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24 Antworten

  1. Der Widerspruch bleibt, @Markus. Wenn Gott „ALLWISSEND“ ist, so muss er auch wissen, dass Eva nicht widerstehen kann, weil er eben sonst nicht allwissend wäre. Wenn Gott „ALLWISSEND“ ist, so kennt er auch die Zukunft. Damit ist die Zukunft determiniert und der Mensch KANN KEINEN FREIEN WILLEN HABEN, weil die Zukunft eben feststeht! In puncto „Israel“ denken Sie doch auch rational. Warum wird, wenn Religion ins Spiel kommt, jegliche Vernunft gebloggt?

    Zum freien Willen des Menschen empfehle ich Ihnen mein Blog „Freiheit, Verantwortung und der Weg zum autonomen Akteur„!

    LL

    • Die Zukunft steht für einen Menschen nicht fest, weil er seine Zukunft durch seinen Willen selber gestalten kann. Jeder hat immer mehrere Wege im Leben die er gehen kann, für welchen er sich entscheidet, ist die Angelegenheit eines jeden. Ob Gott das weiß, ist für den Menschen daher unerheblich.

    • Völlige Übereinstimmung, @Yael, ist, nur musst Du dann auch anerkennen, dass es nicht stimmen kann, dass er (Gott) allwissend ist. Oki?

      LL

    • Völlige Übereinstimmung, @Yaelt, nur musst Du dann auch anerkennen, dass es nicht stimme kann, dass er (Gott) allwissend ist. Oki?

      LL

    • Wieso widerspricht denn die Eigenverantwortung des Menschen (bzw. seine Möglichkeit die Zukunft zu beeinflussen) der Allwissenheit Gottes?
      Man kann etwas auch voraus wissen, ohne es zu beeinflussen – das gilt sogar für Menschen.

      Beispiel:
      Ich weiss, dass eine Eintagsfliege, die ich gerade sehe, in einem Monat nicht mehr leben wird. Dazu muss ich ihr Leben gar nicht beeinflussen.

    • Kommen Sie zufällig aus Heppenheim? Also nochmal für Herrn @vico, auf seine Frage „Wieso widerspricht denn die Eigenverantwortung des Menschen (bzw. seine Möglichkeit die Zukunft zu beeinflussen) der Allwissenheit Gottes?“:

      Wenn Gott, wer immer das sein soll, allwissend sein möchte, dann muss er die Zukunft kennen. Kennt er die Zukunft nicht, fehlt einiges Wissen zur Allwissenheit, klar?

      Wenn jemand, z.B. wieder dieser Gott, die Zukunft kennt, dann muss sie (die Zukunft) festgelegt, also determiniert sein.

      Wenn die Zukunft aber festgelegt ist, dann haben wir keine Wahl und sind auch nicht verantwortlich, weil wir für determinierte Zukunft nichts können.

      Das ist der Kontext. Entweder kann Gott nicht allwissend sein, wenn wir im freien Willen selbst entscheiden können, oder wir können aufgrund der festgelegten Zukunft (Gott kennt sie!) keinen wirklichen Einfluss nehmen und sind daher auch nicht verantwortlich für die bestimmten Taten.

      Du kannst auch noch gleich über folgende Widersprüchlichkeit nachdenken und mir ggf. eine Antwort geben:

      Gott will, dass alle Menschen das ewige Heil erlangen (A). Das ewige Heil erlangt, wer an Gott glaubt (B). Viele Menschen glauben nicht an Gott (C). Würden diese Menschen Gott mit eigenen Augen sehen, würden sie an ihn glauben (D).

      Wer den Sätzen (A) bis (D) zustimmt, für den stellt sich die Frage: warum zeigt sich Gott nicht allen Menschen, wenn doch dadurch sein Wille, dass alle das Heil erlangen, realisiert werden könnte? Die Transzendenz (Jenseitigkeit) Gottes hat eine Folge – nämlich C –, die in Widerspruch zu seinem Willen (A) steht. Will er nun oder will er nicht, dass alle Menschen das ewige Heil erlangen?

      lg LL

    • @LL
      Die Sätze A-C sind völlig richtig, aber D nicht mehr. Viele Menschen erkennen Gott nicht an, auch wenn sie wissen, dass es ihn gibt. Einfach deshalb, weil sie ihn nicht wollen, weil sie niemanden haben wollen, der in ihr Leben eingreift, der einen Anspruch erhebt, weil sie sich niemandem unterordnen wollen, weil sie alles selber entscheiden wollen.
      Wir diskutieren hier Fragen, auf die es für uns sowieso keine Antworten gibt. Das ist in etwas so, als würden Amöben über Kernphysik diskutieren.
      Viel entscheidender als die Frage „Ist Gott allwissend?“ ist doch Folgendes:
      Gibt es Gott oder nicht?
      Wenn ja, wer ist er?
      Und was will er von mir?

      Sie betreiben eine Mischung aus Philosophie und Theologie, bei der der Verstand und das Verständnis an 1. Stelle steht.
      Ich rede aber von einer Beziehung zu einem liebenden Gott, der mich geschaffen hat und der enen guten Plan für ein Leben hat.

      Aber nochmal zu ihrer Frage:
      Der Rückschluß – Gott kennt die Zukunft, deshalb ist sie festgelegt und ich bin für sie nicht verantwortlich – ist falsch.
      Ich kenne auch die Zukunft mancher Leute, weil klar ist, was passiert, wenn sie so weitermachen. Trotzdem sind sie selber verantwortlich.
      Gott kennt unsere Zukunft, trotzdem hat er uns einen freien Willen gegeben, uns zu entscheiden. Er respektiert unsere Entscheidungen, auch wenn sie ihm zuwider laufen.

      Ich glaube, sie kleben viel zu sehr an der Reiligion. Religion ist uninteressant. Gott ist wichtig.

    • Ich bitte darum, sich einmal Gedanken über ein paar Punkte zu machen (ich zähle jetzt nicht alle Bibelstellen auf):
      a) Souveränität Gottes
      b) Missionsauftrag
      c) Paulus´Aussage, dass wir schon vor der Grundlegung der Welt erwählt und berufen sind.
      d) Die Lehre in Daniel / Hesekiel / Offenbarung von Himmel und Hölle, jüngstes Gericht usw.

      Daraus wird schnell deutlich, dass beides eine in sich verschmelzende Einheit bildet: Unser freier Wille und die Souveränität Gottes, mit der er unseren freien Willen beeinflusst und lenkt. Man sollte aber jetzt nicht den Fehler machen und Geheimnisse zu lüften versuchen, die in der Bibel nur bis zu einem bestimmten Punkt gelüftet werden. Denn könnten wir alles in seiner Gänze verstehen, wären wir Gott und bräuchten keine Bibel, keine Entscheidung und kein Christentum mehr.

    • Super Erklärung, @Ben Staigmiller. Logik zwar nicht verstanden, aber nur so geht`s. Dafür die volle Punktzahl!

  2. Für uns mag das ein Widerspruch sein. Hier ist der Glaube das, was er ist: Glaube – und nicht Wissenschaft.
    Dies ist natürlich eine alte theologische Frage: Wie kann ein allwissender Gott einen Menschen schaffen, der sich von ihm abwendet.

    obwohl er eigentlich hätte wissen müssen, dass Eva nicht widerstehen kann

    Das stimmt so nicht, denn der Mensch hat ja seinen freien Willen – nach wie vor. Insofern denke ich, dass Eva & Adam schon die Wahl hatten.
    Und daher ist auch die Strafe gerechtfertigt. Aber es bleiben ungeklärte Fragen und unlogische Dinge zurück.
    Aber ich stelle auch nicht mein logisches Verständnis über alles. Wie oft habe ich – und sicherlich auch Sie – schon gemerkt, dass unser Versta(e)nd(nis) uns täuschen und wir Dinge erst dann begreifen, wenn wir gewisse Dinge wissen. Ohne dieses Wissen bleiben viele Dinge unklar.
    Und nur weil ich etwas nicht verstehe oder logisch nachvollziehen kann, muss es nicht zwangsläufig falsch sein.
    Wenn Sie sich mit dem Glauben als eine Philosophie auseinandersetzen, werden Sie sicherlich nicht so weit kommen. Aber wenn Sie sich einmal fragen, ob Gott ein lebendiges Gegenüber ist, der sich nach einer Beziehung zu Ihnen sehnt und dies weiterverfolgen, dann werden Sie erfolgreicher sein.

    Der Mensch hat einen freien Willen und Gott ist allwissend. Er handelt aus Liebe – nicht aus Logik.

  3. @LL Wir brauchen uns nicht zu flüchten, aber wir reden hier nicht über Dinge, die man wissenschaftlich belegen oder widerlegen kann. Insofern sind Hohn und Spott unangemessen.
    Ich versuche, zu erläutern, was ich glaube. Wenn Sie wirklich an Antworten interessiert sind, dann nützt es nichts, auf dem hohen Ross des „Wo sind die Belege?“ zu sitzen.

    Warum soll ich Belege für eine Aussage bringen, die von Ihnen kam? Sie haben behauptet, Wissen sei der Feind des Glaubens und v.v.. Ich bitte also um Belege Ihrerseits.
    Aus meiner Sicht – und die habe ich bereits dargelegt – sind die beiden Seiten nicht notwendigerweise verfeindet. Von Gott kommt alles Wissen und alle Erkenntnis, es ist also unsinnig für einen Gläubigen, sich Wissen und Erkenntnis zu verschließen.
    Auf der anderen Seite werden in der Wissenschaft Wissen & Erkenntnis immer wieder in Frage gestellt, sonst würde es keine Wissenschaft mehr geben – es ist sozusagen der Kern der Wissenschaft, alles zu hinterfragen.
    Und das tue ich als Gläubiger auch, denn nicht alles, was als endgültiges Wissen präsentiert wird, hält diesen Kriterien stand.

    „Frage: Ist es in Ihren Augen schlecht, Erkenntnis zu bringen?“ Natürlich nicht. Die Frage, die entscheidend ist, ist doch die: Von wem kommt die Erkenntnis und wie verläßlich ist sie? Der Teufel wird der „Vater der Lüge“ genannt. Auf seine Erkenntnisse verzichte ich gerne.

    Bei Rot muss ich anhalten, bei Grün darf ich fahren. Das kann man ein einfaches Weltbild nennen, aber es ist enorm hilfreich.
    Sie haben schon Antworten bekommen – bloß anscheinend keine, die Ihnen zusagen.

    • @ Markus
      Und wieder „umschweigen“ Sie meinen aufgezeigten Widerspruch vom „allwissenden Gott“ einerseits, und dem freien Willen des Menschen andererseits (s.o.)! Zur Perversität eines Gottes, der Adam und Eva, und auch die Menschheit in Folge, bestraft, obwohl er eigentlich hätte wissen müssen, dass Eva nicht widerstehen kann, sagen Sie auch nichts. Es geht nicht um Hohn und Spott, ich möchte eigentlich nur kurz aufzeigen, wie widersprüchlich Ihr Glaube ist.

      Sie schreiben: „Warum soll ich Belege für eine Aussage bringen, die von Ihnen kam?“ Andersherum wird ein Schuh daraus! Aber das wird hier ja alles sauber und nachlesbar dokumentiert. Als ich um Belege bat, verwies ich auf Schula! Zu dem Satz „das Wissen [ist] der größte Feind des Glaubens“, den ich mit den Beispielen „Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen“ und „Luzifer(=Erkenntnisbringer)“ zweifach belegt habe, schreiben Sie ohne einen Beleg die Behauptung: „Das ist falsch…[…]… Gott ist kein Feind des Wissens“. Insofern liegt das beleglose Behaupten auf Ihrer Seite!

      Sie schreiben, dass ich irren würde wenn ich meinte, dass „der Teufel „der Gute“ sei, weil er Erkenntnis bringt…“
      Auch Sie gestanden zu, dass es nicht schlecht sei, „Erkenntnis“ zu bringen. Erkenntnis ist per definitionem „begründetes Wissen über einen Sachverhalt“ (Mayers Lexikon). Insofern kann logischerweise auch auf Erkenntnisse des Erkenntnisbringers „Luzifer“ nicht verzichtet werden! Sie denken zu einfach, eben nach dem Muster „der gute Gott – der böse Teufel“. Der Mensch ist komplizierter und vereint Gutes wie Böses unauflöslich in sich. Jede dichotomische Trennung ist zu einfach und geht fehl, insbesondere wenn Supranaturales angenommen wird.

      Die Religion ist seit Jahrtausenden dogmatisch, weil jede Reform nur aufzeigen würde, dass die Reformatoren sich für schlauer als Gott hielten. Aus dieser betonierten Haltung heraus gerät sie in immer größeren Rückstand zur Wissenschaft, die, wie Sie richtig schreiben „Wissen & Erkenntnis immer wieder in Frage stellt“ und sich der „Wahrheit“ dadurch immer mehr nähert, und ist gerade aus diesem Grunde (ohne Sie persönlich anzusprechen) ein Sammelbecken für einfachere Gemüter, die sich den schlichten Schutzgürtel der Dogmatik gerne umschnallen. Psychologen zeigen auf, dass sich Aggressionen bei religiösen Fundamentalisten in Korrelation mit wachsendem Rückstand zum Wissen verstärken.

      Evolutionsgeschichtlich hatte Religion für Gruppen durchaus Vorteile, die jedoch mit wachsendem Wissen immer entbehrlicher werden. Dass Moral kein Religionsprodukt ist und mit steigendem Bildungsgrad, die Religiosität bei Menschen abnimmt, (wiederum ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen) wurde ebenfalls in Studien längst nachgewiesen.

      Ich möchte diese Diskussion hier abbrechen, weil es mir aussichtslos erscheint, jemanden, der an „Teufel“ u.ä. glaubt, mit rationalen Argumenten überzeugen zu können.

      Gewusst hätte ich doch gerne, welche der gegensätzlichen und sich ausschließenden Haltungen Sie aufgeben: Dass ihr Gott nicht allwissend ist oder dass der Mensch keinen freien Willen hat?
      lg LL

  4. „Frage: Wessen Produkt ist die Bibel?“
    Von Menschen geschrieben, die Gott sehr nahe waren. Daher für mich das Wort Gottes.

    „Wissen Sie, was Sie da behaupten?“ Ja sicher. 🙂

    „Insbesondere in WW2 oder anderen Kriegen?“
    Wer hat da was gemacht und verantwortet? Gott hat den Krieg weder gemacht noch verantwortet. Der Mensch hat seine eigene Freiheit, damit auch Verantwortung.

    „das Wissen [ist] der größte Feind des Glaubens“
    Das ist falsch. Wissen ist elementar und wichtig, aber nicht heilsbringend und reicht alleine nicht aus, um die wichtigen Fragen zu beantworten. „Die“ Kirche hat sich in den vergangenen Jahrhunderten einige Male gegen Wissen gewehrt, aber 1. ist das vorbei und 2. Gott ist kein Feind des Wissens.

    „Daher ist auch der Teufel = Lucifer (von lat. lux, lucis das Licht) d.h. der Licht- oder Erkenntnisbringer, der größte Feind Gottes!“

    Absolute Zustimmung. Wenn Sie das allerdings so meinen, dass der Teufel „der Gute“ sei, weil er Erkenntnis bringt, …. Wenn Sie sich da mal nicht irren.

    Ich grabe nach der Wahrheit. Sie ist vielschichtig und nicht immer einfach zu fassen. Viele Leute konstruieren sich ein einfaches Weltbild und glauben an einfache Wahrheiten. So leicht kommt man nicht davon, wenn man wirklich Antworten will.

    • Entschuldigung, jetzt habe ich „Schula“ und „Markus“ verwechselt!

      @ Schula

      Die Belege „Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen“ und „Luzifer“ wurden nicht entkräftet. Du schreibst: „Es ist übrigens völlig falsch, dass Wissen dem Glauben gegenüber der größte Feind ist.“ Wo haben Sie dafür Belege?

      Weiter schreiben Sie: „Natürlich wusste HaSchem, dass sie die Frucht essen würden, denn er verbot es zwar, aber überließ ihnen trotzdem die Entscheidung.“ Wenn er es wusste, so war es wohl keine wirkliche sondern nur eine scheinbare „Entscheidung“ und wenn es eine Entscheidung des Menschen war und der Mensch in seinem Willen frei und damit die Zukunft nicht festgelegt ist, dann kann Dein Gott folglich nicht „allwissend“ sein! Irgendwas stimmt an Deinen Ausführungen nicht!

      Falls Sie glauben, er sei „allwissend“, möchte ich gleich auf die Perversität eines Gottes hinweisen, der Adam und Eva, und auch die Menschheit in Folge, bestraft, obwohl er eigentlich hätte wissen müssen, dass Eva nicht widerstehen kann!

      Sie schreiben auch: „…Satan…[…]…untersteht HaSchems Willen…“ und „HaSchem setzt ihn ein, um Menschen auf die Probe zu stellen“ Eine weitere Perversität. Dann ist HaSchem wohl auch für „Das Böse“ verantwortlich, oder? Er stellt den Menschen auf die Probe, deren Ausgang er aufgrund seiner Allwissenheit doch kennen muss. Ein feiner Zug, des „guten Gottes“!
      @ Markus
      „…Gott ist kein Feind des Wissens“ Ich bitte um Belege für Ihre Behauptung (siehe „Schula“)!
      „Wenn Sie das allerdings so meinen, dass der Teufel „der Gute“ sei, weil er Erkenntnis bringt, …. Wenn Sie sich da mal nicht irren.“ Frage: Ist es in Ihren Augen schlecht, Erkenntnis zu bringen?
      „Viele Leute konstruieren sich ein einfaches Weltbild und glauben an einfache Wahrheiten. So leicht kommt man nicht davon, wenn man wirklich Antworten will.“

      Aus meiner Sicht ist eher ihr Weltbild ein einfaches à la „Gott ist gut – Luzifer schlecht“ Ich möchte gerne WIRKLICH Antworten. Von Ihnen habe ich noch keine WIRKLICHE erhalten.

      Mein Tip an @Schula und @Markus: Flüchtet Euch besser auf das Feld, „dass Wahrheit aufgrund ihrer Vielschichtig so schwer zu fassen ist, dass der Mensch chancenlos ist, sie zu verstehen!“ oder auch „Glauben kann mit Rationalität nicht entschlüsselt werden“ o.ä.

      lg LL

  5. „Er hat sich vorgestellt: In der Bibel…“ Frage: Wessen Produkt ist die Bibel?

    „…kein Hirn-Produkt, sondern eine lebendige Person…“ Wissen Sie, was Sie da behaupten?

    „…starke Hinweise auf einen Gott, der es gut mit uns meint…“ Insbesondere in WW2 oder anderen Kriegen?

    Die Menschen, die die Bibel verfassten wussten genau worauf sie hinaus wollten: Deshalb beginn es in der Genesis auch gleich mit dem „Sündenfall“, den ein allwissender Gott eigentlich hätte im vorhinein wissen müssen. Er verbot vom „Baum der Erkenntnis“ zu essen, weil das Wissen der größte Feind des Glaubens ist! Daher ist auch der Teufel = Lucifer (von lat. lux, lucis das Licht) d.h. der Licht- oder Erkenntnisbringer, der größte Feind Gottes! Sie sollten mal ein wenig mehr nach der Wahrheit graben! LL

    • Sie schreiben über die christliche Auslegung der Bibel (siehe Satan), das wollte ich nur mal erwähnen. Es ist übrigens völlig falsch, dass Wissen dem Glauben gegenüber der größte Feind ist.
      Außerdem geht es bei der Frucht des Baumes vor allem darum,dass danach der Mensch zwischen gut und böse, zwischen richtig und falsch unterscheiden konnte. Natürlich wusste HaSchem, dass sie die Frucht essen würden, denn er verbot es zwar, aber überließ ihnen trotzdem die Entscheidung.

      Mal eine kurze jüdische Auslegung: Vor dem Sündenfall konnte der Mensch nur zwischen richtig und falsch unterscheiden. Das heißt, er kannte keinen körperliche Genüsse und Bedürfnisse.
      Der Körper war rein, der Mensch hat nur das getan was HaSchem von ihm wollte, da es keinen Gelüsten ausgesetzt war.
      Nachdem Essen der Baumfrucht benötigen wir keine Schlange mehr, da wir nun unterscheiden konnten zwischen gut und böse.
      Der Mensch wurde sterblich. Sterblich in dem Sinne, dass der Mensch immer „weniger“ wird (ähnlich dem Altern), sprich: Er geht die Stufen runter statt hoch, weil der Mensch eben nicht immer nur das Gute wählt.
      Und um das Gleichgewicht wiederherzustellen, gab uns HaSchem die Thora. Das heißt, man kann die Thora auch als Kompass ansehen, die das Gleichgewicht wiederherstellt.

      Der Satan spielt im Judentum eine völlig andere Rolle, er macht nichts, was HaSchem nicht will, d.h. er untersteht HaSchems Willen. HaSchem setzt ihn ein, um Menschen auf die Probe zu stellen (z.B. Neigung zum Bösen (jezer ha-rah). Er ist sowohl Ankläger als auch Verführer. Der Mensch hat deshalb den freien Willen, ob er die böse Seite (jezer ha-rah) oder die gute Seite (jezer ha-tov) wählt.

      Wie man sieht, es gibt viele Auslegungen, die man kennen sollte, um etwas auch im Kern beurteilen zu können.

    • Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben, warum sollte er sich dann einmischen, wenn jemand einen freien Willen hat, der ihn oder auch andere ins Unglück stürzen könnte? Wozu dann ein freier Wille, wenn er sich einmischen würde?

    • Der Punkt, @Yael, ist, wenn er uns den freien Willen gibt, dann kann er (Gott) jedenfalls nicht allwissend sein, weil er dann die Zukunft nicht kennt in der wir uns nach Gusto entscheiden!

      LL

  6. Wie ich Gott definiere? Brauche ich zum Glück nicht, denn Er hat sich vorgestellt: In der Bibel. Gott ist für mich kein Hirn-Produkt, sondern eine lebendige Person, ein echtes Gegenüber.
    Insofern brauche ich auch nicht spekulieren, ob ich „Sozialpartner oder Nahrungsmittel“ bin, sondern ich bin geliebt. Von meinem Schöpfer. So stellt sich Gott in der Bibel vor.
    Und was evolutionäre Entwicklungen und physikalische Grundgesetze anbelangt: Gerade sie drücken aus, dass hinter allem ein genialer Plan steckt. Diese feine Abstimmung der Natur, diese hochentwickelten Lebewesen, diese Schönheit und Freude des Lebens sind für mich keine Beweise, aber starke Hinweise auf einen Gott, der es gut mit uns meint.
    Ich habe jede Menge Hinweise, dass es Gott gibt. Sie würden einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht standhalten – sonst könnte ich Gott beweisen – aber für meinen Glauben reichen sie allemal.

  7. Auch wenn nicht alles bzw. wenig bewiesen ist, hast Du irgendeinen Hinweis dass es eine „Gott“ gäbe? Wie definierst Du „Gott“? Dass es außer uns noch ETs gibt, ist angesichts der unendlichen Weiten des Weltalls nicht unwahrscheinlich. Ich bin allerdings nicht erpicht darauf, dass irgendeine „hohere“ Intelligenz, die nebenbei bemerkt, auch kein Gott wäre, mit uns Kontakt aufnimmt. Der Mensch, der sich selbst das doppelte Prädikat „sapiens“ verlieh und seine Intelligenz deshalb als kaum übertefflich einstuft, würde eine höhere Intelligenz zuerst versuchen zu leugnen, früher oder später würde seine Kränkung und Demütigung aber in Aggression umschlagen, da bin ich mir sicher. Umgekeht stünde die höhere Intelligenz (kein Gott) vor der Entscheidug, ob sie uns als Sozialpartner oder Nahrungsmittel betrachten soll. Ich bin da nicht scharf drauf! Nein, wer annähernd weiß, wie groß das Weltall ist, der sieht auch keine Lösung darin, ein Wesen zu definieren, das NOCH GRÖßER und NOCH KOMPLEXER ist und das Weltall geschaffen haben soll. Wie evolutionäre Entwicklungen ablaufen, weißt Du ja, der Rest sind physikalische Naturgesetze! lg LL

  8. Das geht einfach. Wie der Name schon sagt: Es ist eine Theorie. Viele denken heute, dass alles bereits endgültig bewiesen ist, das stimmt aber nicht. Es gibt noch viele offene Fragen, oft sind die Leute, die die ET als bewiesen ansehen, nur denkfaul, weil es so schön ist, sein Weltbild bestätigt zu sehen.

    Aber mein Glaube würde auch mit ET funktionieren. Gott hat die Erde und mich geschaffen. Wie er das gemacht hat … letztendlich egal.

  9. Ich frage mich nur, wie Du den Spagat zwischen Evolutionstheorie und Gottesglaube hinbekommst?

    lg LL

  10. Was auch immer für Sie „Trottel“ sind und was Sie damit meinen.
    Aber unabhängig davon: Glauben Sie etwa, dass das Internet schlauer macht?
    Es macht eher einseitiger, da so viele Infos da sind, die man gar nicht mehr auseinander halten kann, bzw. beurteilen kann, was davon richtig und was falsch ist.

  11. Komme zufällig auf dies Seite. Hätte nicht gedacht, dass es in Zeiten des Internet noch so viele Trottel gibt.

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