollen die Deutschen den Juden vorschreiben, wer zu ihrem Volk gehört und wer nicht? Umgekehrt würde sich das Frau Pinnow verbitten. Oder den Gedanken noch weiter getrieben: Sollen die Juden den Moslems vorschreiben, wer Moslem ist und wer nicht?

Die EU schreibt dazu:

Antisemitismus ist: Leugnen, dass das jüdische Volk ein Recht auf Selbstbestimmung hat, wie z.B. mit der Behauptung, die Existenz eines Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen.

  • „Das Judentum lässt sich nationalsozialistisch interpretieren.“
  • „Der Zionismus ist in der gleichen braunen Suppe entstanden wie der Nationalsozialismus.“

Diese Sätze lassen einen erstarren – sie tropfen vor Dummheit und Verblendung und sind übelste Verleumdung. Einzige Begründung dieser kruden Sätze:

„Tatsächlich gibt es auch israelische Nationalsozialisten, es gibt sogar – wenn auch einzelne und von der Mehrheit abgelehnte – deutsch-israelische Nationalsozialistenbrüderschaften.“

Solche Aussagen scheinen eher dem Bestreben der deutschen Seele – die Juden sind auch nicht besser als wir Deutsche – zu entspringen als irgendwelchen Tatsachen. Die Israelis vernichten kein Volk (s.o.), sie haben keine Schrift wie „Mein Kampf“ und halten ihre Extremisten im Zaum – so gut oder schlecht wie wir unsere NPD u.a.. Die o.g. Eu-Definition schreibt dazu:

Antisemitismus ist: Ziehen von Vergleichen von der aktuellen israelischen Politik zu der der Nationalsozialisten.

  • Die Zionisten streben die Weltherrschaft an.

… und kontrollieren die Medien … ja nee, is klar. Deshalb wird ja auch so oft so negativ über Israel berichtet. Diese Behauptung ist einfach nur aus der Luft gegriffen. Die EU-Definition sagt dazu;

Antisemitismus ist: Das Aufstellen verlogener, entmenschlichender, dämonisierender oder stereotyper Behauptungen über Juden als solche oder die Macht der Juden als Kollektiv – wie vor allem, aber nicht ausschließlich, die Mythen über eine jüdische Welt-Verschwörung der Juden oder dass sie die Medien, die Wirtschaft, die Regierung oder andere gesellschaftlichen Institutionen kontrollieren.

  • Sie begründen dies mit einer angeblichen rassischen Überlegenheit.

Auch hier sind die Anleihen beim deutschen Nationalsozialismus deutlich zu erkennen. Beweise? Bleibt sie schuldig.

Wenn man also eine allgemeine Definition bemüht – anstatt nach dem Bauchgefühl, der Religion oder der Ideologie zu entscheiden – kann man sehr schnell erkennen, dass diese Aussagen antisemitisch sind. Ohne Zweifel.

Dass die Piraten im Kölner Kreisverband sich so schwer tun, diesen als solchen zu erkennen, ist das eigentliche Drama. Und zeigt, wie weit der Antisemitismus vorgedrungen ist, ohne dass die Beteiligten sich dessen bewusst sind. Aber anstatt auf eine sachliche Diskussion zu bestehen und die Aussagen anhand fester Kriterien zu überprüfen, wird wild um sich geschlagen und der Antisemitismus abgestritten – weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Setzt bei manchen Leuten wirklich der Verstand aus, wenn es zu bestimmten Themen kommt? Man kann es fast vermuten.

Die Unwissenheit der Israelkritiker wird nur noch von ihrer Selbstgewissheit übertroffen.

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Die Opfer der israelischen Armee

Ende des Jahres veröffentlichten die Israel Defense Forces (IDF) die Opferzahlen für das Jahr 2011 aufgrund ihrer Angriffe gegen verschiedene terroristische Gruppen im Gazastreifen. Die Zahlen zeigen, dass im Laufe des Jahres 100 palästinensische Araber bei IDF-Angriffen getötet wurden. Darunter waren neun Zivilisten. Die IDF-Operationen zielen darauf ab, Raketenbeschuss und andere Formen der auf israelische Zivilisten gerichteten Angriffe zu verhindern. Allein im vergangenen Monat Dezember wurden 23 Raketen und 11 Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelische Ziele abgefeuert. Seitdem der Gaza-Krieg im Januar 2009 endete, haben Terroristen 1.571 Raketen auf Israel abgeschossen.Die gezielte Tötung von Terroristen oder tickenden Bomben, wie sie von den israelischen Streitkräften genannt werden, erhalten oft ein riesiges Medienecho. Sehr oft gibt es keinerlei Erwähnung der Tatsache, dass es sich um Terroristen handelt, die sich im Begriff der Planung oder Ausführung befinden, um Israel anzugreifen und es wird der Eindruck erweckt, dass es unschuldige Zivilisten sind, die von einem bösen und repressiven Regime ermordet werden.

Gaza hat 360 Quadratkilometer (ca. 40 Kilometer lang und zwischen 6 und12 km breit) und eine Bevölkerung von rund 1,5 Millionen Menschen. Die verschiedenen Terrororganisationen verstecken sich hinter den Zivilisten – nicht zufällig, sondern als bewusster Teil ihrer Strategie. Auf diese Weise „gewinnen“ sie an beiden Enden: Sie terrorisieren Israel und die israelische Vergeltung wird als ein Angriff auf Gazas Zivilisten gemeldet.

Die jüngsten Zahlen zeigen die wahre und eine ganz andere Geschichte. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden in den verschiedenen Konflikten der ganzen Welt für jeden Kämpfer, der getötet wird, drei Zivilisten getötet. Wenn dieses Verhältnis in Gaza im letzten Jahr gegolten hätte, gäbe es nicht 9, sondern 300 tote Zivilisten. Die immensen Anstrengungen der IDF, den Verlust von unschuldigem Leben zu minimieren, haben Erfolg. Der Tod eines jeden unschuldigen Menschen ist eine Tragödie und es ist schwer, Statistiken zu schreiben, wenn es um Menschenleben geht. Aber diese Zahlen erzählen eine Geschichte – und diese ist weit entfernt von der immer wieder aufgetischten Geschichte der Medien.

Eine letzte Beobachtung, um eine bekannte Kritik vorwegzunehmen: Als moderne Menschen mit einer skeptischen Haltung (wir neigen dazu, sie gegen, aber selten zu Gunsten Israels zu verwenden), stellen wir die Zahlen sofort in Frage. Sie kommen immerhin von jemandem, der an dem Konflikt beteiligt ist – sind sie zuverlässig? Nun, wir müssen uns nicht auf die IDF allein verlassen. Die Hamas bestätigt sie ebenfalls – und dieses eine Mal können wir uns darauf verlassen, was die Hamas sagt.

Um es klar zu sagen: Die Hamas hat nicht ausdrücklich die genannten Zahlen bestätigt, aber sie haben zu einem großen Teil die israelischen Zahlen aus dem Gaza-Krieg im Jahr 2009 bestätigt. Nachdem sie zuerst Israel dafür dämonisierten, wahllos Zivilisten zu ermorden, gab Hamas am Ende zu, dass 700 der Getöteten ihre eigenen Kämpfer waren. Israels Zahl war 709.
In Jenin im Jahr 2002 behauptete die PA, dass 500 Personen getötet wurden – überwiegend Zivilisten. Es stellte sich heraus, dass es 52 waren, davon 38 bewaffnete Kämpfer.
Die IDF ist eingebunden in die Gesetze, Regeln und Moral einer demokratischen Nation und sie stehen unter der konstanten und kritischen Aufmerksamkeit der Medien dieser Welt – es ist sehr schwer für sie, Zahlen (wenn sie es denn wollten) zu fälschen. Und bisher wurde nicht bewiesen, dass ihre Zahlen unzuverlässig sind – anders als bei der Hamas oder der PA.

Hamas bestätigt: Kein Unterschied zwischen zivilen Polizisten und Kassam-Brigaden

Erinnern Sie sich an das Gezänk über die Zahl der Getöteten im Gaza-Krieg, als die Hamas und Israel darüber stritten, wie Zivilisten definiert werden?

Nun bestätigte die Hamas, dass es in Wirklichkeit keinen Unterschied zwischen zivilen Polizisten und „Widerstands“-Gruppen gibt, die Israel angreifen. Dazu Time:

Mit Verweis auf uniformierte Polizei als auch auf zivil gekleidete Sicherheitskräfte sagte ein Zivilist:

„Sie gehören alle den Kassam-Brigaden an“. Die Regierung unternimmt wenig, um dies zu leugnen. „Viele der Kassam-Leute operieren sowohl innerhalb der Kassam-Brigaden als auch innerhalb der Sicherheitskräfte“, so Ehab Al-Ghossain, Sprecher des Innenministeriums, gegenüber TIME. „Nach unseren Gesetzen hindern wir keinen Widerstandskämpfer daran, sich der Polizei oder dem Sicherheitsdienst anzuschließen, vorausgesetzt, er hält sich an die Regeln und Vorschriften der Abteilung, der er angehört…[…]. Wir garantieren, dass Aktivitäten abseits ihrer offiziellen Tätigkeiten davon getrennt bleiben.“

Die Grenzen werden sogar noch mehr verwischt, da nun die Hamas die Grundlagen für das legt, was viele Gazaner als zwingende Einberufung sehen.

via Medien BackSpin

Typisch. Aber die Hamas könnte auch Atombomben auf Berlin werfen, es würde immer noch Gutmenschen geben, die von einer „demokratisch gewählten Regierung“ sprechen würden …

Der Mythos von der Belagerung Gazas

Trotz der Behauptungen, Gaza befinde sich im Belagerungszustand, erhält der Landstrich mehr Hilfslieferungen als das Erdbeben-geschädigte Haiti.
Von Jacob Shrybman

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verband seinen kürzlichen Besuch des Gazastreifens mit der Aufforderung, die so genannte Blockade des von Terroristen kontrollierten Gebietes zu beenden. Allerdings muss man sich fragen, welche Blockade oder Belagerung er meint, wo doch 738.576 Tonnen humanitäre Hilfe im Jahr 2009 in den Gazastreifen überführt wurden.

Überdies stellte die UN dem Gazastreifen 200 Millionen US-Dollar Hilfszahlungen zur Verfügung nach einer Militäroperation, die 1.300 Opfer forderte bei einer Bevölkerung von 1,5 Millionen – während sie den Opfern der Naturkatastrophe in Haiti, trotz Plänen die Hilfe zu erhöhen, bis Ende Januar nur 10 Millionen US-Dollar hat zukommen lassen; einem Erdbeben, das über 230.000 Todesopfer forderte und unter dessen Folgen über 3 Millionen Menschen leiden.

Die US-Regierung versprach dem Gazastreifen in Folge der Militäroperation „Gegossenes Blei“ 900 Millionen US-Dollar Hilfszahlungen, während das Erbeben-geschüttelte Haiti insgesamt bislang nur über 700 Millionen US-Dollar Hilfe erhalten hat, wie USAID und DOD errechnet haben.

Die internationale Gemeinschaft ist einer glatten Lüge über eine israelische Belagerung des Gazastreifens auf den Leim gegangen, während sie die Fakten ignoriert. Internationale humanitäre Hilfe gelangt seit Jahren unaufhörlich in den Gazastreifen und endete in keiner Weise nach der Operation „Gegossenes Blei“, denn 30.576 Hilfstrucks fuhren im Jahr 2009 in das Gebiet.

Das größte Gefängnis der Welt?
Der Gazastreifen wird auch als „das größte Gefängnis der Welt“ bezeichnet, was impliziert, die Bewohner könnten das Gebiet nicht verlassen. Allerdings kamen im Jahr 2009 10.544 Patienten und ihre Angehörigen zur medizinischen Behandlung nach Israel und allein in der vergangenen Woche waren es fast 500.

Über ein Jahr ist seit der israelischen Militäroperation vergangen, aber die internationale Gemeinschaft glaubt noch immer an die Lüge von der „Belagerung Gazas“. Währenddessen wurde Israel im selben Jahr von über 320 Raketen und Mörsergranaten getroffen, wie das Sderot Media Center berichtet. Ban Ki-moon hätte den Kibbutz Nirim besuchen sollen, um zu sehen, wo in der letzten Woche ein Haus von einer Rakete zerstört wurde, anstatt dabei zu helfen, einen Mythos am Leben zu halten.

Jacob Shrybman ist stellv. Direktor des Sderot Media Center www.sderotmedia.org.il
(ynetnews.com, 19.03.10)

Am Schönsten ist der Satz: „Die internationale Gemeinschaft ist einer glatten Lüge über eine israelische Belagerung des Gazastreifens auf den Leim gegangen…“.
Die Leute, die vom Gazastreifen als KZ, als größtes Gefängnis der Welt sprechen, die von einer Belagerung, Blockade oder Hungerkatastrophe sprechen, sitzen keiner Lüge auf. Sie wissen es besser. Sie selber lügen.