• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Was ist die Scharia und was hat sie mit uns zu tun?

Interview mit Christine Schirrmacher aus Anlass des Erscheinens ihres Buches in der Reihe „Hänssler kurz und bündig“

BQ (Bonner Querschnitte): „Die Scharia“ „kurz und bündig“ in 2 Stunden! Können Sie uns auch in 2 Sätzen sagen, was die Scharia ist?

Christine Schirrmacher: Unter der Scharia versteht man die mit dem Islam begründeten Regeln für die Religion (Gebet, Fasten, Feste, Wallfahrt, Almosen), für Ehe und Familie (Ehe- und Erbrecht), für das Strafrecht und den öffentlichen Raum, also die Politik. Die Grundlagen der Scharia finden sich im Koran, in der islamischen Überlieferung (den Berichten über Muhammad und seine Gefährten) und in den Auslegungen von Theologen und Juristen der ersten islamischen Jahrhunderte – sie sind aber nie in einem einzigen Buch gesammelt worden. Die Scharia muss deshalb immer wieder interpretiert werden, das macht sie flexibel. Ihre Entstehung im 7.-10. Jahrhundert und ihre Unantastbarkeit als göttliches Gesetz macht eine grundsätzliche Kritik jedoch sehr schwer.

BQ: In welchen Ländern spielt die Scharia denn eine große Rolle?

CS: Vor allem dort, wo sich einzelne Länder allein auf die Scharia als Gesetzesgrundlage berufen, wie z. B. Pakistan, Jemen, Iran, Sudan. Das bedeutet nicht, dass sie dort auch ganz umgesetzt würde – das ist höchstens zu Teilen der Fall. Aber sie prägt dort und zu Teilen auch in anderen Ländern das Rechtsdenken der Bevölkerung.

Auch alle anderen islamisch geprägten Länder berufen sich auf die Scharia als eine ihrer Gesetzesgrundlagen; eine Ausnahme ist lediglich die Türkei, wo Kemal Atatürk im Zuge der Gründung der türkischen Republik 1923/1924 die Scharia offiziell abschaffte.

BQ: Ein religiöses Gesetz? Was hat das denn mit Politik zu tun?

CS: Religion und Gesetz sind im Islam eng miteinander verzahnt. Dies war schon bei Muhammad der Fall, der zugleich religiöser Führer und Gesetzgeber, aber auch Heerführer seiner ersten Gemeinde war. Die Erb-, Ehe- und Strafgesetze, die er erließ, begründete er mit der Religion des Islam, also göttlichen Vorschriften. Auch wenn diese Gesetze später von Juristen und Theologen unterschiedlich interpretiert wurden, bleibt doch die eigentliche Begründung der Scharia eine religiöse. Weil es sich nach muslimischer Überzeugung um das Gesetz Allahs handelt, darf es nie offiziell hinterfragt, geändert oder kritisiert werden.

BQ: Warum sollte sich ein Deutscher mit der Scharia beschäftigen. Ist das nicht ein fernes Problem?

CS: Schon lange nicht mehr. Zum einen prägt auch hier die Scharia das Rechtsdenken vieler Muslime, ist ihr ideeller Bezugspunkt für ein Leben in einer erstrebenswerten „gerechten“ Gesellschaft, die nach göttlichen Maßstäben organisiert wäre anstatt nach den weltlichen, von Menschen erdachten Richtlinien der Demokratie.

Auch hierzulande propagieren manche muslimischen Gruppen, dass die Scharia das einzige gerechte System auf Erden ist und allen Menschen Frieden bringen würde, wäre sie nur erst überall eingeführt. Die Scharia steht jedoch mit ihrem rigiden Strafrecht (Amputation, Auspeitschung, Steinigung, Wiedervergeltung) den Menschen- und Freiheitsrechten der UN-Menschenrechtserklärung und damit den Grundlagen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung entgegen. Ebenso ist die in der Scharia verankerte rechtliche Benachteiligung der Frau im Erb- und Eherecht und die Verurteilung des vom Islam „Abgefallenen“ zum Tode noch nicht einmal als rein theoretischer Anspruch akzeptabel, auch wenn es in islamischen Ländern kaum je Gerichtsprozesse wegen Apostasie gibt (dafür kommen aber Konvertiten manchmal durch Selbstjustiz der Familie oder Gesellschaft um). In Deutschland wurde in der Vergangenheit bei einzelnen Prozessen ein nicht-europäisches Rechtsempfinden aufgrund des kulturellen Hintergrundes eines Täters aus einem nahöstlichen Kulturkreis (z. B. im Falle von Ehrenmord oder ehelicher Misshandlung) als mildernder Umstand gewertet – m. E. ein nicht zu rechtfertigendes Zugeständnis an Scharianormen in Deutschland, wo Recht und Gesetz gleichermaßen für alle Menschen gelten muss.

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Auspeitschung im Sudan

Eine mutige Frau im Sudan – in dem die Scharia gilt – argumentiert, dass ihre Auspeitschung nicht heimlich und verschämt im Hinterzimmer stattfinden, sondern öffentlich sein soll, da sie ja Folge der Scharia ist.

Hier das Video einer Auspeitschung in Pakistan einer 17-jährigen, die eine Affäre mit ihrem Schwiegervater gehabt haben soll.

Eine sudanesische Journalistin verschickt 500 Einladungskarten zu ihrer Auspeitschung: Als Begründung [für ihre Auspeitschung] wird das Tragen einer Hose angegeben
Sie will ihren Fall öffentlich machen, um über den Grund ihrer Auspeitschung zu informieren.

Eine Journalistin der sudanesischen Zeitung as-Sahafa und Mitarbeiterin der UNO im Sudan, Lubna Ahmad al-Hussain, wurde am 03. Juli 2009 zusammen mit 12 weiteren sudanesischen Frauen aufgrund ihrer „unsittlicher Bekleidung“ verhaftet. Die Verhaftung fand während einer Feier in einem Restaurant in der Hauptstadt Khartum statt, 300-400 Restaurantgäste waren anwesend. Polizisten betraten das Restaurant und nahmen die Frauen mit, weil diese Hosen trugen. Das Tragen von Hosen von Frauen verstößt gegen §152 des sudanesischen Strafgesetzes.

Lubna Ahmad al-Hussain, die eine Kopfbedeckung trägt, berichtete, 10 der inhaftierten Frauen seien sofort im Polizeipräsidium in Khartum jeweils 10 Mal ausgepeitscht worden. Die anderen 3 Inhaftierten, darunter Lubna al-Hussain, wurden von der Polizei angezeigt. Das Datum der Gerichtsverhandlung wurde noch nicht mitgeteilt.

Lubna al-Hussain erläuterte ihre Aktion, 500 Einladungskarten an Journalisten und Menschenrechtler zu ihrer Auspeitschung verschickt zu haben:

„Die Gesellschaft wird keine Gnade [mit mir] haben. Keiner wird glauben, dass ich wegen normaler Kleidung ausgepeitscht wurde“, und „Ich bevorzuge, in der Öffentlichkeit ausgepeitscht zu werden, so dass der Grund der Auspeitschung bekannt wird.“

Der erwähnte §152 des sudanesischen Strafgesetzes fordert eine Bestrafung von 40 Peitschenhieben für denjenigen, der gegen die Sitten des Landes verstößt, u. a. durch unpassende Bekleidung.

Lubna al-Hussain kommentierte:

„Ich möchte, dass die Menschen wissen, was hier geschieht. Mein Fall ist der Fall der 10 Frauen, die an jenem Tag ausgepeitscht wurden. Er ist der Fall von zehn, Hunderten und sogar Tausenden von Frauen, die täglich, monatlich und jährlich von staatlichen Gerichten wegen ihrer Bekleidung ausgepeitscht werden. Diese Frauen verlassen die Gerichte gedemütigt, weil die Gesellschaft nicht glaubt und nie glauben wird, dass diese Frauen lediglich wegen ihrer Bekleidung ausgepeitscht wurden. Das Ergebnis ist eine gesellschaftliche Hinrichtung [Verachtung] der Familie der ausgepeitschten Frau und ein eventueller Diabetesschock, Herzinfarkt oder ähnliches für ihren Vater oder ihre Mutter. Dazu kommt noch das Trauma und die Schmach, die die ausgepeitschte Frau lebenslang quälen können.“

Quelle: http://www.alarabiya.net/articles/2009/07/13/78600.html

Irans Griff nach Afrika

Nun, der Iran polarisiert und man mag verschiedene Meinungen haben über das, was die Mullahs dort treiben. Es geht hier aber nicht um das Ergebnis eines Spielchens auf dem Rummelplatz, wo es nicht so schlimm ist, wenn man mit seiner Prognose mal daneben lag, sondern hier geht es um eine werdende Atommacht, die – falls sich die Befürchtungen bestätigen – zu einer erheblichen Bedrohung werden kann.

Deshalb sollte man sich – losgelöst von allen ideologischen Vorgaben – ernsthaft Gedanken machen, welche Gefahren drohen, denn wenn man das nicht tut, kann es irgendwann zu spät sein.

Dazu gehört auch, zu beobachten, was im Iran passiert und was der Iran bzw. seine Regierung tut oder sagt. Hier eine Einschätzung des „Intelligence and Terrorism Information Center“ vom 29.07.09:

Afrika ist zu einem wichtigen Zielobjekt der Außenpolitik des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad geworden. Im Anschluss an seine Bemühungen um den Ausbau seiner Präsenz in Lateinamerika hat der Iran in den vergangenen Jahren wachsendes Interesse an Afrika an den Tag gelegt.

Im Februar dieses Jahres besuchte Ahmadinejad einige ostafrikanische Staaten, darunter Dschibuti und Kenia. Bei seinen Besuchen unterstrich er die Bereitschaft, den afrikanischen Staaten dabei zu helfen, ihre Unabhängigkeit zu stärken, und eine gemeinsame Front gegen die „westliche Unterdrückung“ zu bilden. Zahlreiche iranische Politiker haben wiederholt das Zukunftspotential politischer und wirtschaftlicher Beziehungen mit Afrika hervorgehoben.

Besonderes Interesse hat der Iran an Beziehungen mit ostafrikanischen Staaten, insbesondere mit denen am Horn von Afrika und entlang des Roten Meeres; vor allen anderen rangiert der Sudan. Die Islamische Republik betrachtet Ostafrika als Nährboden für seine politischen, militärischen und wirtschaftlichen Aktivitäten und als Baustein seiner umfassenden Strategie zur Erlangung von Hegemonie im Nahen Osten und globalem Großmachtstatus.

Iran und Afrika

Iran und Afrika

Praktisch hat die Ostafrikapolitik des Iran die folgenden Ziele:

  1. den Ausbau eines politischen Einflusses als Teil einer antiwestlichen Achse von Drittweltstaaten zur Verminderung des westlichen, vor allem amerikanischen Einflusses.
  2. die Förderung seiner wirtschaftlichen Interessen in Anbetracht der dem Iran auf anderen Kontinenten schadenden Sanktionen.
  3. den Export der islamischen Revolution mittels iranisch-islamistischer Organisationen und Kulturzentren, die schiitische Propaganda verbreiten und die lokale Bevölkerung rekrutieren. Dadurch soll das Potential der muslimischen Gemeinden in Ostafrika ausgenutzt werden.
  4. den Aufbau einer physischen iranischen Präsenz zu Land und zu See in Staaten und Häfen, die in Krisenzeiten entscheidende Seewege bedrohen können, wie insbesondere die Einfahrt zum Roten Meer.
  5. die Schaffung von See- und Landkorridoren, die zu den zentralen Konfliktzonen des Iran im Nahen Osten führen und als Schmuggelrouten für Waffen und Terroristen genutzt werden können. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang der Sudan, der als Zwischenstation für Waffenlieferungen über Ägypten in den von der Terrororganisation Hamas beherrschten Gaza-Streifen dienen kann.

Eine ausführliche Dokumentation der iranischen Aktivitäten in Afrika gibt es unter dem folgenden Link: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/pdf/iran_e011.pdf

via „Newsletter der Botschaft des Staates Israel“

Dschihad-Gipfel in Istanbul

Hamas befürwortet Abwanderung von Dschihad-Kämpfern nach Gaza durch Öffnung der Grenzen

Hamas-Führer, 200 weitere islamische Konservative und sunnitische Gelehrte aus Somalia, Sudan, Pakistan, Indonesien und dem Mittleren Osten kamen im Februar diesen Jahres im Holiday Inn Airport-Hotel in Istanbul zusammen und verlangten, eine dritte Dschihad-Front gegen Israel zu eröffnen. Die liberale türkische Tageszeitung Radikal zitiert BBC und deren Journalisten Bill Law, nach dessen Bericht auf der Konferenz verlangt wurde, gegen Israel eine dritte islamische Front aufzubauen, nachdem die ersten beiden Fronten in Afghanistan und dem Irak bestehen. Seit 100 Jahren seien die Beziehungen zur Türkei zwar gestört, aber Palästina habe die islamischen Opponenten wieder zusammengebracht, hieß es. Insbesondere wurde der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan gelobt, der in Davos zwei Wochen zuvor den israelischen Regierungschef Simon Peres öffentlich hart kritisiert hatte. Das Ziel des Treffens sei es auch gewesen, die schiitisch-iranisch unterstützte Hisbollah gegen Israel mit neuer Begeisterung zu betrachten, die der Kritik der sunnitischen Mehrheit ausgesetzt ist.

Der in Damaskus lebende Führer der Hamas, Muhammed Nazzal, forderte die arabischen Länder auf, ihre Grenzen nach Gaza zu öffnen, damit Dschihad-Kämpfer nach Gaza durchkämen, denn mit Israel könne es keinen Vertrag geben. Nur Waffen würden Respekt bewirken, was von allen Beteiligten mit großem Beifall beklatscht wurde.

Quelle:  http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&ArticleID=922461&Date=19.02.2009&CategoryID=77

Ja ja, die friedliebenden und „Israel ja so gar nicht feindlich gesinnten“ Völker des Islams … Obama …. Do You listen??? Hello …….. ?