• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Für viele Christen war es kein friedliches Fest

Christen trauern um die Toten der Attentate. Foto: Reuters

Christen trauern um die Toten der Attentate. Foto: Reuters

Potiskum/Jakarta/Bonn (idea) – Kein friedliches Weihnachten erlebten Christen in mehreren Ländern. An Heiligabend griffen Unbekannte zwei Kirchen im Norden Nigerias an und töteten zwölf Menschen. In Potiskum, einer Bezirkshauptstadt im Bundesstaat Yobe, drangen Bewaffnete in die Kirche ein und brachten sechs Christen um, darunter den Pfarrer. Anschließend hätten die Verbrecher das Gotteshaus in Brand gesetzt, teilte die Polizei in Potiskum mit. In Maiduguri im Borno-Staat ermordeten Unbekannte sechs Besucher eines baptistischen Gottesdienstes, darunter den Diakon. Ob die Anschläge von der radikal-islamischen Terrororganisation Boko Haram („Alles Westliche ist Sünde“) verübt wurden, sei noch unklar, so die Polizei. Die Gruppe kämpft für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im muslimisch geprägten Norden Nigerias. Zu ihren Opfern gehören neben Beamten und Einrichtungen der Bundesregierung vor allem Christen. Im vorigen Jahr starben an Weihnachten in einer Kirche in Madalla 35 Menschen. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) kamen bei Angriffen der Terrorgruppe seit 2009 mehr als 3.000 Menschen um.

Indonesien: Gottesdienste unter freiem Himmel

Auch in Indonesien litten Christen unter Gewalttaten muslimischer Extremisten. Im Großraum der Hauptstadt Jakarta konnten mindestens zwei Weihnachts-Gottesdienste nicht in einer Kirche stattfinden. In Bekasi bewarfen rund 200 Islamisten die Gottesdienstbesucher mit faulen Eiern, Jauche und Urinbeuteln, berichtet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Der Mob sei von Polizisten unterstützt worden. Auch im benachbarten Bogor blockierten muslimische Demonstranten und die Polizei Christen den Zugang zu einer Kirche. Die beiden Gottesdienste wurden schließlich unter freiem Himmel gefeiert. Indonesien ist mit 240 Millionen Einwohnern, von denen knapp 90 Prozent dem Islam angehören, das bevölkerungsreichste muslimisch geprägte Land der Welt. In den vergangenen Jahren häuften sich Angriffe radikaler Muslime auf Christen.

Iran: Pastor Nadarkhani erneut verhaftet

Im Iran hat die Polizei Pastor Youcef Nadarkhani kurz vor Weihnachten wieder verhaftet. Die Begründung: Im September sei er einige Tage zu früh aus dem Gefängnis entlassen worden. Der 35-jährige frühere Leiter einer Untergrundgemeinde mit rund 400 Mitgliedern nahm mit 19 Jahren den christlichen Glauben an. Er wurde wegen „Abfalls vom Islam“ und „Verbreitung nicht-islamischer Lehren“ angeklagt und zum Tode verurteilt. Seit 2009 saß er im Gefängnis von Rascht ein. Am 8. September sprach das Gericht den Pastor vom Vorwurf des Glaubensabfalls frei. Es war aber überzeugt, dass Nadarkhani unter Muslimen evangelisiert habe. Dafür erhalte er eine dreijährige Gefängnisstrafe, die mit der Untersuchungshaft abgegolten sei. Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation Christliche Solidarität Weltweit (CSW), Mervyn Thomas (London), kritisierte die Verhaftung als einen Gesetzesverstoß. Der Zeitpunkt sei unsensibel und besonders für Nadarkhanis Frau und Söhne sehr belastend. Sie hätten damit gerechnet, zum ersten Mal seit drei Jahren wieder Weihnachten als Familie feiern zu können. Im Iran sind mehrere frühere Muslime wegen ihres Übertritts zum Christentum eingesperrt. Sie müssen mit einem Todesurteil rechnen.

Pakistan: Asia Bibi soll gehängt werden

Auch in Pakistan befinden sich Christen wegen angeblicher Lästerung des Propheten Mohammed im Gefängnis. Weltweite Aufmerksamkeit erregt der Fall der 47-jährigen Christin Asia Bibi, die seit dem 9. Juni 2010 inhaftiert ist und zum Tode verurteilt wurde. Sie wäre die erste Frau in Pakistan, die wegen Gotteslästerung gehenkt werden würde. Menschenrechtsorganisationen zufolge verschlechtert sich der körperliche und seelische Zustand der fünffachen Mutter ständig. Zwei Minister, die sich für eine Änderung der Blasphemievorschriften aussprachen, wurden von islamischen Extremisten ermordet. Von den 174 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen sowie zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen.

In Deutschland beten Christen an Verfolgte

Zum Gebet für verfolgte Christen haben die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Landeskirche in Württemberg aufgerufen. In den Gottesdiensten am 26. Dezember sollte insbesondere daran erinnert werden, dass rund 100 Millionen Christen weltweit wegen ihres Glaubens bedrängt, benachteiligt oder verfolgt werden. Der zweite Weihnachtstag ist traditionell dem ersten Märtyrer der Christenheit, Stephanus, gewidmet.Nach Informationen des Hilfswerks „Open Doors“ (Kelkheim bei Frankfurt am Main) werden weltweit rund 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens bedrängt. Das seien etwa 80 Prozent aller aus religiösen Gründen Verfolgten.

Quelle: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/fuer-viele-christen-war-es-kein-friedliches-fest.html

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Vefolgung von Christen – eine Randerscheinung?

Nein.

Von 100 Menschen, die weltweit aufgrund ihrer Religion ermordet werden, sind 75 Christen. Daran hat Mario Mauro, OSZE-Beauftragter gegen Rassismus und Mitglied des Europaparlaments, beim katholischen Rimini-Meeting erinnert. Es sei ein regelrechter Krieg gegen Christen in über 50 Ländern der Welt im Gang, in denen es keine Religionsfreiheit gebe.

„An der Spitze der entsprechenden Liste steht Nordkorea. Ein atheistischer Staat, der alle Religionen verbietet. Allerdings: 35 der besagten 50 Länder sind islamisch. Das wirft ernste Fragen über den Stand des Dialogs zwischen uns und den mehrheitlich muslimischen Staaten auf. Die wichtigsten dieser Staaten sind Pakistan, Saudi Arabien, Afghanistan und Irak, wo ein echtes Blutbad im Gang ist, das die Flucht der Christen praktisch erzwingt und damit die Destabilisierung des gemarterten Landes weiter vorantreibt.“

Zwar sei auch das moderne Europa nicht frei von einer gewissen Christophobie, so Mauro. Er verweist auf diverse Gerichtsurteile in Ländern des alten Kontinents, etwa über die Entfernung von Kreuzen aus Klassenzimmern oder über Entlassungen von Christen, weil sie ein Jesusbild am Arbeitsplatz aufgestellt hatten. Allerdings seien die interreligiösen Konflikte außerhalb Europas von anderer Größenordnung.

„Die Politik spielt in jedem Fall mit. Mehr noch, wenn wir uns die Konflikte in der Welt ansehen, gibt es keinen einzigen, der nicht in irgendeiner Art mit der Religion zu tun hätte. Was bedeutet das? Das bedeutet, wenn ein fundamentalistischer Wind weht, also etwa Gott zum Vorwand für Machtgewinn missbraucht wird, dann spricht man von Religion, um Diskriminierungen zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite stehen jene, die aus dem einfachen Grund sterben, weil sie an Christus glauben.“

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) war, sagt Mauro, eine der ersten Einrichtungen überhaupt, die das Problem der Christenverfolgung wahrgenommen habe. Seit 2004 gebe es die Stelle des Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, mit besonderem Schwerpunkt Diskriminierung von Christen.

via Radio Vatikan

Und da sage noch einmal irgendein Islam-Funktionär, die Moslems seien die Juden von heute.

Moslems unter Artenschutz?

Wir Deutschen sind die großen Beschützer. Wir haben den Tierschutz, den Artenschutz, den Pflanzenschutz, den Kinderschutz und den Frauenschutz. Alles was irgendwie bedroht scheint, erregt unser Mitleid und ein Mechanismus wird in Gang gesetzt, diesen bedrohten Dingen oder Lebewesen zur Seite zu springen und zu helfen.

Wir setzen uns auch für die von den Israelis brutal unterdrückten Palästinenser ein. Dass die Täter – Opfer – Rolle eher umgekehrt ist, stört uns dabei in unserer Empathie nicht.

Und einige Moslemverbände und andere Multikulti – Fanatisten haben es ja über die Jahre geschafft, in unseren deutschen Köpfen die Aussage zu verankern: Der Moslem von heute ist der Jude  von damals. Also: So wie damals die Juden behandelt wurden, werden heute die Moslems behandelt (rassistisch verachtet, diskriminiert, ausgegrenzt, …) und das führt dann in der Zukunft dazu, dass ein neuer schrecklicher Holocaust an den Moslems entsteht, wenn wir unseren Umgang mit den Moslems nicht verändern. Der Moslem von heute ist – in den Köpfen vieler Menschen in der westlichen Welt – ein Opfer und zwar ein beschützenswertes.

So ist der Moslem heutzutage ein schützenswertes Lebenswerte – er steht sozusagen unter Artenschutz. Was ja an sich auch völlig richtig ist, wenn man von dem Lebensrecht und der Würde dieser Menschen spricht. Wenn es aber um Themen wie die Verweigerung der Integration geht, die für die Gesellschaft wichtig sind und diskutiert werden müssen, damit sich Dinge zum Besseren wenden – dann gehen auch gleich einige so dermaßen in die Luft und werfen mit extremen Vokabeln um sich, als wolle jemand einen Weltkrieg beginnen.

Und damit sind wir beim nächsten Thema: Evangelikale Christen seien eine Gefahr für den Weltfrieden. Ja, das ist zugegebenermaßen etwas verkürzt dargestellt, aber nicht ganz falsch wiedergegeben.

Heute habe ich bei meinem Lieblingssender NDR Info in den Nachrichten einen Bericht darüber gehört, dass übermorgen (Jahrestag 9/11) eine Gruppe „radikaler Christen“ bzw. Evangelikaler den Koran öffentlich verbrennen wollen.

Eins vorweg: Ich halte das für eine ausgesprochen dämliche Idee. Es ist eine reine Provokation, um zu zeigen, was man vom Koran hält. Das kann man aber auch anders tun – vorlesen z.B.  Der Koran ist ein sehr problematisches Buch, er hat ein schlechtes Gottesbild – kein liebender Vater wie in der Bibel – und Stellen voller Hass gegen Juden und Christen. Aber verbrennen sollte man ihn nicht, denn das regt die Moslems zu Recht auf.

Nun aber weiter zum NDR Info-Bericht. Es wurde die pakistanische Regierung unkommentiert zitiert, dass diese Aktion eine Gefahr für den Weltfrieden sei und von Menschen berichtet, die durch Kabul gezogen sind und riefen:  „Tod den USA!“. Der indische Innenminister Palaniappan Chidambaram sagte, Ziel der Koran-Verbrennung sei, „Verbitterung und Zwietracht“ zwischen religiösen Gruppierungen zu verstärken.

Und das sagt gerade ein indischer Minister, in dessen Land Hindus seit Jahren Christen ohne große Konsequenzen verfolgen, verprügeln und ermorden.

Nun kann man ja noch sagen, dass den Moslems ja ein Buch bzw. das muslimische Buch wichtiger sei als der Weltfriede und die USA. Aber unserer Gesellschaft, unseren Journalisten, unseren Politikern? Haben wir nicht andere Werte? Wer wird in diesem Bericht als radikal – auf das Wort „fundamentalistisch“ habe ich noch gewartet, aber es kam nicht – bezeichnet?

Nicht die Moslems, die eine Gefahr für den Weltfrieden ausmachen – was auch immer das bedeuten soll. Ein 3. Weltkrieg? Terrorangriffe? Bibel- und Fahnenverbrennungen? Nicht die Menschen, die durch Kabul marschierten und brüllten: „Tod den USA!“ Gerne wird auch ein „Tod Israel!“ angehängt. Wieviele Kinder wohl dabei waren? Es sind auch nicht die Inder.

Nein, es sind die ca. 50 Christen aus Florida, die als radikal bezeichnet werden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn Christen oder Juden etwas geschieht, wenn sie beleidigt, verfolgt, verprügelt oder verhöhnt werden, dann ist das die Freiheit der Kunst oder fremde Sitten. Wer sich als Christ über Verunglimpfung oder Diffamierung öffentlich aufregt, dem schlägt fast nur Hohn und Spott entgegen. Und wenn die Juden sich darüber aufregen, dass Israel in den Medien böse verzerrt dargestellt wird, schlägt ihnen der Hass entgegen.

Aber wenn Moslems sich aufregen, dann … ja dann sind die Christen oder die Juden oder sonst wer Schuld … nur die Moslems selber nicht. Denn die sind ja Opfer. Und alles, was sie an Bösem tun, ist ja nur die – verständliche – Folge der bösen Taten der Anderen, es ist eine Art Notwehr, ein berechtigter Widerstand.

Versteht mich nicht falsch: Ich schreibe hier nicht pauschal gegen alle Moslems. Ich schreibe in erster Linie gegen das unterschiedliche Beurteilen der Taten verschiedener Menschen nach verschiedenen Maßstäben durch unsere Medien und Politik. Und in zweiter Linie gegen die Moslems, die sich fürchterlich beleidigt fühlen, wenn Juden oder Christen etwas tun und mit Hölle und Tod drohen, sich aber einen Dreck darum scheren, was ihre eigenen Leute mit Juden, Christen und Moslems (die Anzahl der durch Moslems getöteten Moslems ist höher als die aller anderen) machen.

Aber wir lassen uns das alles weiter vorsetzen und wenn jemand ausmacht, dass Moslems eine höhere Integrationsverweigerung haben als andere, dann bricht gleich eine Hexenjagd aus.

Es ist politisch nicht korrekt, Moslems zu kritisieren, denn dadurch wird die Integration ja behindert – so sagen viele. Aber genau das ist der Irrtum. Jesus sagt: „Die Wahrheit wird euch frei machen“.

P.S. Ein sehr guter Artikel dazu von Stefan Frank ist hier zu lesen

Christen in Pakistan

Aus einem überwiegend muslimischen Dorf in Pakistan sind etwa 250 christliche Familien vertrieben worden. Der Grund: Christliche Männer hatten sich über sexuelle Übergriffe auf ihre Frauen beschwert.

Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtet, ereignete sich der Vorfall Anfang Juni in der Ortschaft Katcha Khoh (Provinz Punjab). Der Dorfälteste Abdul Sattar Khan habe die Ausweisung angeordnet. Die meisten christlichen Männer sind als Tagelöhner auf den Feldern muslimischer Grundbesitzer tätig; ihre Ehefrauen und Töchter arbeiten als Mägde und Hausangestellte. Viele Arbeitgeber missbrauchen ihre Machtstellung, um die Christinnen sexuell unter Druck zu setzen, so Compass Direct.

Nachdem dies ausgeartet sei, hätten sich vier Christen beschwert: Emmanuel Masih, Rasheed Masih, Shehzad Anjum und Yousaf Masih Khokhar. Daraufhin habe der Dorfälteste die sofortige Ausweisung der christlichen Familien angeordnet. Den Angaben zufolge scheuen die Christen eine Anzeige bei der Polizei, weil sie fürchten, dass dann aufgrund des Blasphemiegesetzes falsche Anschuldigungen gegen sie erhoben werden.

In Pakistan ist der Islam Staatsreligion; Beleidigungen des Propheten Mohammed können mit der Todesstrafe geahndet werden. Von den 164 Millionen Einwohnern des Landes sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.

via idea.de

Israel – Umfragewerte

Attitudes toward Israel are widely negative. Twenty-four countries give an unfavourable evaluation, while only two evaluate Israel positively, and two are divided. In the 28-country average, 50 per cent rate Israel‘s influence negatively and 19 per cent rate it positively.

Even so, the average of countries polled in both 2009 and 2010 became slightly less negative; unfavourable ratings have dropped by four points.

Views improved but remained negative in several countries. Unfavourable ratings have dropped in

  • Australia by 20 points (now 47%, down from 67%), in
  • Canada by 14 points (now 38%, down from 52%), in
  • China by 12 points (now 40%, down from 52%), in
  • Japan by 11 points (now 52%, down from 63%), in
  • Portugal by 22 points (now 46%, down from 68%), in
  • Spain by 11 points (now 60%, down from 71%)
  • The USA has remained one of the two countries offering a positive rating overall, although this has dropped seven points (now 40%, down from 47%). It is joined by
  • Kenya, where a drop in negative ratings by seven points (now 34%, from 41%) has caused it to lean slightly positive (39% positive).
  • Russia continues to be quite divided (29% positive, 30% negative).

Majority-Muslim countries continue to have negative views about Israel‘s influence. All five of these countries surveyed have negative majorities:

  • Egypt (92%),
  • Turkey (77%),
  • Indonesia (56%),
  • Pakistan (53%), and
  • Azerbaijan (51%).

via bbc.co.uk

Gegenüber der letzten Umfrage von 2008 haben sich die Zahlen leicht verbessert. Der im Text erwähnte Rückgang in manchen Ländern ist sicherlich auf den Gazakrieg letztes Jahr zurückzuführen.

Und jetzt kann man ja mal überlegen, warum diese Werte in den Ländern so sind, wie sie sind. In den muslimischen Ländern wird gegen Juden gehetzt. Antisemitische Artikel und Karikaturen sind Standard in diesen Ländern.

Und auch die Presse in den westlichen Ländern hat manchmal keine Hemmungen, Lügen und Halbwahrheiten über Israel zu verbreiten. Ein beliebtes Muster geht so:

Eine Geschichte entsteht irgendwo. Riesen-Geschrei, alle Zeitungen berichten, wie schrecklich und inhuman Israel sich wieder einmal verhalte. Tage oder Wochen später kommt die ganze Wahrheit ans Licht. Fazit: War eigentlich anders und Israel hat nichts falsch gemacht. Die Richtungsstellung wird, wenn überhaupt, auf  Seite 27 rechts unten abgedruckt. Geschehen z.B. im Fall des Haaretz-Artikels über den Spionage-Skandal in Israel.

SPON hatte in Person der immer objektiv schreibenden Ulrike Putz (hüstel) über den Fall berichtet. Richtigstellung? Fehlanzeige.

Man braucht nicht viel Hirn, um sich vorzustellen, welche Fakten und Eindrücke über Israel bei den Lesern hängenbleiben. Und aus diesen Eindrücken speisen sich dann auch die Umfragewerte. Welcher normaler Mensch, der kein persönliches Interesse an Israel hat, macht sich denn die Mühe, solche Artikel gegenzurecherchieren?  Kaum einer. Es reicht die Tagesschau und der Neustädter Anzeiger, der eine dpa-Meldung unkommentiert abdruckt.

Deshalb haben diese Umfragen keinen Wert, wenn es um die Frage geht, wie schlecht oder gut Israel wirklich ist. Sie sind nur ein Spiegelbild für die lokalen Medien und die meinungsbildenden Eliten des Landes.

Fatwa gegen Terrorismus

Na, das ist doch mal eine Ansage! Darauf habe ich – und viele sicherlich auch –  lange gewartet und jetzt bin ich gespannt, ob die Fatwa akzeptiert werden wird oder ob es heftigen Widerstand gibt.

Ein verehrter, muslimischer Mainstream-Gelehrter wird am Dienstag in London eine Fatwa (Muslim-Urteil) gegen den Terrorismus und Selbstmordattentate im Namen des Islam bekannt geben.

Scheich Dr. Tahir ul-Qadri, eine anerkannte und respektierte Autorität für islamisches Recht, wird eine umfassende Fatwa über das Verbot von Terrorismus und Selbstmordattentaten auf einer Pressekonferenz in Westminster in der Londoner Innenstadt vorstellen.

Der in Pakistan geborene Dr. Qadri hat eine beispiellose, 600-seitige Fatwa verfasst, warum Selbstmordattentate und Terrorismus un-islamisch und der Schrift nach verboten sind. Das Urteil ist bis heute die umfassendste Widerlegung des islamistischen Terrorismus.
Die Fatwa wird auch im Internet und in englischer Sprache veröffentlicht werden, so dass sie leicht zugänglich ist. Sie wird einen wichtigen Präzedenzfall darstellen und es damit anderen Wissenschaftlern ermöglichen, in ähnlicher Weise die Ideen, die hinter dem Terrorismus stehen, zu verurteilen.

Dr. Qadri hat Texte aus dem Koran und aus anderen islamischen Schriften verwendet, um zu argumentieren, dass Selbstmord und andere terroristische Angriffe „absolut gegen die Lehren des Islam“ sind und dass „der Islam solche Dinge mit keiner Ausrede, mit keinem Grund oder Vorwand erlaubt.“

Die Fatwa verurteilt Selbstmordattentäter als für die Hölle bestimmt und widerlegt die Behauptung der Islamisten, dass solche Terroristen nach dem Tod das Paradies verdienen.

„Die Tragödie von heute ist, dass Terroristen, Mörder, Störenfriede und Randalierer versuchen, ihre kriminellen, rebellischen, tyrannischen, brutalen und blasphemischen Tätigkeiten als ein Recht und eine berechtigte Reaktion auf ausländische Aggression unter dem Mantel der Verteidigung des Islam und der nationalen Interessen zu rechtfertigen“, sagt er über Selbstmordattentate.

„Es ist in keiner Weise zulässig, ausländische Delegierte unter rechtswidrigen Gewahrsam zu nehmen und sie und andere friedliche, nicht-muslimische Bürger in Vergeltung für Unruhen, ungerechte Taten und aggressive Fortschritte in ihren Ländern zu ermorden“, sagte Qadri und behauptete, dass „wer das tut, hat keine Beziehung zum Islam.“

Dr. Qadri ist der Gründer der internationalen Minhaj-ul-Quran Bewegung. Befürworter sagen, dass seine Fatwa bedeutsam sei, weil er sie selber veröffentlicht hat und seine Bewegung eine wichtige und weltweite Basis-Organisation ist, die Hunderttausende von Anhängern in Südasien und dem Vereinigten Königreich hat.

Die Fatwa wurde von der Quilliam-Stiftung, einem von ehemaligen Islamisten geführten, in London ansässigen Anti-Extremismus-Think-Tank, begrüßt.

„Diese Fatwa hat das Potenzial, ein bedeutender Schritt zur Ausmerzung des islamistischen Terrorismus zu sein“, sagte ein Quilliam-Sprecher. „Fatwas von Wahhabiten-beeinflussten Geistlichen und islamistischen Ideologen haben zum modernen Terrorismus gegen Zivilisten geführt. Terrorgruppen wie al-Qaida rechtfertigen weiterhin ihre Massenmorde mit eigenen Interpretationen der religiösen Schriften.“

„Fatwas, die diese theologischen Innovationen zerstören und aufdecken, übergeben den islamistischen Terrorismus auf den Müllhaufen der Geschichte.“

Der Londoner Think-Tank „Zentrum für soziale Kohäsion“ hat die Initiative ebenfalls begrüßt.

CSC Regisseur Douglas Murray glaubt, dass in den letzten Jahren und seit dem Terroranschlag in London im Juli 2005 muslimische Führer gescheitert sind, im Namen des Islam verübte Gewalt eindeutig zu verurteilen.

„Ein Satz, der für viele Menschen klar zu sein scheint, wie“ Es kann keine Rechtfertigung für das Töten unschuldiger Menschen geben“ ist voller Einschränkungen – was ist eine“ unschuldige „Person? Wer entscheidet, wer „unschuldig“ ist oder nicht?“

„Zu viele muslimische religiöse Figuren hören sich so an, als ob sie die Gewalt verurteilen, während sie in Wirklichkeit nur Gewalt in bestimmten Situationen gegen bestimmte Personen verurteilen“, sagte er.

Murray sagte, die Fatwa hebt die Einschränkungen auf und hat weitreichende Konsequenzen. Aber er sagte auch, dass der islamische Terrorismus nicht augenblicklich aufhören wird.

„Dr. ul-Qadri ist bekannt für seine Fähigkeit, einige der bemerkenswerten religiösen Grenzen, die in dem islamischen Glauben wie in allen anderen auftreten, zu überschreiten. Auch Muslime, die ihn vielleicht nicht mögen, können ihn nicht ignorieren.

„Doch selbst wenn der Inhalt dieser Fatwa das ist, was die Menschen schon lange erhofft haben, wird sie den islamischen Terrorismus natürlich nicht sofort stoppen. Eine einzige Fatwa wird nicht die ganze Leugnung und den Mangel an Selbstkritik ändern, die im modernen Islam stark vorhanden sind . Es wird auch nicht all die fiebrigen, jungen Radikalen stoppen, die begierig sind, zu töten und zu verstümmeln. Aber der Effekt von oben nach unten ist wichtig. Die radikalsten Interpretationen des Islam sind in der Tat über die Gelehrten auf die Terroristen übergegangen“, sagte er.

Und übrigens: Dieser Artikel erschien in einer israelischen Zeitung!

Und siehe auch hier: http://derstandard.at/1267131986827/derStandardat-Interview-Kein-Moslem-nennt-mich-rassistisch

Gedrillte Kinder

Wenn das wahr ist: Ohne Worte. Blankes Entsetzen.

Das pakistanische Militär behauptet, in der ehemaligen Taliban-Hochburg Nawaz Kot einen schrecklichen Fund gemacht zu haben: spezielle Ausbildungsstätten, in denen Kinder zu Selbstmordattentätern gedrillt würden.

«Als wir erfuhren, was hier getrieben wurde, war das ein Schock für uns», sagt Oberstleutnant Yusuf von der pakistanischen Armee gegenüber CNN. Was er damit meint, ist eine Ausbildungsstätte der Taliban in Süd-Waziristan, in der Kinder einer massiven Gehirnwäsche unterzogen wurden.

Im Dorf Nawaz Kot, das einst eine Taliban-Hochburg war, wurden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren zu kaltblütigen Mördern ausgebildet, die sich als Selbstmordattentäter in die Luft zu sprengen hatten. Pakistanische Medien hatten bereits letzten Monat über die perfiden Ausbildungslager berichtet, nachdem die Einheit von Yusuf in einer dreitätigen Schlacht die Taliban aus dem Gebiet vertreiben konnte.

Und so wurden die Kinder manipuliert: In den Räumen der «Schule» wurden freundliche, helle und farbige Landschaftsbilder an den Wänden entdeckt, die stark im Kontrast zur trostlosen Umgebung rund um Nawaz Kot stehen. Den Kindern wurde erzählt, dass so der Himmel aussehe. Auf manchen Bildern ist ein Fluss zu sehen, in dem Leute baden und Frauen, die am Strand liegen. Den Kindern wurde weissgemacht, es handle sich um Flüsse aus Milch und Honig und die weiblichen Geschöpfe wären Jungfrauen, die sie im Himmel erwarten würden.

Bilder wirken stark auf Kinder
Die Bilder mögen simpel sein, doch auf die Kinder aus der trostlosen Region Süd-Waziristans, die in bitterer Armut aufwachsen und kaum Chancen auf ein sorgenfreies Leben haben, wirken sie bestechend.

«Die Militanten sagen den Kindern, das Leben hier sei eine Verschwendung. Wenn du aber etwas Gutes tust, winkt der Eintritt in den Himmel. Auf jemanden, der absolut keine Möglichkeiten hat, wirkt das sehr viel versprechend»,

sagt Taliban-Experte Zahid Hussein gegenüber CNN.

Die Kinder stammen alle aus der Region und würden von ihren Eltern zu den Taliban-Schulen geschickt, im Glauben, sie würden dort wirklich etwas sinnvolles lernen und fast noch wichtiger: etwas zu essen erhalten.

Das Militär schätzt, dass in Nawaz Kot 200 bis 300 Kinder mit radikalen religiösen Ideen beeinflusst wurden. Die Ausbildungsstätte sei bis im Sommer völlig ausgelastet gewesen. Das führte zu einer traurigen Statistik im Krisengebiet.

«Fast 90 Prozent der Selbstmordattentäter sind zwischen 12 und 18 Jahre alt»,

versichert Experte Hussein.