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    Benjamin Disraeli

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    Friedrich Hebbel

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Das Niveau der TAZ

… Der in Qatar lebende und geachtete Schaikh Qaradawi …

via taz.de

Wenn man diesen Mann als Zeitung so beschreibt, dann muss man sich schon fragen lassen, welche Ideologie man vertritt (aus http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi) :
Qaradawi billigt Selbstmordattentate im Kampf der Palästinenser gegen Israel als erlaubten Märtyrertod und sieht in ihnen in einem solchen Fall nicht den im Islam streng verbotenen Suizid. Er hat in zahlreichen Interviews und Fernsehsendungen seine Ansicht verbreitet, dass Selbstmordattentate in Israel islamisch gerechtfertigt seien.[14][15]

Qaradawi erklärt dabei sowohl Frauen und Kinder für nicht schützenswert, da die ganze israelische Gesellschaft militarisiert sei[16], genau so wenig wie deren Eigentum: Es ist durch islamisches Recht festgelegt, dass Blut und Gut der Menschen des Dar al-Harb nicht geschützt sind. Denn sie kämpfen gegen die Muslime und sind ihnen feindlich gesinnt, sie haben den Schutz ihres Blutes und Gutes verwirkt.

Er hält Homosexualität für eine „geschlechtliche Abartigkeit“. Die Strafe ist dieselbe wie für Prostitution: 100 Peitschenhiebe.[18]

Er befürwortet die Todesstrafe für „Abkehr vom Islam“, nachdem man ihn freiwillig angenommen hat und später auf solche Art offene Auflehnung kundtut, die die Zusammengehörigkeit der muslimischen Gemeinschaft bedroht“.

Er hält die Todesstrafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr für angemessen, „wenn mindestens vier rechtschaffene Leute Zeugen des tatsächlichen Geschlechtsverkehrs gewesen sind und vor Gericht bezeugen, dass sie es gesehen haben“

Er hat die Beschneidung weiblicher Genitalien (FGM) islamisch gerechtfertigt

Er leugnet nicht den Holocaust, sondern nennt Adolf Hitler „eine gerechte Strafe Allahs für die Juden“ und stimmt die Muslime auf einen neuerlichen Holocaust in der Zukunft ein: „So Gott will, wird das nächste Mal diese [sc. Strafe Gottes] durch die Hand der Gläubigen erfolgen.“

Zudem bezeichnet er die Juden als Feinde Gottes.[32] Zur Frage nach der Einbeziehung von Juden in die Konferenz für islamisch-christlichen Dialog in Doha im Mai 2004 sagte Al-Qaradawi: „Es gibt keinen Dialog zwischen uns, mit Ausnahme von Schwert und Gewehr.“


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Es geht doch …

Cohen-Idov wies darauf hin, dass es trotz der starken Präsenz von Studenten aus muslimischen Ländern keinerlei Spannungen zwischen den Delegationen gegeben habe. Katar, Irak und Malaysia hätten den Israelis sogar zum Sieg gratuliert.

Ein Debattierweltmeisterschaft (wat et alles jibt) – die Israelis aus Tel Aviv gewinnen. Und die Moslems gratulieren. So soll es sein.

Mein „Freund“ al-Quardawi und Weihnachten (UPD)

Fatwa gegen das Weihnachtsfest: Ein erzkonservativer populärer Prediger hetzt gegen Christen und will ihnen das Feiern untersagen. Die islamischen Regierungen sind entsetzt bis pikiert, protestieren aber nicht – denn niemand wagt die direkte Konfrontation mit dem Idol der Massen.

Scheich Jussuf al-Kardawi ist 83, wortgewaltig, und er hat Einfluss. In Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, führt der sunnitische Religionsgelehrte ein islamisches Forschungszentrum. Der Ägypter gilt als angesehenste „graue Eminenz“ in der islamischen Welt, dessen Einschätzungen mehr Gewicht haben als die Meinungen der meisten Vertreter des offiziellen Islam – jetzt aber hat er sich einen Fauxpas geleistet, der ihm Probleme bereiten könnte.

„Araber und Muslime dürfen keine Weihnachtsfeste mehr erlauben“, wetterte er in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten. Man müsse es den Christen in den islamischen Ländern verbieten. Denn solche Feste seien „haram“, verstießen also gegen den islamischen Glauben.

Und weiter: Kein Geschäft dürfe Weihnachtsbäume verkaufen – eine Praxis, die mit der Ausnahme von Saudi-Arabien in allen Teilen der islamischen Welt üblich ist. Er könne sich angesichts der Weihnachtstreibens in Doha fast fragen, in welcher Art von Gesellschaft man lebe, einer islamischen oder einer christlichen. „All diese Feiern der sogenannten Geburt von Jesus, des sogenannten Christmas!“ Man feiere ja nicht mal die Geburt des Propheten Mohammed – „aber Christmas?“ Und das, obwohl die Muslime anderswo den Bau von Minaretten verboten bekämen (siehe YouTube-Video).

Der Scheich setzte seiner Tirade sogar noch einen drauf und spottete über die Christen, die sich auf kein bindendes Geburtsdatum Christi hätten einigen können. „Die westlichen Kirchenfeiern am 25. Dezember, die anderen am 7. Januar. Sie sind sich nicht einmal sicher, ob Jesus im Winter oder im Sommer geboren wurde“, frotzelte der lange über alle Kritik erhabene Imam.

Und auch jenseits von Weihnachten sähe der einflussreiche Prediger die Rechte der Christen gern beschnitten:

„Kirchen dürfen keine Kreuze mehr tragen. Kirchenglocken dürfen auch nicht mehr läuten“, forderte er weiter.

Die Weihnachtsattacke des greisen Einpeitschers verheißt nichts Gutes. Kardawi verbreitet sein Gedankengut dank üppiger Geldspenden in allen islamischen Ländern – mit Ausnahme der schiitischen Islamischen Republik Iran. Denn er lehnt die schiitische Glaubensrichtung ab, was im Westen lange als Beweis einer gemäßigten Weltsicht missinterpretiert wurde. Dabei hatte der selbsternannte „Da’i li-Din-Allah“ („der zum Übertritt zum Islam Aufrufende“) dieses Renommee schon vor über einem Jahrzehnt eingebüßt. Damals empfahl er Hindus und Buddhisten, aber auch Christen und Juden, die laut Koran besonderen Schutz genießen, ein Konvertieren zum Islam, wenn sie in den Himmel kommen wollen.

Seinem Ansehen bei den Massen tat der gezielte Affront gegen Andersdenkende keinen Abbruch. Die oft scharfmacherischen religiösen Sermone festigten seinen Ruf weiter. Mit einer Anzahl radikalislamischer Anhänger hat er sich im bevölkerungsarmen, aber finanzstarken Golfstaat Katar niedergelassen, um nach eigenem Bekunden den „wahren Islam“ zu predigen.

„Am liebsten würden die Regimes das Problem aussitzen“
Kardawis Meinung gilt etwas in der islamischen Welt – bis heute, wenngleich seine Nähe zu radikalen Imamen und seine prinzipielle Ablehnung eines friedlichen Ausgleichs mit Israel seine Gastgeber in Katar und in anderen arabischen Hauptstädten zunehmend misstrauisch machen. Noch lassen sie ihn gewähren. „Niemand will das Massenidol antasten“, sagte ein Regierungssprecher in Kairo, der anonym bleiben wollte. „Am liebsten würden die Regimes das Problem aussitzen.“ Der in der arabischen Welt populäre Fernsehsender al-Dschasira jedoch ging merklich auf Distanz zu Kardawi, je ausfälliger seine politischen Kommentare gerieten.

Um einen offenen Konflikt mit seinen Gastgebern in Katar und in Nachbarländern zu vermeiden, verzichtete der inzwischen zum Präsidenten der „Weltvereinigung der islamischen Religionsgelehrten“ aufgestiegene Geistliche eine Zeitlang auf allzu provokative Anwürfe gegen seine politischen Gegner und Kritiker. Er verurteilte wie verlangt die Anschläge der al-Qaida – vertrat und vertritt aber weiterhin erzkonservative Ansichten. Zum Beispiel das Gedankengut der weltweit aktiven Muslimbruderschaft, welche die Errichtung eines islamischen Gottesstaates anstrebt, dem alle Länder der islamischen Welt beitreten sollen.

Kardawi stichelte schon öfter gezielt. In Europa würden Muslime verfolgt, ihrer Rechte beraubt, behauptete er und dergleichen mehr.

Viele Regierungen sehen Attacken auf Christen problematisch
Die jetzige Attacke auf die Christen in der islamischen Welt aber ist töricht. Dafür gibt es einfach zu viele von ihnen – sie sind Teil des sozialen Gefüges in den Staaten. Allein in den arabischsprachigen Ländern leben schätzungsweise 20 Millionen Christen. Im Libanon ist der Staatspräsident laut Verfassung immer ein Christ. In vielen arabischen Regierungen gibt es christliche Kabinettsminister.

In Ägypten hat Staatspräsident Husni Mubarak das koptische Weihnachtsfest zu einem staatlichen Feiertag erklärt. Ähnlich verhält es sich im Sudan, in Syrien, Palästina und im Irak. Der Südsudan ist gar überwiegend christlich geprägt.

Die Entgleisung Kardawis bringt daher nicht zuletzt die Zentralregierung im sudanesischen Khartum in Bedrängnis. Denn christenfeindliche Hetze aus dem Munde eines Geistlichen vom Kaliber eines Jussuf al-Kardawi könnte das Votum der Südsudanesen über ein Ausscheiden aus dem Zentralstaat stark beeinflussen, da für 2011 angesetzt ist.

„Die Zeiten der Inquisition sind vorbei“
Auch die ägyptische Muslimbruderschaft muss sich jetzt von einem Mann distanzieren, dem sie einmal den Posten des obersten Führers („Murschid Amm“) angetragen hatte. Ungut für den gerade angelaufenen internen Wahlprozess in der stärksten Oppositionsfraktion am Nil.

Hinter den Kulissen wird bereits gemunkelt, dass der Emir von Katar den jetzt unbequem gewordenen Gast aufgefordert habe, seine folgenschweren Aussagen zu dementieren. Die regierungskritische ägyptische Wochenzeitung „Saut ul-Umma“ („Stimme der Nation“) widmete dem brisanten Thema fast eine ganze Seite. Sie konfrontiert die Leser darauf mit dem vielsagenden Zitat des oberägyptischen Priesters Abdul Massih Lam’i: „Die Zeiten der Inquisition sind vorbei.“

«In welcher Gesellschaft leben wir – muslimisch oder christlich?»

Schliesslich richtete der Prediger einen Appell an Geschäftsinhaber mit weihnachtlich geschmückten Läden:

«Warum gebt ihr vor, eine Religion zu feiern, die nicht eure ist», rief er, «wenn sie uns daran hindern, unsere eigenen Riten durchzuführen?» [Sic! Ist das so?]

Al-Qaradawi ist in der islamischen Welt ein angesehener Theologe und wird von vielen Gläubigen seit langem verehrt. Er gilt als Autorität im sunnitischen Islam und als moralische Instanz – nicht zuletzt wegen zahlreicher Auftritte im arabischen TV-Sender al-Jazeera. Er ist ein Hardliner: Selbstmordattentate der Palästinenser im Kampf gegen Israel billigte er, Homosexualität hält er für «abartig», und er befürwortet die Todesstrafe für «Abkehr vom Islam».

Da sieht man es mal wieder: Hier greinen die Moslems, dass sie nicht so dürfen, wie so wollen und dort greinen sie, weil die Christen immer noch viel zu viel dürfen. Vergleicht man allerdings das eine mit dem anderen, dann kann einem schlecht werden. Das nennt man wie noch gleich? Ach ja – Doppelmoral.

UPDATE:

Die Übersetzung des arabischen Originals war nicht korrekt. Daher hier der Link auf eine Richtungstellung.

Qatar finanziert neue Stadt in Palästina

Mit Kapital aus Qatar soll in Palästina eine ganz neue Stadt für 25.000 arabische Einwohner errichtet werden. Der „Masterplan“ wurde jetzt von den zuständigen Behörden genehmigt.

„Rawabi“ (auf deutsch: die Hügel) heißt die Stadt, und sie soll neun Kilometer nördlich von Ramallah gebaut werden. Vorgesehen sind 25.000 Wohnungen. Bauherr ist die Bayti Real Estate Development Company, die der Staatsholding Qatari Diar Real Estate Investment Company und der Firma Massar International des Unternehmers Bashar Masri aus Nablus gehört.

In früheren Pressemitteilungen des Unternehmens ist von geschätzten Kosten über 200 Millionen US-Dollar die Rede. Der in Paris erscheinende Figaro zitiert Masri mit der Feststellung: „Wir haben einen akuten Mangel an Wohnungen in Palästina. Anstatt bestehende Städte auszuweiten, bauen wir eine ganz neue“. Der Unternehmer aus Nablus hat bisher vor allem Projekte in Marokko errichtet.

Mal abgesehen davon, dass ein „Palästina“ nicht gibt, sind das ja erst mal erfreuliche Nachrichten. Ein arabischer Nachbarstaat greift den palästinensischen Brüdern unter die Arme. Und das nicht mit Bargeldmitteln – wie es sonst gerne gemacht wurde, um  „Waffen statt Brot“ zu ermöglichen -, sondern mit einem konkreten Projekt.

Jetzt fragt sich nur, wer in die 25.000 Wohnungen einziehen darf. Man könnte ja auf die verwegene Idee kommen, dort Flüchtlinge aus den so verkommenen „Flüchtlingslagern“ anzusiedeln … aber nein, dann wären sie ja ganz normal in die Gesellschaft integriert und könnten nicht mehr ihr „Recht“ auf Rückkehr geltend machen. Das geht also nicht.

Aber vielleicht sind die Wohnungen ja auch schon vergeben.

Wiederannäherung Katars an Israel

Katar signalisiert seinen Willen, die Beziehungen mit Israel wieder aufzunehmen. So zumindest interpretierten Diplomaten in New York eine freundschaftliche Geste des Botschafters von Katar bei den Vereinten Nationen, Nassir Abdul al-Nazer: Er hatte vergangene Woche in seiner Dienstwohnung in Manhattan eigens zu Ehren seiner israelischer Amtskollegin, Prof. Gabriela Shalev, einen Empfang veranstaltet.

An der Feier nahmen mehr als zehn Botschafter teil, unter ihnen die Deutschlands, Mexikos und Italiens. Zentrales Gesprächsthema war das iranische Atomprogramm, das von den Anwesenden höchst kritisch beurteilt wurde.

Katar hat seine Beziehungen mit Israel im Februar aufgrund der Operation Gegossenes Blei abgebrochen.

Eine Muslimin spricht

Im arabischen Fernsehsender Al Jazeeraj sagte die arabische Psychologin Wafa Sultan am 21. Februar 2006 vor der Fernsehkamera aus, was kein Europäer je öffentlich aussprechen würde, ohne strafrechtlich belangt zu werden:

»Das, was wir überall in der Welt erleben, das ist kein Kampf der Religionen oder Kulturen. Es ist ein Zusammenprall zwischen zwei Antipoden, zwischen zwei Epochen. Es ist der Zusammenprall zwischen einer Mentalität aus dem Mittelalter und einer Mentalität aus dem 21. Jahrhundert. Es ist ein Zusammenprall zwischen Zivilisation und Rückständigkeit, zwischen Zivilisierten und Primitiven, zwischen Barbarei und Rationalität. Es ist das Aufeinandertreffen von Freiheit und Unterdrückung, zwischen Demokratie und Diktatur. Es ist ein Zusammenprall zwischen Menschenrechten und der Verletzung der Menschenrechte. Es ist ein Zusammenprall jener, die Frauen wie Tiere behandeln, und jenen, die sie als Menschen gleichberechtigt behandeln. Was wir heute erleben, das ist nicht der Kampf der Kulturen. Zivilisationen kämpfen nicht – sie stehen im Wettbewerb miteinander. «

Zwischendurch fragt ein aufgeregter Moderator: »Was wir heute erleben, das ist also ein Zusammenprall des Westens mit der Rückwärtsgewandtheit und Ignoranz der Muslime?«
»Ja, genau das ist es, was ich meine«, sagte die Psychologin Wafa Sultan.
»Ja, aber wer hat denn den Begriff vom Kampf der Kulturen erfunden? Das
war doch nicht Bin Laden, das war doch Herr Huntington«, meinte daraufhin der Kommentator.

»Nun, aber die Muslime haben es aufgegriffen«, antwortete Frau Wafa Sultan. »Die Muslime haben in der Realität mit dem Kampf der Kulturen begonnen. Es war doch der Sendbote Allahs (gemeint ist Mohammed), der einst sagte: Mir wurde befohlen, gegen die Menschen zu kämpfen, bis sie alle an Allah und an seinen Sendboten glauben. Es waren Muslime, die die Menschen in Muslime und Nicht-Muslime aufgeteilt haben. Und es waren Muslime, die befohlen haben, so lange gegen alle anderen zu kämpfen, bis alle glauben, was sie selbst glauben. Sie haben diesen Kampf der Kulturen, diesen Krieg, begonnen. Um diesen Krieg zu beenden, müssten sie ihre islamischen Bücher umschreiben, sie sind doch voll von Aufrufen zum Kampf gegen die Ungläubigen.«

Die Psychologin Wafa Sultan wies zudem darauf hin, dass Juden und Christen im Koran als »Affen und Schweine« dargestellt würden, und regte sich darüber auf, dass der Islam Juden und Christen ja immerhin als Anhänger einer Buchreligion »würdige«. In Rage geraten, fragte sie den muslimischen Moderator: »Wer hat Ihnen eigentlich gesagt, dass Juden und Christen auch ein Buch haben? Es sind nämlich nicht die Leute des Buches, sondern vieler Bücher. All die nützlichen wissenschaftlichen Werke, die es heute gibt, sind nämlich die Früchte ihres freien und kreativen Denkens.« Frau Wafa Sultan hob hervor, Muslime hätten nicht das Recht einzufordern, dass ihr Glaube nicht beleidigt werde. Sie sagte: »Ich bin kein Muslim, kein Christ und kein Jude. Ich bin ein säkular denkender Mensch. Ich glaube nicht an das Übernatürliche, aber ich gestehe anderen Menschen zu, daran zu glauben.«

Da wurde es einem Imam im Fernsehstudio von Al Jazeera dann doch zu viel: »Sind Sie eine Häretikerin?« brüllte er im Studio. Die Psychologin antwortete: »Sie können sagen, was Sie wollen.« Der Iman brüllte weiter: »Dafür gibt es keine Entschuldigung. Das ist Blasphemie gegen den Islam, gegen den Propheten und gegen den Koran.« Der Iman blieb wütend, die Frau aber ruhig. Sie sagte in die Kamera: »Liebe Brüder, von mir aus könnt ihr alle an Steine glauben (sie meint den von Muslimen angebeteten schwarzen Meteoriten in der Kaaba), solange ihr sie nicht auf mich werft. Der Glaube anderer Menschen geht euch aber nichts an.« Sie sprach dann über den jüdischen Glauben, der 15 Millionen Menschen in aller Welt vereint, einen Glauben, der das jüdische Volk nach dem Holocaust überleben ließ.

Und sie sagte ruhig: »Nicht ein einziger Jude hat sich in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt. Nicht ein einziger Jude hat eine Kirche in Brand gesteckt. Nicht ein Jude hat gegen die Ermordung von Juden Großdemonstrationen auf die Straße gerufen. Es sind die Muslime, die die Buddha-Statuen in Afghanistan in die Luft gesprengt haben. Danach haben Buddhisten keine Moscheen in Brand gesetzt. Es sind nur die Muslime, die ihren Glauben verteidigen, indem sie Kirchen niederbrennen, Menschen ermorden und vor diplomatischen Botschaften demonstrieren. Die Muslime müssen sich selbst fragen, was sie zur Entwicklung der Menschheit beitragen wollen, bevor sie die Menschheit darum bitten, sie zu respektieren.«

Bingo.

P.S. Der in Qatar lebende und weltweit unter Muslimen höchste Autorität genießende islamische Rechtsgelehrte und Publizist Yusuf al-Qaradawi sprach gegen Sultan wegen ihres Auftritts im Sender al-Dschazira [2006] mittlerweile eine Todesfatwa aus. Anfang April 2008 wurde bekannt, dass Wafa Sultan sich nunmehr aus Angst, getötet zu werden, vor der Öffentlichkeit versteckt hält. (via wikipedia.de)

Antisemitismus in der arabischen Welt

Cartoons aus der arabischen Welt

Eine Auswahl von Karikaturen aus den Medien von sieben arabischen Staaten (Jordanien, Katar, Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Syrien und Ägypten) und der Palästinensischen Autonomiebehörde ist unten zu sehen. Eine Reihe dieser Länder sind als mäßig oder Verbündete  im Westen bekannt. Die meisten Printmedien in der arabischen Welt sind unter der vollständigen oder teilweisen Kontrolle des herrschenden Regimes.

Ein Bild kann manchmal tödlicher sein als tausend Worte. — Tom Gross

Der Cartoon oben zeigt deutlich die Eisenbahn in das Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau – aber mit israelischen Flaggen anstelle der Naziflaggen  – und ist von der jordanischen Zeitung Ad-Dustur (19. Oktober 2003).

Die Worte in arabischer Sprache bedeuten: „Der Gaza-Streifen und das israelische Vernichtungslager“. Dies unterstreicht die weit verbreitete Verleumdung, dass die israelische Politik gegenüber den Palästinensern vergleichbar mit Nazi-Aktionen gegenüber Juden sind. Jordanien ist ein angeblich moderates Land im Frieden mit Israel.

In diesem Cartoon von der Al-Watan-Zeitung in Katar (23. Juni 2002) ist Ariel Sharon gerade ein Zuschauer, als ein israelisches Flugzeug in das New Yorker World Trade Center stürzt.

Das arabische Wort neben den Twin Towers ist „Frieden“. Diese Karikatur steht für den weit verbreiteten Mythos in der arabischen Welt, dass Israel und die Juden für die Attacken am 11.September verantwortlich waren, die in Wirklichkeit natürlich durch al-Kaida ausgeführt wurden.

Der Cartoon oben ist von Arab News (10. April 2002) und zeigt Ariel Sharon, wie er eine Axt in Hakenkreuz-Form schwingt, um palästinensische Kinder zu zerhacken. Arab News ist eine täglich erscheinende Zeitung in Saudi-Arabien in englischer Sprache, angeblich eine in der arabischen Welt eher moderate Zeitung.

Im September 2005, in einer Zeit, in der Staaten mit nicht-muslimischen Mehrheiten wie Pakistan und Afghanistan Friedensangebote an Israel machten, führten auch vermeintlich gemäßigte arabische Staaten wie Katar ihre antisemitische Agitationen fort.

In diesem Cartoon formen israelische Jets ein Hakenkreuz über dem Gaza-Streifen.

Veröffentlicht am 27. September 2005 in Al-Watan (Katar).

Diese Karikatur von der Internet-Seite von Omayya Joha zeigt einen israelischen Soldaten, der – nachdem er die Füße eines palästinensischen Mann abgehackt hat – eine blutige Hand in die Kamera hält und befiehlt: „Keine Fotos!“.

Omayya Joha ist eine der als Karikaturist beschäftigten Mitarbeiter von Al-Hayat Al-Jadeeda, die offizielle Tageszeitung der Palästinensische Autonomiebehörde. Ihre Karikaturen erscheinen regelmäßig in den offiziellen palästinensischen Medien.

Hier wird Ariel Sharon gezeigt, wie er in einer großen Tasse voll Blut sitzt.

Dieser Cartoon, auch von Omayya Joha, erschien in Al-Hayat Al-Jadeeda, der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde am 22. April 2003.

In diesem Cartoon von Al-Watan (Oman) (10. August 2002) werden jüdische Handlungen gleichgesetzt mit denen der Nazis.

Diese nazi-typische, antisemitische Karikatur zeigt einen Juden, der eine Haken-Nase, einen buckligen Rücken und keine Schuhe hat und schwitzt.

In dem Cartoon aus Akhbar Al-Khalij (Bahrain) (10. Juni 2002) sieht man die antisemitische Karikatur eines Juden auf der rechten Seite sagt: „Sprich:“ Ich hasse die Araber! „Und US-Präsident George W. Bush, wie ein Papagei, wiederholt: „Ich hasse die Araber, ich hasse die Araber.“

Auf einer anderen Karikatur zeigt Zeichnerin Omayya Joha auf der Internet-Seite der offiziellen palästinensischen Autonomiebehörde die angebliche jüdische Kontrolle (in Form von Schlangen) der Vereinigten Staaten.

Die Schlange wurde häufig zur Darstellung in historisch-antisemitischen Bildern europäischer Juden benutzt.

Dieser Cartoon vom 13. Mai 2005 (ein Monat, in dem von vielen westlichen Zeitungen behauptet wurde, dass die Medien der Palästinensischen Autonomiebehörden einen moderateren Ton hatten), zeigt einen Juden, der in die nördliche Region mit einer Karte von der islamischen Welt einen Pfahl mit der Flagge von Israel hineinsteckt, Blut spritzt heraus. Am unteren Ende scheint ein arabischer Mann auf dem Kopf zu hängen, mit einer weißen Fahne der Kapitulation.

Diese Karikatur erschien in Al-Hayat Al-Jadeeda, die offizielle Tageszeitung der palästinensischen Autonomiebehörde.

Dieser Cartoon der syrischen Zeitung Al-Ahram (29. Mai 2002) zeigt eine antisemitische Karikatur eines Juden mit einem langen Bart und einer Hakennase, wie er die „Weltmedien“ mit „zionistischer Medien“-Propaganda betankt, während im Hintergrund Bomben auf den muslimischen al-Aqsa-Schrein auf dem Jerusalemer Tempelberg fallen.

Dieser Cartoon stereotyper Juden wiederholt den antisemitischen Mythos, dass die Juden die Weltmedien kontrollieren und fügt die Lüge hinzu, dass die israelische Regierung den al-Aqsa-Komplex auf dem Tempelberg beschädigt hat.

Der Cartoon – für ein ausländisches Publikum mit Text in englischer Sprache gemacht – wurde auf der offiziellen Website des staatlichen Informations-Center der Palästinensischen Autonomiebehörde am 6. April 2003 eingestellt.

Das staatliche Informations-Center der Palästinensischen Autonomiebehörde stellt regelmäßig Beiträge mit hässlichen anti-israelischen und anti-amerikanischen Cartoons ein, einschließlich dieser Wiederholung der antisemitischen Blut-Verleumdung, dass Juden nicht-jüdische Kinder töten.

Der Cartoon von der ägyptischen Wochenzeitung Al-Ahram al-Arabi (8. Juni 2002) zeigt nicht nur die Mitglieder der Likud-Partei, wie sie Arabern ermorden, sondern auch den langjährigen Vorsitzenden der israelischen Labor-Partei, „Taube“ Shimon Peres, wie er an der Seite steht und mit blutigen Händen applaudiert.

Ägypten ist der zweit-höchste Empfänger von US-Hilfsgeldern in der Welt. Der US-Senat hat 2006 ein $ 1,84 Milliarden-Hilfspaket für Ägypten freigegeben.

Diese Karikatur ist von Al-Watan (Katar), 13. Mai 2003.

Die USA und Israel werden gezeigt, wie sie einen Apfel von zwei Seiten essen, die „die arabischen Staaten“. Dieser Cartoon ist zudem bemerkenswert, da er in Katar, der Heimat des einflussreichen Al Jazeera TV-Senders veröffentlicht wurde.

Katar wird von vielen in der US-Regierung als US-Verbündeter und als ein relativ moderater Staat betrachtet.

Der Cartoon ist von Arab News und zeigt Ratten, die Davidssterne und eine Kippa tragen. Sie wuseln rückwärts und vorwärts durch Löcher in der Wand eines Gebäudes namens „Palästina-Haus.“ Arab News, eine englischsprachige Tageszeitung, die viel von Ausländern in Saudi-Arabien gelesen wird, ist weithin als eine moderate Zeitung bekannt. Es wird von einer saudisch-staatlichen Koorporation veröffentlicht.

Die Bilder in der Karikatur könnten durchaus von einer bekannte Szene aus dem Nazi-Film „Jud‘ Süss“ inspiriert sein, der sie sehr ähnlich sind – eine Szene, in der die Juden als Ungeziefer dargestellt sind, um vernichtet zu werden.

via Tom Gross

siehe auch